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Der Geheime Krieg gegen das Deutsche Volk (Teil 1)

traumzeit

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Der geheime Krieg gegen das Deutsche Volk und seine historischen Wurzeln
Teil 1: Die Fälschungsaktion des Vatikan

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Karte der vermeintlichen Magna Germania im frühen 2. Jahrhundert n. Chr. auf Basis päpstlicher Quellen


Es ist unschwer zu erkennen, dass Deutschland eine besondere Rolle auf der Weltbühne inne hat. In vielerlei Hinsicht nimmt Deutschland, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart, eine prägende Stellung ein. In der offiziellen Geschichtsschreibung ist Deutschland quasi das personifizierte Böse, und obgleich dies eine negative Beschreibung ist, kommt ihm in diesem Narrativ doch eine der bedeutendsten Rollen zu – der Bösewicht ist essentiell für eine gute Geschichte. Allerdings spricht Vieles dafür, dass genau das Gegenteil wahr ist und unser Geschichtsbild komplett auf den Kopf gestellt wurde.

In der Gegenwart glänzen die Deutschen vor allem mit ihrer zweifelhaften Fähigkeit, sich selbst und ihre eigenen Interessen und Grenzen radikal zu verleugnen. Die Wirtschaftskraft und die Innovationsleistung Deutschlands sind trotz aller Widrigkeiten noch enorm und das gesamte Konstrukt der Europäischen Union dient vorrangig dazu, diese Leistung aus Deutschland abfließen zu lassen, damit das Land sein Potential nicht ausschöpfen kann. Das politische und legale Konstrukt, in das Deutschland eingebettet ist, dient der Unterdrückung des Deutschen Geistes. Die meisten Grundlagen dazu wurden direkt nach dem 2. Weltkrieg gelegt.


Die große Fälschungsaktion des Vatikan

Der Krieg gegen die Deutschen hat seine Wurzeln jedoch im Konflikt zwischen dem jesuitischen Vatikan und dem protestantischen Deutschland. Der Chronologiekritiker Wilhelm Kammeier war überzeugt davon, dass die originalen Dokumente der germanischen Geschichte vernichtet und ersetzt wurden durch gefälschte Dokumente der gallisch-romanischen Geschichte.

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Buch hier lesen

Folgende Zitate entstammen seinem Buch „Die Fälschung der deutschen Geschichte“:
„In der Tat“, so lautet das Ergebnis der Sthamerschen Prüfung (I. E. Sthamer), „können wir die Kaiserurkunden in Abbildungen aufschlagen, wo wir wollen, überall, von der fränkischen Zeit bis hinab ins 15. Jahrhundert zeigt sich, dass hinter DATA das Monatsdatum und hinter ACTUM die Ortsangabe nachträglich in das vollendete Original eingefügt ist; oft genug auch die Worte DATA und ACTUM selbst, sowie die verschiedenen Zahlenangaben der Jahresmerkmale“.(S. 111/112)
Somit ergibt sich die „Tatsache“, dass in allen deutschen Kanzleien und in den verschiedensten Jahrhunderten Nachtragungen der Datierungen nicht etwa vereinzelt vorkommen, sondern „dass man sie beinahe als Regel ansehen kann“.
Wer ́s nicht glauben will, frage die Historiker! Da wird er hören, dass die Zeugnisse für die Existenz eines päpstlichen Archives, d.h. einer Sammlung aller die Kurie betreffenden Briefe, Urkunden, Register, Akten usw., in dafür bestimmten Räumlichkeiten sorgsam aufbewahrt, bereits aus dem 5. Jahrhundert stammen und dass sich seit den Zeiten Inocenz I. die Päpste selbst bei ihren Entscheidungen auf ihr Archiv beziehen. (...) Die weltlichen Fürsten haben dagegen, wie uns die historische Forschung belehrt, unverständlicherweise nicht im geringsten ernstliche Schritte unternommen, die Erhaltung ihrer Urkunden und Akten sicherzustellen. (S. 213-214)

Während sich also die Herrscher bis zum Anfang der Neuzeit keinerlei Mühe machten, überhaupt irgendetwas niederzuschreiben, existiert für die Kirche angeblich eine lückenlose Dokumentation der Geschichte bis zum 5. Jahrhundert nach Christus. Daran wird erkennbar, dass die Kirche (höchstwahrscheinlich rückwirkend) sämtliche Dokumente bis zur Neuzeit gefälscht hat.


