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Der geheime Krieg gegen das Deutsche Volk (Teil 5)
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<blockquote data-quote="traumzeit" data-source="post: 193" data-attributes="member: 2"><p style="text-align: center">Teil 4: <a href="https://de.stolenhistory.net/threads/der-geheime-krieg-gegen-das-deutsche-volk-teil-4.65/" target="_blank">Der geheime Krieg gegen das Deutsche Volk (Teil 4)</a></p> <p style="text-align: center"></p> <p style="text-align: center"><strong><span style="font-size: 18px">Deutsche Kultur und DNA</span></strong></p> <p style="text-align: center"><strong>[ATTACH=full]775[/ATTACH]</strong></p><p></p><p>Auszug aus dem Buch "<a href="https://derschelm.com/gambio/bradberry-benton-l-das-maerchen-vom-boesen-deutschen.html" target="_blank">Das Märchen vom Bösen Deutschen</a>":</p><p></p><p style="margin-left: 20px">Das Bild von Deutschland als einer dunklen, räuberischen, kriegerischen Nation hat sich erst im zwanzigsten Jahrhundert durchgesetzt. Davor jedoch wurde Deutschland als ein Ort des Friedens und der Aufklärung gesehen. Der hoch angesehene Cambridge-Historiker Herbert Butterfield hat die Hochachtung der Briten vor Deutschland ausführlich kommentiert. <em>"In England herrschte einst die Ansicht, dass die deutsche Geschichte vor allem die Geschichte der Freiheit sei, denn es war eine Geschichte, die den Deutschen Bund, den Parlamentarismus, die autonomen Städte, den Protestantismus und ein Freiheitsgesetz einschloss, das von den deutschen Kolonien in den slawischen Osten getragen wurde. Damals waren es die lateinischen Staaten, die als Anhänger des Autoritarismus galten, die sich an das Papsttum in Italien, die Inquisition in Spanien und die bonapartistischen Diktaturen im militaristischen Frankreich klammerten. Die Umkehrung dieser Sichtweise im zwanzigsten Jahrhundert und ihre Ablösung durch die allgemeine Meinung, Deutschland sei schon immer der Aggressor und Feind der Freiheit gewesen, wird zweifellos eines Tages selbst Gegenstand der historischen Forschung sein, zumal sie so eng mit einer Veränderung der britischen Außenpolitik zusammenzufallen scheint."</em></p><p></p><p>Durch den westlichen Kolonialismus, der deutsche Gene in die ganze Welt, auch nach Afrika, Neuseeland, Australien und Amerika brachte, ist die deutsche DNS heute weltweit verbreitet und Menschen deutscher Abstammung sind auch heute noch in fast allen Gesellschaften kulturell führend.</p><p></p><p>Fast alle wichtigen wissenschaftlichen Entdeckungen wurden in Deutschland oder von Deutschen gemacht. Bis zum Ersten Weltkrieg war Deutschland weltweit führend in Technik, Forschung und Wissenschaft. Heute sind es Deutsche, die mit ihrem Wissen im Silicon Valley die technokratische Weltordnung anführen (Peter Thiel z.B. hat deutsche Wurzeln).</p><p></p><p>Der Krieg gegen die ursprünglichen germanischen Völker war immer ein Krieg gegen die Überreste einer bestimmten Rasse, und heute ist die Ausrottung der weißen Bevölkerung die letzte Phase dieses Krieges.</p><p></p><p>Es brauchte 4 große Kriege, um die deutsche Überlegenheit auf dem geostrategischen Schachbrett zu beenden: Der Dreißigjährige Krieg, die Napoleonischen Kriege und der 1. und 2. Weltkrieg.</p><p></p><p style="text-align: center"><strong><span style="font-size: 18px">Michael Ende und das kollektive Gedächtnis</span></strong></p> <p style="text-align: center">[ATTACH=full]776[/ATTACH]</p><p></p><p></p><p>Einer der wenigen Deutschen, die in der Nachkriegszeit versuchten, einen Zugang zu den verschütteten kollektiven Erinnerungen zu erlangen, war der Autor Michael Ende.