Die Entwicklung der Architektur und die vier Weltzeitalter

freygeist

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In diesem Beitrag soll es um 3 Theorien und ihre zeitliche Einordnung gehen.

Während des ersten Zeitalters, in der ursprünglichen Welt, gedeihten gigantische Pflanzen und Bäume:

Erstes Zeitalter - riesige Bäume, heute versteinert

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Darauf kam die megalithische Kultur:

Zweites Zeitalter - Megalithkultur

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Und schließlich die sogenannte "tartarische Kultur" oder die Architektur der alten Welt, im Mainstream als "Historismus" bezeichnet:

Drittes Zeitalter

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Dieses ganze Konzept basiert zum Teil auf folgendem Video (hier das englische Original), welches die Theorie aufstellt, dass Tartaria das 1000-jährige Reich Jesu Christi auf Erden war:


Vor ungefähr 200 Jahren endete das 1000-jährige Reich Jesu mit dem letzten Reset, und seitdem herrscht Satan auf der Erde, wie in der Prophezeiung von Johannes angedeutet. Dieses Zeitalter ist das dunkle Zeitalter - Kali Yuga - und wird demnächst enden.

Laut der Bibel (und vielen anderen mythologischen Überlieferungen weltweit) war die Erde einst ein blühendes Paradies mit gigantischer Vegetation, in dessen Zentrum der Baum des Lebens stand, bekannt als Yggdrasil oder Berg Meru, und er befand sich am Nordpol unserer Welt (Hyperborea). Diese Zeit ging als das goldene Zeitalter in unsere Geschichte ein, in dem der Mensch in geistiger Harmonie mit der Schöpfung zusammenlebte.

Über den Übergang vom ersten zum zweiten Zeitalter kann man nur spekulieren, und wir müssen versuchen, vieles metaphorisch zu erklären. In den vedischen Überlieferungen gibt es einen Hinweis, dass die Welt in drei Teile geteilt wurde, und das ist in vielen Mythologien gut festgehalten. Wir befinden uns in der Mitte (Midgard, Mittelerde), es gibt eine Oberwelt und eine Unterwelt, und 'Gott' lebt in der oberen Welt.

Nun ist dieses zweite Zeitalter die Epoche der megalithischen Kulturen, mit den berühmten riesigen Steinblöcken, die weltweit zu finden sind, und über die in der alternativen Archäologie bereits umfassend geforscht wurde.

Das heißt, der größte Teil des Riesenwaldes wurde zerstört, um die gigantischen Megalithbauten zu errichten. Ich denke, Atlantis war die Macht dieser alten Zeit. Eine korrumpierte Weltmacht, die die Pyramiden baute. In diese Zeit fällt höchstwahrscheinlich der erste Reset. Atlantis wurde zerstört und nur einige ehemalige Kolonien wie Ägypten (und Rom?) überlebten.

Und nun kommen wir zum dritten Zeitalter, und von hier an ist die Chronologie so ziemlich die gleiche wie im obigen Video dargestellt. Das dritte Zeitalter ist dasjenige, in dem Jesus auf der Erde regiert und dieses Weltreich (von einigen Tartaria genannt, dieser Name ist allerdings insofern unpassend, als das Tartaria nur ein kleiner Teil der alten Welt war) wurde beim zweiten Reset zerstört, so dass wir nun im vierten Zeitalter leben, dem dunklen Zeitalter (Kali Yuga).

Wir kennen dieses Konzept der vier Zeitalter aus dem Hinduismus, sodass nun versucht werden kann eine ungefähre Zeitlinie zu rekonstruieren.

Nehmen wir an, dass das dritte Zeitalter ca. 1000 Jahre dauerte. Dafür gibt es gute Gründe. Wir haben diesen Hinweis in der germanischen Kultur (Tausendjähriges Reich) und auch in der biblischen Offenbarung des Johannes.

Nehmen wir nun weiterführend die Zahl 4, um ein Zeitalter zu teilen oder damit zu multiplizieren, so erhalten wir:

  • Erstes Zeitalter: 16000 Jahre
  • Zweites Zeitalter 4000 Jahre
  • Drittes Zeitalter 1000 Jahre
  • Viertes Zeitalter 250 Jahre

Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass die Übergänge zwischen den einzelnen Zeitaltern etwas fließend sind, so erhalten wir ungefähr die Zahlen, die immer wieder in der Literatur auftauchen.

Ein Beispiel: Das Jahr 0 steht für den Beginn des dritten Zeitalters. Es dauerte tausend Jahre plus die 4000 des Zweiten Zeitalters, also 5000. Wenn man noch Zeit für den Übergang aus dem vorherigen Zeitalter dazurechnet, erhält man ungefähr die Zahl 6000, die von Kreationisten erwähnt wird, oder das Jahr des jüdischen Kalenders. Wir finden für das Jahr der Welt (A.M, Anno Mundi.) immer wieder einen Zeitraum von 4000-5000 vor Christus, was nicht bedeutet das Anno Mundi (Jahr der Welt). in der Tat für die Erschaffung der Welt steht, jedoch ist es bemerkenswert, dass dieser Zeitraum immer wieder auftaucht.