Die Geheimarchive des Vatikan

Dafür spricht auch, dass laut eigener Aussage des Vatikans in der geheimen Vatikanbibliothek kaum Originaldokumente aufbewahrt werden, die älter als 600 Jahre sind. Die meisten der Dokumente entstammen sogar der Neuzeit.

Der offizielle Grund liegt darin, dass die Bibliothek in regelmäßigen Abständen zerstört oder geplündert wurde. Erst 1612 wurde überhaupt damit begonnen, eine Zentralbibliothek einzurichten, vorher handelte es sich angeblich um lose Sammlungen, die an vielen verschiedenen Orten aufbewahrt wurden. So beschreibt Maria Luisa Ambrosini in „The Secret Archives of the Vatican“ (1969) welch turbulente Entwicklung die Vatikanbibliothek durchgemacht hat.

Die Archive der Kirche wurde demnach bis zum 11. Jahrhundert an mindestens drei verschiedenen Orten aufbewahrt: im Lateran, im Petersdom und im Palatinpalast. Zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert verschwand jedoch ein großer Teil dieser Archive.

Als die Päpste im 14. Jahrhundert nach Avignon übersiedelten, dauerte der Prozess des Transports ihrer Archive insgesamt zwanzig Jahre. Die verschiedenen Orte, an denen die Archive entlang des Weges aufbewahrt wurden, wurden insgesamt drei mal geplündert: 1314, 1319 und 1320.

Das westliche Schisma führte dazu, dass mehrere päpstliche Archive aufgebaut wurden. Die unterschiedlichen Archive der rivalisierenden päpstlichen Anspruchsberechtigten wurden erst 1784 in den Archiven des Vatikans wieder vollständig vereinigt.


Napoleon und die Plünderung des Vatikan

Während der Plünderung des Vatikans im Jahre 1404 wurden päpstliche Register und historische Dokumente in die Straßen geworfen und Papst Innozenz VII. floh aus der Stadt. Sein Nachfolger, Papst Gregor XII., soll 1406 eine große Zahl von Dokumenten verkauft haben, darunter auch einige der päpstlichen Register.

Durch die Eroberung des Vatikanstaates durch Napoleon wurde das gesamte päpstliche Archiv nach Paris verlagert. In dem Zuge kam es ebenfalls zu massiven Verlusten an Dokumenten. Die unzureichende Finanzierung der Rückholaktion nach Napoleons Niederlage führte zu weiteren Verlusten, und ein Gelehrter dieser Zeit schätzt, dass "bis zu ein Drittel des Archivmaterials, das nach Paris ging, nie in den Vatikan zurückkehrte" (aus „Controlling the Archives: The Requisition, Removal, and Return of the Vatican Archives during the Age of Napoleon“).


Eine Fälschungsaktion größten Stils

Man erzählt uns, dass die Päpste an verschiedenen Orten residierten – und wenn sie aus diplomatischen oder anderen Gründen reisten, nahmen sie natürlich ihre gesamten Archive kurzerhand mit, da sie diese für Verwaltungsarbeiten benötigten.

Nach der offiziellen Geschichte zu urteilen, ist es wohl fast schon ein Wunder, dass die Vatikanbibliothek überhaupt noch existiert. Wahrscheinlicher ist, dass die angeblichen Plünderungen vor dem 17. Jahrhundert reine Erfindungen sind, und es vor 1612, als die Bibliothek offiziell gegründet wurde, überhaupt keinerlei Archive gegeben hatte.