</p><p></p><p>Michael Ende überlebte als Kind die Bombadierungen von München und Hamburg. Er überlebte das, was Millionen von Deutsche nicht überlebten. Und die, die es überlebten, konnten danach nie über das erlebte Grauen reden. So wurde das deutsche Kriegstrauma unterdrückt, und es hat die Nachkriegszeit politisch und kulturell geprägt, und beeinflusst immer noch unsere kollektives Handeln. Das erlebte Leid wurde an die kommenden Generationen weitergegeben - unbewusst - und wir tragen es immer noch in uns.</p><p></p><p>Mit 12 Jahren erlebte Michael Ende den ersten Bombenangriff auf München: <em>"Unsere Straße stand völlig in Flammen. Das Geräusch, das dabei entstand, war kein Prasseln, es war eine Art Heulen. Das Feuer heulte. Ich erinnere mich, ich bin wie ein Betrunkener durch die brennende Straße gelaufen und habe gesungen. Es war eine Euphorie, die mich erfasste. Ich kann mir das bis heute nicht ganz erklären. Es fehlte nicht viel, und ich wäre in das Feuer hineingesprungen wie eine Mücke, die ins Licht fliegt." </em></p><p></p><p>Zum Feuersturm, der halb Hamburg dem Erdboden gleichmachte, sagte er später: <em>"Das war wirklich der Weltuntergang. Das kommt immer wieder in meine Träume, wie wir die geschmorten Leichen, die auf Babygröße eingeschnurrt waren, geborgen haben. Ich sehe noch heute den Heerzug verstörter Menschen vor mir, die wie in einem Labyrinth durch die Ruinen irrten. Einer trug völlig sinnlos einen Tisch auf dem Rücken, wahrscheinlich das einzige, was er retten konnte."</em></p><p></p><p>(Quelle: <a href="https://michaelende.de/autor/biographie/hamburger-bombennacht-und-das-erste-gedicht" target="_blank">Hamburger Bombennacht und das erste Gedicht | Michael Ende | Offizielle Webseite</a>)</p><p></p><p>In der Nachkriegszeit lebte Ende wieder in München und musste mit ansehen, wie betrunkende Amerikanische Soldaten aus Spaß auf Zivilisten schossen. In dieser Erfahrung kristallisiert sich die kollektive Ohnmacht, die in der Nachkriegszeit fast jeden Deutschen auf die ein oder andere Weise betraf, sei es durch den Hungerwinter von 1946 oder die Massenvergewaltigungen durch die Besatzer.</p><p></p><p>Seine Kriegserfahrungen haben Michael Ende geprägt. In seinen Arbeiten finden sich verschlüsselt Hinweise darauf, dass er versucht hat, das Deutsche Kriegstrauma in das kollektive Bewusstsein und zur Heilung zu bringen.</p><p></p><p>Sein Anliegen war es, mittels Literatur Unbewusstes bewusst zu machen. Zitat Michael Ende:</p><p></p><p style="margin-left: 20px">"Vielleicht schaffe ich etwas, was die Griechen "Katharsis" nannten. Ein Knoten löst sich, und dann fühlen sich die Menschen gesünder." ...</p> <p style="margin-left: 20px"></p> <p style="margin-left: 20px">"„Ich versuche mit meinem Werk etwas, das dem der mittelalterlichen Alchemisten oder Erzähler sehr ähnlich ist, nämlich die Phänomene der äußeren Welt in die Zeichen der inneren zu übersetzen... "</p><p></p><p>1970 zieht Michael Ende nach Italien. Die Architektur Roms und das italienische Lebensgefühl erinnern ihn an das München der Vorkriegszeit, und er fühlt sich das erste mal richtig zu Hause. In Italien schreibt er "Momo", und kritisiert darin nicht nur das Geldsystem sondern auch die oberflächliche Deutsche Kultur, die das Genießen und Verweilen verlernt hat. Später schreibt er die "Unendliche Geschichte", indem ein geheimnisvolles "Nichts" die Welt Phantasien auffrisst - immer größere Teile des Reiches Phantasien verschwinden, und auch die Bewohner Fantasiens lösen sich auf.