250 Jahre für das letzte Zeitalter mag sich kurz anhören, aber wenn wir die Schlammflut-Theorie in Betracht ziehen, dass Tartaria erst vor ca. 200 Jahren zerstört wurde, und wenn wir auch an den Zustand denken, in dem sich unsere Welt gerade befindet, scheinen die Zahlen zu passen, ähnlich wie in der biblischen Offenbarung bestätigt wird, dass nach der tausendjährigen Herrschaft die Anwesenheit Satans auf der Erde, der die Nationen verführt, relativ kurz sein wird.

Um die Unterschiede des 2. und 3. Zeitalters zu vertiefen, hier noch einige architektonische Beispiele, zuerst von der tartarischen Architektur:

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Wir sehen einige Unterschiede, aber einen bestimmten Stil, und es ist fast wie in der klassischen Musik, es gibt verschiedene Unterklassen des gleichen, übergreifenden Stils.

Natürlich denken moderne Architekten, dass dies verschiedene Epochen sind, aber dies sind die Gebäude der 1000-jährigen Ära (Drittes Zeitalter).

Hier noch 2 Beispiele der megalithischen Kultur:

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Die Megalithbauen und die "Rennaissance"-Bauten sind zwei völlig unterschiedliche Stile, wie man sehen kann, und hier beginnt es knifflig zu werden. Wer hat die Metalithbauten erschaffen und wann? Die Megalithbauten sehen für uns eindeutig fremd aus, zwar beindruckend aber trotzdem seltsam, ähnlich wie die Pyramiden.

Die "tartarische" Architektur wirkt dagegen erhaben und schön auf das menschliche Empfinden. Das deutet für mich darauf hin, dass das zweite Zeitalter von einer anderen Spezies geprägt wurde, vielleicht von Riesen oder einer riesigen menschlichen Rasse, und die Beweise legen nahe, dass dies vor dem "tartarischen" Zeitalter war, ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass dies nur meine Spekulation ist.

Das Interessante jedoch an den Riesen ist, wir wissen aus der griechischen Mythologie, dass es Titanen gab, die im goldenen Zeitalter lebten. Sie waren wie Menschen in Riesengestalt. Vielleicht ist es das, worauf sich der Koloss von Rhodos (Freiheitsstatue?) bezieht.
Aber es gibt auch Berichte über andere Arten von brutalen Riesen wie in der nordischen Mythologie, die Feinde von Midgard waren.
Ein mögliches Szenario könnte sein, dass die feindlichen Riesen im Zweiten Zeitalter gegen die verbliebenen Titanen des Goldenen Zeitalters kämpften und die alten Wälder zerstörten.

Wir wissen aus der germanischen Kultur von den sogenannten Hühnengräbern:

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Diese megalithischen Grabstätten gehören nach meiner Vorstellung zu den Vorgängern Tartarias im Zweiten Zeitalter, nach slawischer Überlieferung Rassenia, und sind nicht die gleiche Kultur wie die anderen megalithischen Bauten im Nahen Osten bzw. in Südamerika.
Das heißt, nachdem die Menschen aus dem Norden Hyperborea verlassen mussten, als der Übergang zwischen erstem und zweitem Zeitalter stattfand, hatten sie nur die Möglichkeit südlich auszuwandern. So ergibt es Sinn, dass wir diese Art von megalithischen Stätten meist in der nördlichen Hemisphäre finden.

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Verglichen mit anderen Megalithbauten wirken diese primitiv während die ägyptischen Gegenstücke fast industrialisiert aussehen.

Es stellt sich also nachwievor die große Frage, wer diese faszinierenden Bauwerke wirklich erschaffen hat? Waren die megalithische und die tartarische Architektur von unterschiedlichen Spezies gebaut, oder doch letztlich von der gleichen Kultur?

Zuletzt noch eine Übersicht einer möglichen zeitlichen Rekonstruktion:

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traumzeit

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Hier noch ein interessanter Ausschnit aus dem Buch "Revolte gegen die moderne Welt" von Julius Evola:

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Die Vier Weltzeitalter

Wenn der moderne Mensch bis vor kurzer Zeit den Sinn der ihm bekannten Geschichte als Evolution, als Höherentwicklung aufgefasst und gepriesen hatte, so war die vom traditionalen Menschen gekannte Wahrheit genau entgegengesetzt. In allen alten Zeugnissen der traditionalen Menschheit kann man immer wieder in der einen oder anderen Form den Gedanken eines Rückschritts, eines Falles, finden: von ursprünglich höheren Stadien seien die Wesen zu immer mehr vom menschlichen, sterblichen und zufälligen Element bedingten Stadien abgestiegen.

Dieser Involutionsprozess hätte schon in fernsten Zeiten begonnen, und der Ausdruck aus der Edda ragnarökkr, "Götterdämmerung", kennzeichnet ihn am besten. Dabei handelt es sich nicht um eine Anschauung, die in der traditionalen Welt in einer vagen und allgemeinen Form geblieben wäre: sie gestaltete sich im Gegenteil zu einer organischen Lehre, die sich immer wieder in weitgehender Einheitlichkeit antreffen lässt, und zwar in der Lehre von den vier Weltzeitaltern. Ein allmählicher Verfallsprozess in vier Zyklen oder "Generationen", das ist traditional gesehen der effektive Sinn der Geschichte und daher auch der Sinn der Entwicklungsgeschhichte dessen, was wir im gesamten "moderne Welt" genannt haben- diese Lehre kann daher als Grundlage von allem folgenden dienen.

