Die 400 Jahre alte Sahara - weshalb haben die Menschen alles vergessen, was sie einst über Afrika wussten?

DenkMal

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Zur offiziellen Geschichte der Sahara heißt es:

Um 8.500 vor Christus war die Sahara wohl überall besiedelt. Doch um 5.000 vor Christus begann der Monsun nachzulassen. Rund 3.000 Jahre dauert es dann, bis sich die Sahara wieder in eine lebensfeindliche und weitgehend unbewohnte Wüste verwandelt hatte, so wie wir sie heute kennen.
Als die Wüste voll Wasser war
Sahara_satellite_hires.jpg

Die Kartographen des 16. und 17. Jahrhunderts haben scheinbar nichts von der Sahara-Wüste gewusst. Tatsächlich wurde die Gegend vor 400-450 Jahren sehr einladend dargestellt - voller Seen, Flüsse und Städte.

1475 - 1570 - 1595 - 1642 -1658 - 1688

1475_africa_map_toscanelli.jpg 1570-africae_tabula_nova.jpg 1595-mercator_africa_037.jpg 1642-nova-totius-terrarum-orbis-geographica-ac-hydrographica-tabula.jpg 1658_africa_map.jpg 1688_africa_map_original.jpg
Und dann, ganz plötzlich, grassierte eine mysteriöse Amnesie. Denn aus irgend einem unerfindlichen Grund, musste Afrika von neuem entdeckt werden. Leere unerforschte Gebiete bedecken den afrikanischen Kontinent, der doch vor kurzem noch so gut bekannt war.

1782 - 1802 - 1812 - 1842 - 1853 - 1860

1782_africa_map.jpg 1802_africa.jpg 1812-africa_map.jpg 1842_africa.jpg Carte_afrique_1853.jpg 1860-Africa-white-spots_2.jpg


1592 Prioris Hemisphaerii, totiusque Geographici
Prioris Hemisphaerii, totiusque Geographici.jpg

1592 Africa




Karte von 1574 +
1603
Libya-1.jpg


Wohin sind beispielsweise Flüsse wie Tecort/Techort verschwunden?

techort-1616.jpg

Karte von 1606



Zum Vergleich das heutige Afrika mit Flüssen und Seen:

Africas-Major-Rivers.jpg



1592_Africa.jpg

Sah Afrika so aus, bis es schließlich unter Sand begraben wurde? 1592 Africa


1570-1812_Map of Africa.jpg

1570 Afrika vs. 1802 Afrika
Hier die offizielle Beschreibung der untenstehenden Karte von 1802:

Eine der ersten Karten von Afrika, die den tatsächlichen Stand des geografischen Wissens über den Kontinent zeigt - daher die großen, leeren Bereiche, dies war Arrowsmiths Stil, als er Afrika, Amerika und andere Teile der Welt kartierte, wo geografische Informationen sowohl unbekannt als auch im Entstehen begriffen waren.

Und weiter heißt es:
Arrowsmith entfernte einfach Jahrhunderte angesammelter Mythen, falscher Vorstellungen und unhaltbarer Vermutungen und setzte die Kartierung Afrikas zurück auf den Stand gesicherter Tatsachen - er ließ das Innere als leere Leinwand zurück, eine Herausforderung für eine neue Generation von Entdeckern. Viele seiner Vorgänger hätten ein Jahrhundert zuvor nicht daran gedacht, solch ein Bild zu veröffentlichen. Mit der Absicht, genaueres Kartenmaterial zu entwickeln, hob er den Standard für die geographische Genauigkeit seiner Karten an - über die damals übliche Auflösung des Kartenmaterials seiner Zeitgenossen.


1635-1802_African_Vanished_Cities.jpg

1635 - 1802

Dieses Zitat hier bringt es sehr schön auf den Punkt:
Wie passt so etwas zusammen? Haben die Altvorderen aus dem 15./16. Jahrhundert lediglich gesponnen, was ihre eingetragenen afrikanischen Örtlichkeiten sowie die mutmaßlichen topografischen Gegebenheiten anbelangt? Wollte diese später in Ermangelung besserer Daten dann lieber doch niemand so übernehmen, obwohl die übriggebliebenen Angaben 300 Jahre später auch nicht besser waren bzw. auch die meisten Angaben nur auf Hörensagen beruhten?
Weiße Flecken in Afrikas Kartographie-Geschichte
Teile des Beitrags stammen von Stolenhistory.net
 

DenkMal

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Das Auge der Sahara

Wissenschaftlern mutmaßen, dass die Richat-Struktur (das Auge der Sahara) vor ca. 100 Millionen Jahren entstanden sein könnte.

