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Alte Sprachen neu interpretiert

DenkMal

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Wenn es um außereuropäische Sprachen und alte Texte geht, glauben die selbsternannten "Experten", sie hätten Narrenfreiheit. Niemand käme auf die Idee, das spanische Wort für Stellvertreter, lugarteniente, willkürlich zu zerteilen und mit "Lus Gartenente" zu übersetzen oder das deutsche Wort Begeisterung zu zerlegen und zu argumentieren: " Da ist der Buchstabe "r" verlorengegangen, es muß "Bergeisterung" heißen und das Wort bedeutet: "die Ehrung des Geistes des Bären"". Auf solchen irrwitzigen Interpretationen bei den Sprachen außereuropäischer Völker und alter Texte aber hat man ganze angebliche Religionen und Kulturen angeblich "primitiver" Völker aufgebaut.

Daniel Brinton und die Schriften der Maya

Die meisten Leser, die sich nicht intensiv mit der Mayaforschung beschäftigt haben, werden Daniel Brinton nicht kennen. Daniel Brinton war ein amerikanischer Mayaforscher, der nicht wie der Rest dieser Branche, durch schwachsinnige Theorien, perverse Phantastereien und Vergewaltigung der Logik auffiel, der auch nicht behauptete, die Mayaglyphen entziffert zu haben, wie dies in hochstaplerischer Weise die Grubes, Gockels, Coes und Linda Scheeles tun, die nicht einmal sehen (nicht einmal sehen), daß die Glyphen aus zu Bildern zusammengefassten Buchstaben bestehen.

Nein, der Verdienst Daniel Brintons ist, daß er durch ganz Mittelamerika reiste und die alten Schriften der Maya und Azteken sammelte, vor dem Verlust rettete und veröffentlichen ließ. Darunter auch das berühmte "Popul Vuh". Und da ergab sich für Daniel Brinton ein großes Problem. Als er wissen wollte, was im "Popul Vuh" geschrieben stand, gab es im ganzen Land nicht einen einzigen Menschen, nicht einen einzigen Maya, selbst nicht der von der Regierung eingestellte oberste Experte für die Mayakultur, der dieses Buch in der Muttersprache der Maya lesen und verstehen konnte, obwohl das Buch erst knapp 150 Jahre vorher von Indios niedergeschrieben worden war. Gleichzeitig, so schreibt Brinton, stellte er fest, daß alle Mayaindios, selbst kleine Kinder, fast alle des Lesens und Schreibens unkundig, die Aztekensprache verstehen konnten. Eine Sprache also, die nach Meinung unserer total versagenden Altamerikanisten und vergleichenden Sprachwissenschaftler einer vollkommen anderen Sprachgruppe als die der Mayasprachen angehören soll, nämlich der uto-aztekischen Sprachgruppe.

Stellen Sie sich das also mal auf unsere Situation übertragen vor. Kein Mensch in Deutschland kann Goethes "Faust" und Schillers "Wallenstein" mehr lesen, die meisten Deutschen seien des Lesens und Schreibens unkundig, aber alle verstehen perfekt Japanisch oder Türkisch, Sprachen aus vollkommen anderen Sprachgruppen. Wie soll das gehen?

Das mit der vollkommen anderen Sprachgruppe ist leicht zu erklären. Es handelt sich bei den Mayasprachen und Aztekisch gar nicht um total verschiedene Sprachgruppen, sondern um verwandte Dialekte wie Sächsisch und Fränkisch. (Ich beziehe mich auf die alten, niedergeschriebenen und erhalten gebliebenen Texte, nicht auf eine heutzutage möglicherweise geänderte Sprachsituation). Schuld an der Irreführung der Altamerikanisten und vergleichenden Sprachforscher ist, und hier schließt sich der Kreis, die Rechtschreibung. Weil die aztekischen Schreiber einen ganzen Satz oder größere Satzteile zu einem Wort zusammenschrieben, haben die "Sprachexperten" die sogenannten agglutinierenden Sprachen erfunden und eine "ganz, ganz andere Sprachgruppe" daraus gemacht.

Das Ende vom Lied: heute gibt es eine große Zahl von angeblichen Übersetzungen des "Popul Vuh", die alle in großen Teilen nicht übereinstimmen, von Ausländern "übersetzt", die die Mayasprache noch viel weniger beherrschen, als die Mayaindios selber, die ja auch schon kein einziges Wort davon verstehen können.

Ergebnis: man hat aus dem "Popul Vuh" Harry-Potter-Romanes der übelsten Sorte gemacht, die den "Mayaexperten" wiederum als eine Hauptquelle für ihr Forschungsmaterial dienen. Wen wundern da noch die perversen Forschungsergebnisse und unser total falsches Weltbild, nicht nur über die Mayas?


http://elifonaot.q32.de/cms/lib/exe...131b:20080131b_dasproblemdesdanielbrinton.pdf
Erhard Landmanns Veröffentlichungen von 2007 bis 2016
 

Angela F.

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das erleben wir gerade mit der deutschen Sprache. Hitler hat bereits die Schrift verboten und heute wird gegendert und mit Anglizismen um sich geworfen. Man siehe sich mal Werbung an, oder den DUDEN. In 2 Generationen wissen die Deutschen nicht mehr, was Mutter und Vater bedeutet.
 

Arjuna

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Empfehle an dieser Stelle Erhard Landmanns Buch Weltbilderschütterung. Er geht davon aus daß die Ursprache Althochdeutsch ist und sich daraus im Zuge der Sprachverwirrung alle anderen Sprachen entwickelten b.z.w. entwickelt wurden. Daher befand er sich in der Lage u.A. auch Mayaschriften zu übersetzen. Ebenfalls empfehle ich die Vorträge von Mario Praß über Sprachverwirrung. Diese könnten u.a. auch den Holokaust an den Deutschen erklären zudem diese dem Stamm Juda angehören.
 

Angela F.

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Gottesfürchtige Talmud-Juden berufen sich auf das Traktat Megillah 6b im Talmud, das schon seit 2500 Jahren die kommenden Deutschen als das Volk von GERMAMYA, das Edom-Land, Amalek, definiert und somit die Deutschen als Amalekiter zur Ausrottung überstellt hat. Was mit Amalek zu geschehen habe, formuliert Gott in 1 Samuel 15 so: „Töte Mann! Töte Frau! Töte Kinder! Töte Säuglinge! Töte Rinder und Schafe! Töte Kamele und Esel! Verschone sie nicht!“ Das ist der Grund für das was den Deutschen in den letzten Jahrhunderten passiert is, der Landraub, der Genozid. Ich persönlich glaube, dass die echten alten Schriften unserer Altvorderen vernichtet wurden, bzw. in privaten und dem Vatikanischen Bibliotheken liegen. Für mich ist das lateinische eine künstliche Sprache, extra geschaffen, um die echten schriftlichen Zeugnisse zu vertuschen und zu verfälschen.
 
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