Die bekannteste Form der Lehre von den vier Zeitaltern ist die der griechisch-römischen Tradition. Hesiod spricht hier von vier Ären, die durch die Metalle Gold, Silber, Bronze und Eisen gekennzeichnet sind. (...)

Die Hindu-Überlieferung besitzt die gleiche Lehre in der Form der vier Zyklen, die respektive satya-yuga, treta-yuga, dvapara-yuga und kali-yuga (d.h. dunkles Zeitalter) heißen, wozu das Bild kommt, dass in jedem dieser Zeitalter immer ein Bein mehr von den vier Beinen oder Stützen des Stieres wegfällt, der das dharma, das traditionale Gesetz, symbolisiert. Die iranische Version ist der griechischen ähnlich: Die vier Zeitalter sind bekannt und gekennzeichnet durch Gold, Silber, Eisen und eine "Eisenmischung". In der Lehre der Chaldäer findet sich diese Anschauung ebenfalls mit beinahe gleichen Bezeichnungen. (...)

Zu behaupten, wie man traditional behaupten muss, dass am Anfang nicht ein tierhafter Höhlenmensch existiert hat, sondern ein "Mehr-als-Mensch", und dass schon die älteste Vorgeschichte nicht nur eine Kultur, sondern sogar eine "Ära der Götter" (Cicero: Antiquitas proxime accedit ad deos - Die Urzeit ist den Göttern nahe), bedeutet für viele, die in der einen oder anderen Weise an das Evangelium des Darwinismus glauben, reinste "Mythologie".

Da aber nicht wir es sind, die jetzt diese Mythologie erfinden, bliebe die Tatsache ihres Bestehens zu erklären, die Tatsache also, dass sich in den ältesten Zeugnissen der Mythen und Schriften der Antike keine Erinnerung findet, die den "Evolutionismus" bekräftigen würde. Vielmehr findet man das genaue Gegenteil, nämlich beständig die Vorstellung einer besseren, leuchtenderen, ja übermenschlichen ("göttlichen") Vergangenheit.

Zu erklären ist ferner, warum man denn so wenig von "tierischen Ursprüngen" weiß, warum man vielmehr einheitlich von einer Urverwandtschaft zwischen Menschen und Götterwesen spricht und warum die Erinnerung an einen Urzustand der Unsterblichkeit zusammen mit dem Gedanken geblieben ist, dass das Gesetz des Todes erst ab einem bestimmten Zeitpunkt und in Wahrheit gleichsam als eine widernatürliche Tatsache oder als ein Bannfluch aufgetreten ist. In zwei charakteristischen Zeugnissen wird als Ursache des "Falls" die Vermischung der "göttlichen" Rasse mit der menschlichen Rasse im eigentlichen Sinne angeführt, wobei diese als niedrigere Rasse aufgefasst wird.

Das Dunkle Zeitalter

Das erste Zeitalter ist im wesentlichen das Zeitalter des Seins und damit auch der Wahrheit im transzendenten Sinne. Das geht nicht nur aus seiner indischen Bezeichnung satya-yuga hervor, wobei sat "sein" heißt und wovon wiederum satya, das Wahre, herzuleiten ist, sondern wahrscheinlich auch aus der lateinischen Bezeichnung des Königs oder Gottes des Goldenen Zeitalters, nämlich Saturn.

Saturnus, der dem hellenischen Kronos entspricht, verweist dunkel auf diesen Gedankengang, da sich in diesem Namen eben dieselbe indoeuropäische Wurzel sat wiederfindet, die "Sein" bedeutet, die sich mit der beifügenden Endung urnus vereint. (...)

Mit dem Ersten Weltkrieg, der russischen Revolution und dem Zweiten Weltkrieg kann man endgültig sagen, dass sich die entscheidenden Ereignisse in Richtung Endzeit überstürzen.

1914 stellten die Kaiserhöfe noch einen Rest des feudalen und aristokratischen Europa in der westlichen Welt dar - trotz unleugbarer Aspekte militaristischer Vormachtsbestrebungen und einiger verdächtiger Verbindungen mit dem Kapitalismus, wie sie sich vor allem im wilhelministischen Deutschland zeigten. (...)

Der Weltkrieg 1914-1918 weist wie wenig andere Kriege in der Geschichte alle Anzeichen eines Zusammenpralls nicht zwischen Staaten und Nationen, sondern zwischen Ideologien verschiedener Kasten auf. Daraus resultierte unmittelbar und gewollt die Zerstörung des kaiserlichen Deutschland und des katholischen Österreich und mittelbar der Zusammenbruch des Zarenreichs sowie die kommunistische Revolution. Weiterhin entstand daraus in Europa eine so chaotische und widersprüchliche, politisch-wirtschaftliche Situation, dass sämtliche Voraussetzungen für einen neuen Weltkonflikt vorhanden waren. (...)

