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Technologie der Götter - eine alternative Geschichte der Landwirtschaft

DenkMal

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Teil 1

Die konventionelle Geschichte lehrt uns, dass Jäger und Sammler im Laufe der Zeit ihre nomadische Lebensweise aufgaben und sich stattdessen dem Ackerbau und der Viehzucht widmeten. Doch kann es sich hierbei um eine rein zufällige Revolution während der Jungsteinzeit und dem Neolithikum gehandelt haben? Oder steckt hinter den alten Legenden und Überlieferungen über "Götter", die unseren Vorfahren die Landwirtschaft brachten, mehr als nur ein Körnchen Wahrheit?

Die Informationen der folgenden Beitragsreihe stammen zum Großteil aus der englischsprachigen Doku "Die Erfindung der Landwirtschaft - eine Technologie der Götter".

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"Ursprung und Geographie der Kulturpflanzen" von Nikolai Iwanowitsch Wawilow

Der international hochangesehene russische Botaniker, Genetiker und Forschungsreisende Nikolai Iwanowitsch Wawilow kam mit seinen Forschungen zu einigen sehr wichtigen Schlussfolgerungen: Er stellte fest, dass es direkt mit der Geburt der ersten Zivilisationen antike landwirtschaftliche Zentren gab, die völlig unabhängig voneinander erschienen sind. Genauer, dass diese Kulturpflanzen praktisch überall zur gleichen Zeit entwickelt wurden (vor etwa 10.000 bis 12.000 Jahren).

"Vor einiger Zeit bin ich zufällig auf die Forschungen von Vavilov gestoßen, der acht Ursprungszentren der antiken Landwirtschaft entdeckt hat. Und die Orte, an denen wir Spuren antiker Hochtechnologien gefunden haben, stimmen vollständig mit seinen antiken Zentren der Landwirtschaft überein." - Andrey Sklyarov

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Vavilov entdeckte, dass alle Sorten von Kulturpflanzen aus nur acht unabhängigen Regionen stammten, die flächenmäßig sehr begrenzt waren. Geographisch passen diese Regionen in einen ziemlich schmalen Gürtel, entlang der Hauptgebirgszüge.

"Eines der Dinge, die über den Ursprung und die Zeit der Landwirtschaft und Pflanzendomestizierung klar sind, ist, dass es mehr als einmal geschah. Und in mehr als einer Region. Wir sprechen hier von Regionen, die eine unabhängige Domestikation von Nutzpflanzen aufweisen. Und all diese Regionen haben eines gemeinsam: tropisches oder subtropisches Klima. Was bedeutet, dass diese Gegenden ideal zum Jagen und Sammeln geeignet waren und es überhaupt keine wirtschaftlichen Gründe für die Landwirtschaft gab." - Prof. Dorian Fuller

"Warum sollte jemand lernen, Getreide anzubauen? Wenn man sich nur aus seinem Lager, oder was auch immer es ist, das einem Sicherheit bietet, herausbewegen muss, um sich ein Nashorn zu schießen oder sich zu holen, was auch immer man möchte." - John Anthony West

"Es ist eine unausgesprochene Geschichte über Jäger und Sammler in Südafrika: Während der Hungersnöte waren es Ackerbauern, die verhungert sind, nicht Jäger und Sammler - letzteren ging es gut." - Graham Hancock

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Brüchige Ähren, kleine Samen

"Zuallererst sollten wir verstehen, dass, wenn wir über antike Landwirtschaft sprechen, es sich nicht um unsere moderne Form der Landwirtschaft handelt. Lasst uns zu Beginn die Mainstream-Theorie und die Verwendung des wilden Weizens besprechen. Dessen Ähre bestand nicht aus 20-30 Samen, sondern maximal aus 2, 3 oder 4. Und diese Samen waren sehr schwach und klein." - Andrey Sklyarov

Anderes Beispiel: Der Vorläufer der heutigen Maispflanzen, ein Wildgras namens Teosinte, soll 5 bis 12 Körner pro Ähre beherbergt haben, im Gegensatz zum heutigen Kolben mit bis zu 500 Körnern.

Teosinte, moderner Mais.jpg

Das heißt, wir sprechen hier von sehr unattraktiven Pflanzen, in die erst einmal viel Zeit und Energie investiert werden musste, damit sie überhaupt nennenswerte Erträge liefern konnten. Der enorme Aufwand kann eigentlich in keinem Verhältnis zum Nutzen gestanden haben. Noch dazu in Regionen mit tropischem bis subtropischem Klima, in denen alles, was zum Leben benötigt wird, von Natur aus vorhanden war. Wo war der Anreiz für diese Art von Arbeit und das über viele Jahrhunderte?

George Willcox, ein französischer Archäobotaniker am CNRS (Centre national de la recherche scientifique) in Frankreich, hat experimentell bewiesen, dass "unter Bedingungen, die die frühe Landwirtschaft nachahmen, die Selektion zur Domestizierung eher Jahrtausende als Jahrhunderte gedauert haben müsste."