Kammeier führt weiter aus:

Aber wenn es „wahr und wirklich“ sein sollte, dass fast durch alle Jahrhunderte des Mittelalters Könige und Kaiser keine Register haben führen lassen, dann stehen wir vor dem außerordentlichen Faktum, dass ganze Generationen einer bestimmten Klasse Menschen durch überaus hohen und anhaltenden Schaden nicht um einen Deut klüger geworden seien! (S. 215)
(...) so müsste man sich, wie gesagt, damit abfinden, die mittelalterlichen weltlichen Fürsten seien durch die Bank kindische Tore, um nicht zu sagen Halbidioten gewesen. (S. 217)

Dies ist allerdings äußerst unwahrscheinlich, denn Kammeier konnte ebenfalls belegen, dass so gut wie alle kirchlichen Dokumente Anzeichen für Fälschungen aufweisen.

Die Tatsache also, dass gefälschte Urkunden mit der geschilderten eigentümlichen chronologischen Verderbtheit und all den anderen Absonderlichkeiten durch alle Jahrhunderte des Mittelalters angetroffen werden, in Verbindung mit der gleichartigen Mache dieser Fälschungen, erfordert die Annahme einer spätmittelalterlichen gelehrten Fälschungsaktion größten Stils. (S. 120)
Der Beweis ergab sich uns aus der immer wieder gewonnen Erkenntnis der gleichartigen Fabrikationsweise der untersuchten Stücke, aus der gleichfalls immer wieder konstatierten absolut gleichen und absolut unmöglichen Psyche der hinter diesen Stücken stehenden Schreiber, ferner aus dem merkwürdigen Walten des „Zufalls“ bezüglich des Verlustes fast aller Originale und „gemeinsamen Vorlagen“, sowie endlich aus dem Vorhandensein der gefälschten Papstregister in Verbindung mit dem gänzlichen Mangel weltlicher Register und Archive. (S. 239)
Die Fälschungswelle der universalen Aktion schlägt zeitlich rückwärts, nicht nur bis in die Zeiten der Karolinger, Merowinger, sondern bis in die Zeiten Cäsars und Tacitus; die Fälschungsaktion drang bis zur Umschmelzung der über Germanien schreibenden römischen Schriftsteller vor. (S. 228)

Die gefälschte Geschichte der römischen Architektur

Aus dem einflussreichen Werk von James Bryce, "The Holy Roman Empire" (1864):

"Der heutige Reisende beginnt nach seinen ersten Tagen in Rom, in denen er vom Gipfel des Petersdoms auf die Campagna geblickt, die kühlen Korridore des Vatikans durchschritten und unter der hallenden Kuppel des Pantheons sinniert hat, nach den Denkmälern des königlichen und republikanischen und päpstlichen Roms Ausschau gehalten hat, nach einigen Relikten der zwölfhundert Jahre zu suchen, die zwischen Konstantin und Papst Julius dem Zweiten liegen. "Wo", fragt er, "ist das Rom des Mittelalters, das Rom von Alberic und Hildebrand und Rienzi? Das Rom, das die Gräber so vieler germanischer Heerscharen ausgehoben hat; wohin die Pilger strömten; woher kamen die Befehle, vor denen sich die Könige verbeugten? Wo sind die Denkmäler der hellsten Epoche der christlichen Architektur, der Epoche, in der Köln und Reims und Westminster zu Größe gelangten, die Italien die Kathedralen der Toskana und die wellenumspülten Paläste von Venedig schenkten?" Auf diese Frage gibt es keine Antwort. Rom, die Mutter der Künste, hat kaum ein Gebäude, das an diese Zeiten erinnert."

Offiziell gibt es in Rom kaum mittelalterliche Spuren, und dasselbe gilt für andere italienische Städte, von denen angenommen wird, dass sie in der Antike gegründet wurden.

Weiter mit Teil 2: Der geheime Krieg gegen das Deutsche Volk (Teil 2)

Alle Teile als Video:
 
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