So muss man feststellen, dass der Weg doppelt versperrt ist. Das Gefängnis des abendländischen Menschen gehört zu den furchterregendsten, weil es zu denen gehört, die keine Mauern haben. Es ist nicht leicht, sich wieder zu erheben, wenn man überhaupt keinen Punkt finden kann, der festbleibt, wenn man sich auf ihn stützen will, um Schwung zu nehmen. (...)

Damit muss man wohl annehmen, dass sich das Schicksal unweigerlich erfüllen wird. Wir haben schon gesagt: es ist nicht wahrscheinlich, dass, nachdem die vorletzte Stufe schon erreicht ist und wir an der Schwelle zum allumfassenden Sieg der Wahrheit und Macht der letzten der antiken Kasten stehen, sich nicht auch das noch erfüllen wird, was noch fehlt, um den Tiefstpunkt des "Dunklen" oder "Eisernen Zeitalters" zu erreichen, das von den traditionalen Lehren vorangekündigt worden war und dessen allgemeine Wesensmerkmale in bedeutendem Ausmaß denjenigen der heutigen Kultur entsprechen.

Wie die Menschen, haben auch die Kulturen ihren Zyklus, d.h. einen Anfang, ein Entwicklungsstadium und ein Ende. (...)

Zyklen enden, und Zyklen beginnen. Wie erwähnt, war die Lehre von den Zyklen dem traditionalen Menschen wohlbekannt, und nur die Torheit der modernen Menschheit ließ sie einen Augenblick lang glauben, dass ihre Kultur, die mehr als jede andere auf dem losen Sand des Zeitlichen und Zufälligen gebaut war, ein anderes und bevorzugtes Schicksal haben könnte.

Wer indessen über eine wirklichkeitsgetreue Gesamtschau verfügt, sieht die zentrale Frage viel eher im Ausmaß, in dem zwischen der sterbenden und der möglicherweise neu erstehenden Welt noch ein geschlossener Zusammenhang bestehen wird: also dessen was von der einen Welt in der andere noch wird fortdauern können.

Die vorherschende Auffassung der antiken traditionalen Lehre besagt, dass es in Wirklichkeit zu einer Art Bruch kommen wird, der dann den einen vom anderen Zyklus trennt. Nicht zu einem allmählichen Sich-Wiederfassen und Sich-Wiederaufrichten würde es kommen, sondern zu einem völlig neuen Anfang, zu einer plötzlichen, sprunghaften Änderung, die einem Impuls aus dem göttlichen und metaphysischen Bereich unterstünde.

Genauso erwächst auch ein alter Baum nicht selbst zu neuem Leben, sondern stirbt ab, und das, was möglicherweise seinem Samen entsprießt, ist ein neuer Baum. (...)

Wir haben schon dargelegt, welches die einzige Welt ist, der wir heute näherkommen: ganz einfach diejenige, die in extremer Gestalt das sammeln und zusammenfassen wird, was die Zerstörungsphase auslöste und vorantrieb. Und das kann für nichts Grundlage sein, ja nicht einmal eine Art Grundstoff liefern, worin, wenn auch in veränderter Form, wiederum traditionale Werte in Erscheinung treten könnten, denn für solche Werte stellt es nur die körpergewordene, organisierte Verneinung dar.

Für die moderne Zivilisation im Sinne der Masse kann es keine positive Zukunft geben.

Diejenigen, die an ein Ziel und an eine Zukunft glauben, die irgendwie das rechtfertigen, was der Mensch in sich und außer seiner selbst zerstört hat, unterliegen einem bloßen Wahngebilde.

Die Möglichkeiten, die in der Letztzeit noch offen stehen, betreffen nur eine Minderheit (...)

In immer größerer Zahl finden sich Menschen, die, wenn sie auch nicht wissen, in wessen Namen, doch ein unklares, aber trotzdem wirkliches Verlangen nach Befreiung verspüren. Solchen Menschen den Weg zu weisen, ihnen vor den spirituellen Gefahren der jetzigen Welt Schutz zu bieten, sie zur Erkenntnis der Wahrheit zu führen und ihren Willen absolut werden zu lassen, damit einige von ihnen zur Schlachtordnung der "Wachenden" stoßen können, das ist noch das beste, was uns zu tun bleibt.

Aber auch hier handelt es sich um etwas, was nur eine Minderheit berührt, und man soll sich nicht einbilden, dass auf diesem Weg eine erkennbare Änderung des Gesamtschicksals eintreten könnte. (...)

Sollte einmal auch die grundlegende Möglichkeit, Maß zu nehmen, völlig verloren gehen, dann würde sich tatsächlich die letzte Nacht auf die Erde senken. ... Diesen gefährlichen Weg kann man versuchen. Er ist eine Prüfung. Und damit er vollständig und entschieden beschritten wird, sage man nur: die Brücken sind abgebrochen, es gibt keinen Halt und keine "Rückkehr" mehr, es bleibt nur ein Weg: Der nach vorwärts. (...)