</p><p></p><p></p><p style="text-align: center">[ATTACH=full]777[/ATTACH]</p><p>Auszug aus der "Unendlichen Geschichte":</p><p></p><p style="margin-left: 20px">"<em>Das Nichts breitet sich aus"</em>, stöhnte der Erste. <em>"Es wächst und wächst, jeden Tag gibt es mehr davon, wenn man überhaupt von mehr Nichts sprechen kann. Alle anderen flohen rechtzeitig aus dem Heulenden Wald, aber wir wollten unsere Heimat nicht verlassen. Das Nichts hat uns im Schlaf erwischt, und schau was es uns angetan hat".</em></p> <p style="margin-left: 20px"></p> <p style="margin-left: 20px"><em>"Ist es sehr schmerzhaft?"</em> fragte Atreju.</p> <p style="margin-left: 20px"></p> <p style="margin-left: 20px"><em>"Nein"</em>, sagte der zweite Borken-Troll, der mit dem Loch in der Brust. <em>"Du spürst gar nichts. Es fehlt nur etwas. Und wenn es dich erst einmal erfasst hat, fehlt jeden Tag etwas mehr. Bald wird nichts mehr von uns übrig sein."</em></p><p></p><p>Der Bombadierung von Hamburg scheint hier in verschlüsselter Form vorzuliegen, und die Vernichtung Phantasiens erinnert an die plötzlich und fast vollständige Zerstörung der deutschen Kultur in den Feuerstürmen des 2. Weltkrieges.</p><p></p><p>Die Arbeit von Michael Ende kann man als schamanisch betrachten, sein eigenes Leben war ein ständiger Kampf darum, an etwas Echtes zu gelangen, und diesen Prozess hat er in seinen Büchern verarbeitet. So hat er auch Millionen Deutsche auf gewisse Weise berührt, wenn auch sein Versuch, mehr Bewusstsein zu schaffen, nicht von Erfolg geprägt war. Er durchlebte die Heldenreise, die Joseph Campbell in "Der Heros in tausend Gestalten“ beschreibt. Doch waren die Deutschen nicht bereit, seine Gedanken und Bilder anzunehmen.</p><p></p><p>Der Weg in eine bessere Zukunft führt über das Integrieren der Vergangenheit. Die traumatischen Kriegserfahrungen haben dafür gesorgt, dass das deutsche Volk einen großen Teil seines Bewusstseins abgespalten hat. Und so haben wir Deutsche auch einen wesentlichen Teil unserer Identität und Lebenskraft verloren - zumindest solange, bis den schmerzhaften Erfahrungen wieder erlaubt wird, an die Oberfläche zu kommen. So kann wieder ein Zustand der Ganzheit erreicht werden.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="traumzeit, post: 193, member: 2"] [CENTER]Teil 4: [URL='https://de.stolenhistory.net/threads/der-geheime-krieg-gegen-das-deutsche-volk-teil-4.65/']Der geheime Krieg gegen das Deutsche Volk (Teil 4)[/URL] [B][SIZE=5]Deutsche Kultur und DNA[/SIZE] [ATTACH type="full" width="198px" alt="600.jpeg"]775[/ATTACH][/B][/CENTER] Auszug aus dem Buch "[URL='https://derschelm.com/gambio/bradberry-benton-l-das-maerchen-vom-boesen-deutschen.html']Das Märchen vom Bösen Deutschen[/URL]": [INDENT]Das Bild von Deutschland als einer dunklen, räuberischen, kriegerischen Nation hat sich erst im zwanzigsten Jahrhundert durchgesetzt. Davor jedoch wurde Deutschland als ein Ort des Friedens und der Aufklärung gesehen. Der hoch angesehene Cambridge-Historiker Herbert Butterfield hat die Hochachtung der Briten vor Deutschland ausführlich kommentiert. [I]"In England herrschte einst die Ansicht, dass die deutsche Geschichte vor allem die Geschichte der Freiheit sei, denn es war eine Geschichte, die den Deutschen Bund, den Parlamentarismus, die autonomen Städte, den Protestantismus und ein Freiheitsgesetz einschloss, das von den deutschen Kolonien in den slawischen Osten getragen wurde. Damals waren es die lateinischen Staaten, die als Anhänger des Autoritarismus galten, die sich an das Papsttum in Italien, die Inquisition in Spanien und die bonapartistischen Diktaturen im militaristischen Frankreich klammerten. Die Umkehrung dieser Sichtweise im zwanzigsten Jahrhundert und ihre Ablösung durch die allgemeine Meinung, Deutschland sei schon immer der Aggressor und Feind der Freiheit gewesen, wird zweifellos eines Tages selbst Gegenstand der historischen Forschung sein, zumal sie so eng mit einer Veränderung der britischen Außenpolitik zusammenzufallen scheint."