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Laut Wawilow befinden sich hier die Ursprungszentren des Brotweizens, Syrien/Palästina, Äthiopien, westliches Himalaya

Wawilow entdeckte nicht nur einen, wie es die Mainstream-Historiker glauben, sondern drei unabhängige Orte für den Ursprung des Weizens. Syrien und Palästina sind die Heimat des wilden Weizens und des Einkornweizens, Äthiopien die Heimat des Hartweizens und die Ausläufer des westlichen Himalayas die Heimat der weichen Weizensorten.

fruchtbarer halbmond.jpg

Außerdem kommt er zu dem Schluss, dass es keinen Grund gibt zu glauben, dass der fruchtbare Halbmond der Ursprung des domestizierten Weizens war. All seine Schlussfolgerungen werden durch neuere archäologische Entdeckungen gestützt.

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Grün: Der fruchtbare Halbmond, Blau: Die neuen Zentren der Landwirtschaft;
Übersetzung des obenstehenden Zitats: "Unser Bild von den Anfängen der Landwirtschaft wird neu gezeichnet. Vorbei ist die einfache Geschichte von einer plötzlichen landwirtschaftlichen Revolution im fruchtbaren Halbmond am Ende der letzten Eiszeit, die sich über die ganze Welt ausbreitete. Archäologen sind sich nun einig, dass die Landwirtschaft mindestens 11 Mal an 11 verschiedenen Orten gleichzeitig "erfunden" wurde.
Wir wissen heute, dass die meisten Pflanzen lange Perioden des Proto-Ackerbaus durchliefen, bevor sie auf bewusst angelegten Feldern angebaut und zu den Feldfrüchten wurden, die wir heute essen. Vorläufer unserer heutigen Bauern pflegten diese Wildpflanzen und pflanzten vielleicht einige davon in kleinen Gärten an."


"Archäologen sind sich jetzt einig, dass die Landwirtschaft in mindestens 11 Regionen unabhängig voneinander "erfunden" wurde - von Mittelamerika bis nach China" New Scientist

Eigentlich werden in der obenstehenden Grafik dieselben 8 übergeordneten Zentren abgebildet, von denen schon Wawilow sprach - allerdings noch etwas genauer, in 11 Regionen unterteilt.

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Brotweizen-Hybride sind völlig eigenständige Typen
Nicht nur der Ursprungsort, sondern auch die Genetik des Brotweizens stellt ein großes Rätsel dar. Die Unterschiede zwischen Wildweizen und Brotweizen sind so entscheidend, dass sie sich nicht kreuzen, selbst wenn sie die gleiche Chromosomenzahl besitzen.

"Erstens kreuzen sich die Weizensorten in diesen Regionen nicht und zweitens besitzen sie eine unterschiedliche Chromosomenzahl - 14, 28, 42 Chromosomen. Wir sehen also eine Verdoppelung und Verdreifachung des Genoms."

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"Wenn Biologen mir erzählen, dass es sich hierbei um eine ganz gewöhnliche Genduplikation oder Verdreifachung handelt, antworte ich: Entschuldigung, so etwas ist nur für einige Teile der DNA üblich. Normal ist es, wenn sich ein kleiner Teil der DNA während der Mutation verdoppelt oder verdreifacht. Dieser Vorgang passiert während einer Genom-Mutation, betrifft aber nicht die gesamte Genom-Verdopplung oder Verdreifachung. Es tut mir leid, dies passiert einfach nicht von alleine, das sind ganz klare Spuren einer Genmanipulation." - Andrey Sklyarov

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Die Chromosomenduplikation ist eine Disziplin, die selbst für moderne Genetiker sehr komplex ist. Ein solches Ergebnis ist durch klassische Selektion, wenn überhaupt, nur sehr schwer zu erreichen und erfordert tiefgreifende Kenntnisse und Techniken zur Genmanipulation.

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Ziegengräser (bzw. "wilder Weizen" - Vorläufer unserer Getreidearten) vs. moderner Weizen

"Zur Komplexität des (Weizen-)Genoms: Es ist enorm. Es ist fünfmal so groß wie das Genom des Menschen. Es ist auch sehr kompliziert, eigentlich handelt es sich hier um drei separate, miteinander kombinierte Pflanzengenome. Brotweizen ist ein Ergebnis der Hybridisierung während des Domestikationsprozesses. Nur so kommt man zu diesem Grad an Komplexität." - Andrew Sharpe (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Global Institute for Food Security)​
"Das Genom galt lange als nicht entzifferbar, weil es so riesig ist. Während das menschliche Erbgut etwa 20 000 Gene enthält, fanden die Forscher beim Brotweizen 107 891 Gene." https://www.sueddeutsche.de/wissen/weizen-die-entschluesselung-des-monstergenoms-1.4094639

"Das Erbgut des Weichweizens (Triticum aestivum) zählt zu den komplexesten überhaupt. Es vereint drei Genome (A, B, D), besteht aus sechs Chromosomensätzen aus jeweils sieben Chromosomen und umfasst nach neuen Berechnungen rund 15,3 Milliarden Basenpaare. Die Rede ist von einem „genetischen Monster“." https://www.pflanzenforschung.de/de...ren-lernen-erbgut-von-aegilops-tauschii-10869

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wilder Weizen vs. moderner Weizen

Im Vergleich zum Brotweizen ist die Genordnung des wilden Weizens sehr schlank und konsistent. Seine DNA-Struktur könnte durch die Evolution über Millionen von Jahren geschliffen worden sein. Aber in der DNA des Brotweizens wurden viele kleine Unterbrechungen zur Erhaltung der Genordnung identifiziert (...). Es bleibt daher festzuhalten, dass...