Angesichts der Schau des Eisernen Zeitalters rief Hesiod aus: "Wäre ich doch nie geboren worden!" Aber Hesiod war im Grunde genommen nur ein pelasgischer Geist, dem eine höhere Berufung unbekannt war. Für andere Naturen hat eine andere Wahrheit Gültigkeit, es gilt die auch im Osten bekannte, eben erwähnte Lehre, dass, mag auch das letzte Zeitalter, das kali-yuga, ein Zeitalter schrecklicher Zerstörungen sein, dafür diejenigen, die in ihm leben und trotzdem allem aufrechtbleiben, Früchte erlangen können, die für Menschen andere Zeitalter kaum erreichabr waren.

Das Vishnu-purana der Veden weist auch auf Elemente des Ur- oder „Manu“-Geschlechtes hin, das selbst im Dunklen Zeitalter hier unten verblieben ist, um Same für neue Geschlechter zu sein: und es erscheint auch die bekannte Vorstellung einer neuen und letzten Offenbarung von oben:

„Wenn die von den traditionalen Texten gelehrten Riten und die Einrichtungen des Gesetzes zu bestehen aufhören werden und das Ende des Dunklen Zeitalters nahe ist, dann wird ein Teil des göttlichen Wesens, das aus seinem eigenen spirituellen Sein heraus besteht, gemäß der Eigenschaft des Brahman, das Anfang und Ende ist, zur Erde niedersteigen… es wird die Gerechtigkeit auf Erden wiedehrerstellen: und die Geisteskräfte derer, die am Ende des Dunklen Zeitalters leben, werden erwachen und kristallene Klarsicht besitzen. Die so durch die besondere Zeit gewandelten Menschen werden gleichsam der Same für neue Menschenwesen sein und ein Geschlecht gebären, das die Gesetze des Urzeitalters (krta-yuga) befolgen wird.“

Hyperborea und Atlantis

Der Tradition nach sei, in einer Epoche der frühesten Vorgeschichte, die mit dem Goldenen Zeitalter oder dem Zeitalter des "Seins" zusammenfällt, die symbolische Insel oder das "Polar"-Land ein wirkliches, im Norden gelegenes Gebiet gewesen, das in der Zone gelegen haben soll, in die heute der Nordpol fällt; dieses Gebiet sei von Wesen bevölkert gewesen, die über jene außermenschliche Geistigkeit verfügten, die späterhin durch die Symbolik ihres nordischen Sitzes zum Ausdruck gelangte; und die jene Rasse bildeten, denen die uranische Tradition im reinen und einheitlichen Zustand zu eigen war. Damit waren sie der zentrale und unmittelbare Ausgangspunkt der verschiedenen Formen und Ausgestaltungen, die dieses Tradition bei anderen Völkern und Kulturen einnahm. (...)

In der Abwanderung dieser nordischen Urvölker müssen zwei Hauptströmungen unterschieden werden, die eine vom Norden nach Süden und darauffolgend die andere vom Westen nach Osten. Gruppen von Hyperboreern erreichten zuerst Nordamerika und die nördlichen Regionen des euroasiatischen Kontinents und brachten überall den gleichen Geist, das gleiche Blut und die gleiche Gesamtheit von Symbolen, Zeichen und Worten hin.

Schon Tausende von Jahren später scheint eine zweite große Abwanderungswelle bis nach Mittelamerika vorgestoßen zu sein und sich vor allem in einem heute verschwundenen Land im Atlantik niedergelassen zu haben, um dort ein Zentrum aufzubauen, das ein Abbild des polaren Zentrums war. Hier würde es sich also um das Atlantis aus den Erzählungen des Platon und Diodorus handeln, und die Tatsache dieser Verlegung und Wiedererrichtung erklärt die wechselseitige Beeinflussung von Namen, Symbolen und Orten, auf die wir schon bei den Berichten über die ersten zwei Zeitalter hingewiesen haben. Hier muss man also im wesentlichen von einem "nordisch-atlantischen" Volk und einer ebensolchen Kultur sprechen.

Von diesem atlantischen Sitz aus sollen sich die Völker des zweiten Zyklus sowohl in Amerika als auch in Europa und Afrika ausgebreitet haben. (...)

Weitere prähistorische Spuren desselben Zyklus seien an den baltischen und friesisch-sächsischen Küsten zu finden; im Doggerland, in einem teilweise verschwundenen Gebiet - dem sagenhaften Vineta -, hat sich angeblich ein Zentrum dieser Kultur herausgebildet. (...)

So entstanden von Norden bis Süden, von Westen bis Osten durch Ausstrahlung, Anpassung oder Eroberung Kulturen, die ursprünglich bis zu einem gewissen Grade gleichgeprägt waren und oftmals in den herrschenden Eliten das gleiche spiritualisierte Blut aufzeigten. Dort, wo sie mit tieferstehenden Völkern zusammentrafen, die an einen Dämonismus gebunden und mit tierhafter Natur vermischt waren, hat sich in den Mythen die Erinnerung an Kämpfe erhalten, in denen immer der Gegensatz zwischen einer leuchtenden, göttlichen Gestalt (polaren Ursprungs) und einer dunklen, nicht göttlichen unterstrichen wird. Bei der Errichtung der traditionalen Organismen durch die Eroberungsvölker ergab sich damit eine Hierarchie, die gleichzeitig einen geistigen und einen ethnischen Wertgehalt aufwiesen. In Indien, im Iran, in Ägypten auch in Peru usw. finden wir in der Kastenherrschaft ziemlich deutliche Spuren davon. (...)