Diese aus konzentrischen, nur wenige Meter hohen Sediment-Gesteinsringen bestehende, leicht elliptische Struktur mit einem Durchmesser von ca. 45 km und einer zentralen hügelförmigen Erhebung, hat in der Vergangenheit auch in grenzwissenschaftlich interessierten Kreisen einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Wenn man allerdings bedenkt, dass diese Formation nicht auf den Karten vor dem 19. Jahrhundert verzeichnet ist, beginnt es erst wirklich interessant zu werden.

Hier das Auge der Sahara:

eye_of_sahara.jpg

Außerdem gibt es hunderte von Kratern überall auf dem afrikanischen Kontinent verteilt. Als Beispiel der 12,6 km große Aorounga-Krater, von dem behauptet wird, er sei 345 Millionen Jahre alt:

aorounga_crater_1.jpg

Es existieren etliche andere Krater: Tenoumer-Krater, Aouelloul-Krater, Ouarkziz-Krater, Talemzane-Krater, Tin Bider-Krater, Aorounga-Krater, Amguid-Krater... usw.

Africa_Map.jpg

Eine kleine Übersicht von Einschlagskratern in Afrika
Wie auch immer die Krater entstanden sind, es ist jedenfalls sehr wahrscheinlich, dass sie nicht so alt sind, wie offiziell behauptet wird.

Gibt es Hinweise darauf, dass frühere Kulturen auf der Erde im Atomkrieg untergingen? Ja, die gibt es, meint Brad Steiger. Nur wird ihre Existenz von der etablierten Wissenschaft bisher nicht zur Kenntnis genommen. Warum wohl?

Geologische Beweise für einen nuklearen Krieg im Altertum


Auf Atlantisforschung.de heißt es zur Entstehung der Richat-Struktur:

Es wurde lange Zeit angenommen, es handele sich bei ihr entweder um einen Impakt-Krater, oder aber um das Ergebnis einer vulkanischen Eruption. Die Impakt-Theorie gilt heute weithin als obsolet, da im Bereich der Formation "keine geologischen Hinweise auf eine Hochdruck-Schockmetamorphose, wie sie gewöhnlich mit Einschlägen kosmischer Körper einhergeht gefunden werden." [1]

Auch die Vermutung eines vulkanischen Ursprungs erhält heute unter Geowissenschaftlern kaum noch Zuspruch, denn es fanden sich dort, wie es heißt, "keine Eruptivgesteine wie z.B. Lavagestein." Außerdem erklärt die Vulkanismus-Hypothese "nicht die fast perfekte Kreisausbildung und die relativ geringen Höhenunterschiede." [2] Heute nehmen Fachwissenschaftler vor allem an, die Formation sei "als Folge von geologischen Aufwölbungsprozessen" entstanden, welche "gepaart mit den Einwirkungen von Wind und Wasser das einprägsamen Gebilde geschaffen haben sollen. Die Verfärbung des Kraters hängt danach davon ab, wie stark ein bestimmter Gesteinstyp den Witterungen ausgesetzt gewesen ist. Die höher gelegenen und beständigeren Rücken des Berges hätten dabei ihre bläuliche Verfärbung erhalten, während weichere und weniger robuste Gesteine in den Tälern sich gelblich färbten." [3]

Höchstwahrscheinlich ging dieser Aufwölbungsprozess, aufgrund katastrophaler Ereignisse in unserer jüngeren Vergangenheit, wesentlich schneller vonstatten.
 

Chris

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Diese Krater (Auge der Sahara) passen doch hervorragend zu dieser Theorie

http://viaveto.de/plasmaversum-der-film.html

insbesondere in diesem Abschnitt werten die Krater erklärt



auch das Funktionsprinzip der Pyramiden (ebenfalls Elektronen/Ionenfluss) und deren Auswirkung auf die Umwelt (Verwüstung) reiht sich in diese Theorie ein. Zeitlich liegen die 2 Prinzipien vermutlich auseinander.

 

DenkMal

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Passend zu den katastrophalen Veränderungen in Afrika hier einige Eindrücke von der ehemaligen Stadt Timgad, in Algerien:


Timgad, Algerien 7.jpg
Timgad, Algerien 8.jpg
Timgad, Algerien 9.jpg
Timgad, Algerien 10.jpg
Timgad, Algerien 6.png
Timgad, Algerien 4.jpg
Timgad, Algerien 2.jpg


 
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