[/I][/INDENT] Durch den westlichen Kolonialismus, der deutsche Gene in die ganze Welt, auch nach Afrika, Neuseeland, Australien und Amerika brachte, ist die deutsche DNS heute weltweit verbreitet und Menschen deutscher Abstammung sind auch heute noch in fast allen Gesellschaften kulturell führend. Fast alle wichtigen wissenschaftlichen Entdeckungen wurden in Deutschland oder von Deutschen gemacht. Bis zum Ersten Weltkrieg war Deutschland weltweit führend in Technik, Forschung und Wissenschaft. Heute sind es Deutsche, die mit ihrem Wissen im Silicon Valley die technokratische Weltordnung anführen (Peter Thiel z.B. hat deutsche Wurzeln). Der Krieg gegen die ursprünglichen germanischen Völker war immer ein Krieg gegen die Überreste einer bestimmten Rasse, und heute ist die Ausrottung der weißen Bevölkerung die letzte Phase dieses Krieges. Es brauchte 4 große Kriege, um die deutsche Überlegenheit auf dem geostrategischen Schachbrett zu beenden: Der Dreißigjährige Krieg, die Napoleonischen Kriege und der 1. und 2. Weltkrieg. [CENTER][B][SIZE=5]Michael Ende und das kollektive Gedächtnis[/SIZE][/B] [ATTACH type="full" width="203px" alt="600full-michael-ende.jpg"]776[/ATTACH][/CENTER] Einer der wenigen Deutschen, die in der Nachkriegszeit versuchten, einen Zugang zu den verschütteten kollektiven Erinnerungen zu erlangen, war der Autor Michael Ende. Michael Ende überlebte als Kind die Bombadierungen von München und Hamburg. Er überlebte das, was Millionen von Deutsche nicht überlebten. Und die, die es überlebten, konnten danach nie über das erlebte Grauen reden. So wurde das deutsche Kriegstrauma unterdrückt, und es hat die Nachkriegszeit politisch und kulturell geprägt, und beeinflusst immer noch unsere kollektives Handeln. Das erlebte Leid wurde an die kommenden Generationen weitergegeben - unbewusst - und wir tragen es immer noch in uns. Mit 12 Jahren erlebte Michael Ende den ersten Bombenangriff auf München: [I]"Unsere Straße stand völlig in Flammen. Das Geräusch, das dabei entstand, war kein Prasseln, es war eine Art Heulen. Das Feuer heulte. Ich erinnere mich, ich bin wie ein Betrunkener durch die brennende Straße gelaufen und habe gesungen. Es war eine Euphorie, die mich erfasste. Ich kann mir das bis heute nicht ganz erklären. Es fehlte nicht viel, und ich wäre in das Feuer hineingesprungen wie eine Mücke, die ins Licht fliegt." [/I] Zum Feuersturm, der halb Hamburg dem Erdboden gleichmachte, sagte er später: [I]"Das war wirklich der Weltuntergang. Das kommt immer wieder in meine Träume, wie wir die geschmorten Leichen, die auf Babygröße eingeschnurrt waren, geborgen haben. Ich sehe noch heute den Heerzug verstörter Menschen vor mir, die wie in einem Labyrinth durch die Ruinen irrten. Einer trug völlig sinnlos einen Tisch auf dem Rücken, wahrscheinlich das einzige, was er retten konnte."