Fast alle Völker bewahren die Erinnerung an eine Katastrophe, die den Zyklus einer vorhergehenden Menschheit beendet. Der Mythos der Sintflut ist die häufigste Form, in die sich diese Erinnerung kleidet: Wir finden sie von den Iraniern bis zu den Mexikanern und den Mayas, von den Chaldäern und den Griechen bis zu den Hindus und den Völkern der Atlantischen Afrikaküste sowie bei Kelten und Skandinaviern.

Ihr ursprünglicher Inhalt ist überdies eine historische Tatsache: sie ist im wesentlichen das Ende des atlantischen Erdteils, wie aus den Berichten von Platon und Diodorus hervorgeht. In einer Epoche, die, wie aus einigen chronologischen Hinweisen hervorgeht, die in den Mythos mitverwoben wurden, deutlich vor dem Zeitraum liegt, in dem nach der indischen Tradition das "Dunkle Zeitalter" begann, versank das Zentrum der atlantischen Kultur, mit dem die verschiedenen Kolonien wahrscheinlich lange Zeit verbunden waren. Die historische Erinnerung an dieses Zentrum schwand allmählich in den daraus entstandenen Kulturen, wobei allerdings im Blut der herrschenden Kaste, in den Sprachwurzeln, in den Institutionen, Zeichen, Riten und Hierogrammen Teile des antiken Erbes bewahrt blieben.

Das Thema des Turms von Babel in der hebräischen Tradition mit der darauffolgenden Strafe der "Sprachenverwirrung" könnte auf die Zeit anspielen, in der die einheitliche Tradition verlorenging, in der sich die verschiedenen Kulturformen vom gemeinsamen Ursprung ablösten und in der sie, nachdem die Wasserflut den Zyklus der atlantischen Menschheit beendet hatte, einander auch nicht mehr verstanden.
 

traumzeit

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  • Erstes Zeitalter: 16000 Jahre
  • Zweites Zeitalter 4000 Jahre
  • Drittes Zeitalter 1000 Jahre
  • Viertes Zeitalter 250 Jahre

Die Zeiten für das dritte und vierte Zeitalter machen Sinn - für die 1000 Jahre gibt es Quellen, und 250 Jahre sind in Bezug auf 1000 Jahre eine "kleine Jahreszeit" (little season), wie es in der Bibel heißt.

Alles andere ist wohl sehr spekulativ. Die Bibel spricht von 7 Zeitaltern a 1000 Jahren, wenn ich mich recht erinnere.

4000 Jahre erscheinen grob plausibel, wenn man Anno Mundi heranzieht. Wobei das Jahr 1492 ja das Jahr 7000 a.m war im alten christlichen Kalendar. Übrigens kann ich mir vorstellen, dass durch die Kalendermanipulationen der letzten Jahrhunderte das Jahr 1492 künstlich nach hinten verschoben wurde- vielleicht war 1492 ja in Wahrheit erst vor ungefähr 250 Jahren. Trotzdem nicht so einfach, 1492 mit dem Ende des 1000-jährigen reiches zusammenzubringen.

Hier noch eine der wenigen Religionen, in denen ein ähnlicher Zeitrahmen angegeben wird, der Zoroastrismus. Ich vermute, die meisten Überlieferungen wurden korrumpiert, wie der Hinduiusmus, wo Gelehrte von Hunderttausenden von Jahren reden.

Der Zoroastrismus beinhaltet eine 12.000-jährige Kosmogonie und Chronologie, oft unterteilt in vier Zeitalter, wie im Bundahishn beschrieben. Das erste Zeitalter dauerte 3.000 Jahre und beinhaltete die spirituelle Schöpfung durch Ahura Mazda, gefolgt von der physischen Schöpfung von 3.000 Jahren, als das Böse in die Welt kam (siehe Angra Mainyu)​

Ahura Mazda erschuf zunächst sieben abstrakte himmlische Wesen, die Amesha Spentas genannt werden, die ihn unterstützen und wohltätige Aspekte repräsentieren, zusammen mit zahlreichen Yazads, geringeren Wesen, die der Verehrung würdig sind. Dann erschuf er das Universum selbst, um das Böse zu umgarnen. Ahura Mazda erschuf das schwebende, eiförmige Universum in zwei Teilen: zuerst das spirituelle (menog) und 3.000 Jahre später das physische (getig).​
Wikipedia
Die Überlieferung der kommenden Erlöser wird in einen kosmisch-geschichtlichen Rahmen gestellt, wobei die "begrenzte Zeit" mit einem "Weltjahr" identifiziert wurde, das in Perioden von je 1000 Jahren unterteilt war. Es wird allgemein angenommen, dass dieses Konzept des Weltjahres auf babylonische Spekulationen über wiederkehrende "große Jahre" zurückzuführen ist, die sich im Laufe der Zeit monoton wiederholen. Bei der Betrachtung dieser Entwicklung der Legende tritt man also in die historische Periode des Glaubens ein, wie er im westlichen Iran angenommen worden war. Die zoroastrischen Texte variieren in der Frage, aus wie vielen Jahrtausenden sich das Weltjahr zusammensetzt. Einige geben die Zahl mit neun an (drei mal drei ist eine bevorzugte zoroastrische Zahl); andere mit zwölf, entsprechend den zwölf Monaten des natürlichen Jahres und den zwölf Tierkreiszeichen. Es gibt jedoch Gründe für die Annahme, dass die ursprüngliche Zahl eher 6.000 Jahre war, eine Zahl, die auf 9.000 oder 12.000 erhöht wurde, als die Scholastiker das Schema ausarbeiteten. Die Ereignisse, wie sie auf der Erde in physischer Form stattfanden, fanden alle in den letzten 6000 Jahren statt, davor war die Existenz nicht körperlich.​