...erstens die DNA des Brotweizens Fingerabdrücke von Genmanipulationen aufweist, die in der Antike durchgeführt wurde, und zweitens die Genmodifikationen nicht nur erfolgreich, sondern auch korrekt durchgeführt wurde. Und das lange, bevor die modernen Biologen Techniken entwickelten, die uns diesen Vorgang heute ermöglichen. Heutzutage arbeiten wir mit so genannten chemischen Mutagenen und Strahlenbelastung, die die Chromosomenduplikation erzwingen soll. Was auch immer der Ansatz der antiken Genetiker war - es stellt für uns bisher ein völliges Rätsel dar.

Überraschenderweise fand man keine Übergangsformen von wildem Weizen in Regionen mit domestiziertem Weizen. Tatsächlich fehlen jegliche Spuren der Domestizierung in den ursprünglichen Heimat-Regionen. Zum Beispiel in Äthiopien, wo man die größte Vielfalt an domestiziertem Getreide findet, jedoch überhaupt keine Spuren von wilden Weizensorten. Das bedeutet, dass die genetische Modifikation des Weizens in einer anderen geografischen Region stattgefunden hat, die sich von der Heimatregion der wilden Pflanze unterscheidet. Das ist genau das, was die alten Legenden besagen: Die Menschen haben den wilden Weizen nicht domestiziert - er wurde von jenen in diese Regionen gebracht, die von den Einheimischen als Götter betrachtetet wurden.

"Keines der Völker schrieb sich oder seinen Vorfahren den Übergang zur Landwirtschaft als eigene Erfindung zu. In allen Legenden und Geschichten lesen wir, dass die Landwirtschaft den Menschen von Göttern gewährt wurde. Sie gaben den Menschen Werkzeuge und lehrten sie verschiedene Techniken. In Sumer arbeiteten sie zusammen mit den Menschen am Bau von Be- und Entwässerungskanälen."

"Das Gleiche gilt für das alte Ägypten. Die Landwirtschaft, die Kunst der Feldbewässerung, die Nutzung des Nilschlamms wurde vom Gott Osiris gelehrt. Dasselbe im alten Mexiko - dort schenkten die Götter den amerikanischen Ureinwohnern den Mais." - Andrey Sklyarov

Im alten Sumer waren es Enki und andere Götter, die vom Himmel kamen und Samen von Weizen und Gerste überbrachten. Die Chinesen wurden von himmlischen Genies und Herren der Weisheit in der Landwirtschaft unterrichtet, die ihnen ebenfalls Früchte und Getreide zur Verfügung stellten.

In ihren Legenden und Geschichten haben unsere Vorfahren tatsächlich nie davon geredet, dass sie oder ihre Vorfahren es waren, die die Landwirtschaft erfunden haben. Aber wenn es nicht unsere Vorfahren waren, wer waren dann diese alten Genetiker?
 

Petra

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Mal angenommen, unser GANZES "WISSEN" über die alte Geschichte ist FAKE.
Mal angenommen, die Menschen lebten glücklich und zufrieden, nahmen von wilden Pflanzen, von Büschen und Bäumen, was sie gerade brauchten, und verbrachten ansonsten ihre Tage in Freude, Gesang und Spiel. Mit tüfteln, denken, philosophieren. Ohne GELD, ohne Sorgen, angstfrei und ohne Stress.
Mal angenommen, da kam eine kleine Gruppe von Psychopathen auf die Idee, ihre kranke Gier nach Macht und Einfluss zu zelebrieren.
Sie verfügten über Hochtechnologie und hielten sich für völlig überlegen, gegenüber den glücklichen, einfachen Menschen in ihrer Naturverbundenheit.
Sie nahmen ihre Technik und infiltrierten die einst glücklichen freien Menschen, durch Propaganda wurden sie zu Sklaven des Ackerbaus, wir können davon ausgehen, dass das nicht ohne Widerstand geschah!
Und da kommt dann das Beseitigen der älteren Generationen ins Spiel. Man nehme eine Pest oder Zusätze im Trinkwasser, verbrenne "Hexen"... und dann werden die ahnungslosen nachwachsenden Menschen mit "das war doch schon immer so!!!" - Propaganda am nachdenken und hinterfragen gehindert.
Mal angenommen..... Unwahrscheinlich????
 
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