[/I] (Quelle: [URL='https://michaelende.de/autor/biographie/hamburger-bombennacht-und-das-erste-gedicht']Hamburger Bombennacht und das erste Gedicht | Michael Ende | Offizielle Webseite[/URL]) In der Nachkriegszeit lebte Ende wieder in München und musste mit ansehen, wie betrunkende Amerikanische Soldaten aus Spaß auf Zivilisten schossen. In dieser Erfahrung kristallisiert sich die kollektive Ohnmacht, die in der Nachkriegszeit fast jeden Deutschen auf die ein oder andere Weise betraf, sei es durch den Hungerwinter von 1946 oder die Massenvergewaltigungen durch die Besatzer. Seine Kriegserfahrungen haben Michael Ende geprägt. In seinen Arbeiten finden sich verschlüsselt Hinweise darauf, dass er versucht hat, das Deutsche Kriegstrauma in das kollektive Bewusstsein und zur Heilung zu bringen. Sein Anliegen war es, mittels Literatur Unbewusstes bewusst zu machen. Zitat Michael Ende: [INDENT]"Vielleicht schaffe ich etwas, was die Griechen "Katharsis" nannten. Ein Knoten löst sich, und dann fühlen sich die Menschen gesünder." ...[/INDENT] [INDENT][/INDENT] [INDENT]"„Ich versuche mit meinem Werk etwas, das dem der mittelalterlichen Alchemisten oder Erzähler sehr ähnlich ist, nämlich die Phänomene der äußeren Welt in die Zeichen der inneren zu übersetzen... "[/INDENT] 1970 zieht Michael Ende nach Italien. Die Architektur Roms und das italienische Lebensgefühl erinnern ihn an das München der Vorkriegszeit, und er fühlt sich das erste mal richtig zu Hause. In Italien schreibt er "Momo", und kritisiert darin nicht nur das Geldsystem sondern auch die oberflächliche Deutsche Kultur, die das Genießen und Verweilen verlernt hat. Später schreibt er die "Unendliche Geschichte", indem ein geheimnisvolles "Nichts" die Welt Phantasien auffrisst - immer größere Teile des Reiches Phantasien verschwinden, und auch die Bewohner Fantasiens lösen sich auf. [CENTER][ATTACH type="full" width="441px" alt="the-never-ending-story (1).jpg"]777[/ATTACH][/CENTER] Auszug aus der "Unendlichen Geschichte": [INDENT]"[I]Das Nichts breitet sich aus"[/I], stöhnte der Erste. [I]"Es wächst und wächst, jeden Tag gibt es mehr davon, wenn man überhaupt von mehr Nichts sprechen kann. Alle anderen flohen rechtzeitig aus dem Heulenden Wald, aber wir wollten unsere Heimat nicht verlassen. Das Nichts hat uns im Schlaf erwischt, und schau was es uns angetan hat".[/I][/INDENT] [INDENT][/INDENT] [INDENT][I]"Ist es sehr schmerzhaft?"[/I] fragte Atreju.[/INDENT] [INDENT][/INDENT] [INDENT][I]"Nein"[/I], sagte der zweite Borken-Troll, der mit dem Loch in der Brust. [I]"Du spürst gar nichts. Es fehlt nur etwas. Und wenn es dich erst einmal erfasst hat, fehlt jeden Tag etwas mehr. Bald wird nichts mehr von uns übrig sein."[/I][/INDENT] Der Bombadierung von Hamburg scheint hier in verschlüsselter Form vorzuliegen, und die Vernichtung Phantasiens erinnert an die plötzlich und fast vollständige Zerstörung der deutschen Kultur in den Feuerstürmen des 2. Weltkrieges. Die Arbeit von Michael Ende kann man als schamanisch betrachten, sein eigenes Leben war ein ständiger Kampf darum, an etwas Echtes zu gelangen, und diesen Prozess hat er in seinen Büchern verarbeitet. So hat er auch Millionen Deutsche auf gewisse Weise berührt, wenn auch sein Versuch, mehr Bewusstsein zu schaffen, nicht von Erfolg geprägt war. Er durchlebte die Heldenreise, die Joseph Campbell in "Der Heros in tausend Gestalten“ beschreibt. Doch waren die Deutschen nicht bereit, seine Gedanken und Bilder anzunehmen. Der Weg in eine bessere Zukunft führt über das Integrieren der Vergangenheit. Die traumatischen Kriegserfahrungen haben dafür gesorgt, dass das deutsche Volk einen großen Teil seines Bewusstseins abgespalten hat. Und so haben wir Deutsche auch einen wesentlichen Teil unserer Identität und Lebenskraft verloren - zumindest solange, bis den schmerzhaften Erfahrungen wieder erlaubt wird, an die Oberfläche zu kommen. So kann wieder ein Zustand der Ganzheit erreicht werden. [/QUOTE]
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