A History of Zoroastrianism, The Early Period

Nach diesen Texten, am Anfang Ohrmazd (Av. Ahura Mazdā) wohnte in der Höhe, in reinem Licht; Ahriman (Old Av. Angra Mainiiu, Young Av. Aŋra Mainiiu) wohnte in der Tiefe, in der Dunkelheit. Zwischen ihnen war die Leere. Ohrmazd war sich der Gegensätzlichkeit Ahrimans bewusst, und um sich auf den Kampf vorzubereiten, formte er seine Schöpfungen zunächst in einem geistigen (mēnōg) Zustand, in Form von "hellem, weißem Feuer" (Bundahišn 1.44). In diesem Zustand blieben die Schöpfungen 3.000 Jahre lang. In der Zwischenzeit schuf Ahriman seine dämonischen Geschöpfe aus der Dunkelheit. Dann griff er die leuchtende Welt an. Ohrmazd bot zunächst Frieden an, der jedoch abgelehnt wurde. Schließlich schlossen die beiden Geister einen Vertrag (paymānag), um für eine begrenzte Zeit (es wird eine spekulative Dauer von 9.000 oder 12.000 Jahren angegeben) in einer genau definierten Arena Krieg zu führen: der Welt. Die drei Stufen im kosmischen Drama waren die (materielle) Schöpfung (bundahišn), die mit dem Vertrag begann; die Vermischung (gumēzišn) von Gut und Böse; und die Trennung (wizārišn) des Bösen vom Guten. Die letzte Stufe sollte jedoch außerhalb der historischen Zeit liegen.​

Welcome to Encyclopaedia Iranica

Im Zoroastrismus wird der Grund für die Schöpfung Gottes nicht der Spekulation oder intellektuellen Neugier überlassen. Anders als im Hinduismus, der die Schöpfung als Spiel Gottes erklärt, ist die Schöpfung in der zoroastrischen Weltsicht Teil eines großen Plans, der von Gott orchestriert wurde, um mit dem Problem des Bösen fertig zu werden. Da Er allwissend ist, schuf Er die Welten und ihre Wesen im Wesentlichen, um Seinen Plan auszuführen, das Böse zu isolieren und zu bekämpfen und es schließlich loszuwerden. Nach Seinem Plan wird die Welt am Ende der vierten Periode in einer großen Feuersbrunst zu Ende gehen, wenn Er Seine Autorität etabliert, das Urböse aussondert und es von der materiellen Ebene vernichtet. Die Menschen wurden als Teil der Vereinbarung zwischen Ihm und den Fravashis oder den Schutzengeln erschaffen, dass sie Teil Seiner Armee gegen das Böse werden und eine wichtige Rolle bei dessen Zerstörung spielen würden. In diesem Prozess würden sie auch davon profitieren, indem sie ihre Unzulänglichkeiten in der materiellen Welt überwinden und zu vollkommenen Wesen werden, die geeignet sind, in einer vollkommenen Welt zu leben, die von vollkommener Ordnung, Harmonie, Wahrheit und Rechtschaffenheit geprägt ist.​

Zoroastrianism, Cosmogony Or Theories of Creation

Im Zoroastrismus finden wir einige sehr interessante Aspekte, die es so in kaum einer anderen Überlieferung gibt, und ich habe die Vermutung, dass hier die Zensoren geschlafen haben - Die Welt als Ei (konkave Erde); eine kurze Zeitperiode für die Weltzeitalter, ähnlich der Bibel; sowie das Böse als etwas, das es zu überwinden gilt. Man Vergleiche dies mit der heute weit verbreiteten gnostischen Einstellung, das Böse gehöre genauso wie das Gute nunmal zum Leben dazu.

Die Anhänger Zarathustras lebten übrigens überwiegend in Baktrien - welches angeblich von Dschingis Khan vernichtet wurde.
 

Sperrling

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Zu den anderen Aspekten kann ich wenig sagen, aber in Bezug auf die Bibel möchte ich folgendes zu Bedenkten geben, was zum Teil auf folgendem Beitrag aufbaut:

Wie es scheint, sind möglicherweise viele historische Ereignisse des vielleicht 14./15.Jhd. in der Bibel festgehalten worden; inwiefern dabei Motive noch älterer Zeiten verarbeitet wurden, kann ich bisher nicht sagen.
Sollte z.B. die These zutreffen, daß Mose (vielleicht auch nur z.T.) ein Synonym für Hieronymus von Prag oder Johannes Hus ist, so wurden evtl. große Teile des AT in deren Lebenszeit geschrieben.
Der berühmte "Kirchenvater" Hieronymus (angeblich 4.Jhd.) scheint mir der selbe Hieronymus zu sein - die Bibel geht also eventuell tatsächlich zu großen Teilen auf Hieronymus =(?) Hieronymus von Prag =(?) Moses zurück, wobei er vielleicht nur der Ordner der Schriften war, die Schriften aber evtl. eben auch auf Johannes (Jan) Hus und andere sog. "Ketzer" zurück gehen.

Prinzipiell scheint sich das "gut gegen böse" Spiel der Bibel auf den Widerstreit zweier Mächte zu beziehen, die jeweils ein (vermutlich ursprüngliches) Rechtswesen bewahren wollten ("Ketzer"), welches auf basis menschlicher Lebewesen und ihrer "natürlich gegebene Freyheit" (vgl. EG ALR §83) arbeitet, bzw. ein Rechtswesen zu etablieren suchten (und wohl dann auch etabliert haben), welches einen fiktiven Namen adressiert, mit welchem die Menschen durch ihre Identifikation mit dem Namen ohne das Moment der Schuld in eine Art Knechtschaft geführt werden konnten.

Das NT, in dem meines Erachtens auch (zumindest z.T.) eine Aufklärung über das Rechtswesen zu erkennen ist, könnte mit dem ersten Auftreten dieses Nachgeburt-Rechtswesens in Zusammenhang stehen (oder zumindest die meisten Schriften daraus), also mit den Anfängen des Corpus Iuris Canonici im vielleicht 12./13. Jhd.
Damit wäre das NT wohl ein Produkt des vielleicht 12./13./14. Jhd., das AT ein Produkt des 14./15. Jhd., vielleicht manche Teile noch später (vgl. z.B. Jesus ist meiner Ansicht nach eine fiktive Figur, die auf das ahd. "I hesu" (= "Ich heiße" oder auch das frz. "Je suis" = "Ich bin") zurückgeht und ein Symbol für einen benannten lebenden Menschen darstellt, also für das wohl ursprüngliche Rechtswesen steht.

Meiner Ansicht nach wurden etwa 400 Jahre mehrmals in vergangene Zeiten gespiegelt. So sehe ich die Zeit des Konstanzer Konzils (1414) sowohl um das angebliche Jahr 0 verarbeitet, als auch um das angebliche Jahr 400, aber auch in eine Zeit "v.Chr." - in den Italienkriegen des 15./16.Jhd. könnten z.B. vielleicht die Punischen Kriege ("Pu" vielleicht abgeleitet vom Fluß Po?) wiedererkannt werden (vielleicht sind die Elephanten Hannibals das "starke Belagerungsgerät" Karls VIII.? Vgl. Wikipedia)?
Diese Sicht deckt sich meines Wissens auch mit den Studien Anatoly Fomenkos, der scheinbar in allen - zumindest vielen - Herrscher-Daten vor dem 13.Jhd. Parallelen zu Herrscherdaten des 13.-17.Jhd. findet.

Die vielen Verwüstungen, die sich in den Zeiten ergeben haben, scheinen mir mit Hilfe der Plasmaphysik (im kosmischen Maßstab) gut erklärbar. Sowohl Erdbeben, die sich dann in einer Schlammkatastrophe und versinkenden Gebäuden äußern kann (Stichwort "Liquifikation"), als auch Wüstenbildungen/Versteinerungen, wie sie sich wohl im 17.Jhd. in Nordafrika und evtl. auch in Nordamerika zugetragen haben scheinen (siehe die Strukturen wie "Auge von Afrika" oder auch Grand Canyon), sind meiner Ansicht nach gut mit gewaltigen Plasmaentladungen in Verbindung zu bringen.
Daß sich in diesen Gegenden (Osteuropa bzw. Tartaria/Nordafrika/Nordamerika) wohl eventuell noch Gemeinschaften fanden, die sich die ursprüngliche Rechtsordnung erhalten wollten (wie in Mitteleuropa auch), mag für den ein oder anderen ein Hinweis sein, daß diese Plasmaentladungen nicht (ausschließlich) natürlichen Ursprungs waren - aber ob sich das beweisen läßt? Zumindest würde die Tatsache, daß das Nachgeburtsrechtswesen wohl von Europa aus verbreitet wurde, erklären, warum sich die Verwüstungen in (Mittel-)Europa eher auf kriegerische Handlungen zurückführen lassen (wie auch immer diese Handlungen im Detail ausgesehen haben mögen).

Der rote Faden aber, der sich seit etwa 800/900 Jahren durch die Menschheitsgeschichte zu ziehen scheint, scheint die Umsetzung des Rechtswesens auf Grundlage der Nachgeburt zu sein - und da scheint auch überhaupt erst die in klareren Umrissen bekannte Historie der Menschheit zu beginnen - auch wenn sie von hinten bis vorne verfälscht und gespiegelt wurde.
 
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