Die Lalibela-Kirchen in Äthiopien sind keine Felsenkirchen

traumzeit

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Die folgenden Bilder sind alle von der Kirche des Heiligen Georg, der berühmtesten der Lalibela-Kirchen in Äthiopien. Wie es heißt, wurden diese alle aus dem Stein gehauen, der sie umgibt, und deshalb werden sie monolithische Kirchen genannt.

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Dass diese vermeintliche "Felsenkirchen" tatsächlich in den Fels gehauen wurden, wird allerdings nicht mit Beweisen untermauert, sondern einfach als Behauptung in die Welt gesetzt.

So besagt die offizielle Version laut Wikipedia:

Alle 11 Kirchen waren das Ergebnis eines Prozesses, bei dem mit den grundlegenden Werkzeugen von Hammer und Meißel Gräben um die monolithischen und semimonolithischen Strukturen sowie ein Tunnelsystem, das zwei getrennte Gruppen der Kirchen miteinander verband, aus dem Schlackenbasalt herausgearbeitet wurden.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung über die mythologische Geschichte der 11 Kirchen:

Die Kirchen von Lalibela wurden nicht gebaut - sie wurden ausgegraben. Jede Kirche wurde geschaffen, indem zuerst ein breiter Graben auf allen vier Seiten des Felsens ausgehoben wurde und dann das Innere mühsam herausgemeißelt wurde. Die größte Kirche ist 40 Fuß hoch, und die Arbeit, die erforderlich ist, um eine solche Aufgabe nur mit Hammer und Meißel zu erledigen, ist erstaunlich.
Eine populäre Legende besagt, dass Engel jede Nacht kamen, um dort weiterzumachen, wo die Handwerker aufgehört hatten. In einer der Kirchen, Bet Maryam, befindet sich eine Steinsäule, auf der König Lalibela die Geheimnisse der Konstruktion der Gebäude niedergeschrieben hat. Sie ist mit alten Tüchern bedeckt und nur die Priester dürfen darauf schauen.
König Lalibelas Projekt zur Gewinnung der Gunst der Kirche hatte zwei unerwartete Ergebnisse: die Schaffung eines heiligen Ortes von unvergleichlicher Schönheit und die Bekehrung des Königs zu einem religiösen Leben. Nachdem er sich 20 Jahre lang abgemüht hatte, verzichtete er auf den Thron, um ein Einsiedler zu werden, der in einer Höhle lebt und sich nur von Wurzeln und Gemüse ernährt. Bis zum heutigen Tag betrachten die äthiopischen Christen König Lalibela als einen ihrer größten Heiligen.
Die Kirchen sind seit ihrer Erbauung im 12. Jahrhundert ununterbrochen in Gebrauch. Die ersten Europäer, die diese außergewöhnlichen heiligen Stätten sahen, waren portugiesische Entdecker in den 1520er Jahren, von denen einer in seinem Tagebuch notierte, dass die Sehenswürdigkeiten so fantastisch seien, dass er erwartete, die Leser seiner Beschreibungen würden ihn der Lüge bezichtigen.

Bei diesen portugiesischen Entdeckern bin ich mir nicht so sicher. Leider war ich nicht in der Lage, irgendetwas von der angeblichen Geschichte der Kirchen zu verifizieren, außer dass Westler sie irgendwann im 20. Jahrhundert "entdeckten".

Ein Artikel aus dem Jahr 2010 behandelt kurz die offizielle Geschichte:

Francisco Alvares (Mitglied einer portugiesischen Botschaft an den äthiopischen König Lebna Dengel) besuchte Lalibela im frühen 16. Jahrhundert (Alvares 1540 [1943]) und lieferte einen frühen Bericht über die Organisation, die Topographie und den Erhaltungszustand der Stätte. Aber erst während der italienischen Besatzung und dann wieder ab den 1960er Jahren erregte die Stätte, die nun von der Hauptstadt Addis Abeba aus leichter zu erreichen war, die Aufmerksamkeit von Amateuren, Architekturwissenschaftlern (Monti della Corte 1940; Bianchi Barriviera 1963, 1966) und Kunsthistorikern (Lepage 1997; Gervers 2003a), Liturgikern (Fritsch 2008) und Archäologen (Phillipson 2009). Unter der Schirmherrschaft der UNESCO, des World Monuments Fund und der äthiopischen Behörden wurde auch ein Programm zur Erhaltung und zum Tourismusmanagement umgesetzt (die Stätte von Lalibela wurde 1978 in die Liste des Welterbes aufgenommen).


Uns wird erzählt, dass die angeblich monolithischen Kirchen an der Stätte von Lalibela alle vor 800 Jahren komplett aus dem Fels gehauen wurden.

Hier sind ein paar Gründe dafür, warum diese Geschichte nicht stimmen kann:

1. Die Kirchen sind bereits dabei, zu zerfallen

Die Stätte von Lalibela war Gegenstand mehrerer Restaurierungskampagnen; das Hauptproblem war und ist der Verfall der monolithischen Steindächer einiger Kirchen während der Regenzeit, sowie Risse in den freiliegenden Fassaden mehrerer Monumente. Drei aufeinanderfolgende Kampagnen wurden durchgeführt: 1920, 1954 und 1966-68 unter der Leitung von Sandro Angelini


Nachdem die Kirchen mehr als 700 Jahre lang stabil waren, fallen sie nun plötzlich auseinander und sind seit ihrer modernen Entdeckung in einem Prozess ständiger Reparatur, denn die nächste war laut Unesco für 2019 geplant.

Es scheint ein geheimnisvolles Naturgesetz zu sein, dass, sobald Archäologen etwas entdecken, es sofort aus dem Zustand der ewigen Unveränderlichkeit herauskommt und vor ihren Augen zu verfallen beginnt. Sei es die paleolitische Höhlenkunst oder in Fels gehauene Gebäude.

2. Das umgebende Gestein ist extrem weich und zerbrechlich

Schau dir einfach das fragile Vulkangestein an, welches das Bauwerk umgibt:

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3. Der "ausgegrabene Fels" ist nirgends zu finden

Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Das Gestein, welches für die Felsenkirchen ausgehoben werden musste, ist jedenfalls spurlos verschwunden.

4. Menschen würden in den Felsenkirchen bei einer Flut ertrinken


Mythen einer Sintflut sind ein wiederkehrendes Thema in afrikanischen Kulturen, und Äthiopien wird immer noch regelmäßig von Überschwemmungen heimgesucht, die Hunderte töten und ganze Regionen verwüsten. Überschwemmungen treffen tief liegende Teile Äthiopiens oft zwischen Juni und September, wenn starke Regenfälle auf trockene Regionen fallen.

5. Die Gräben um die Gebäude sind extrem primitiv

Der Hohlraum (also der Teil um die Gebäude herum, der angeblich aus dem Felsen herausgehauen wurde) ist uneben und folgt in keiner Weise der Ästhetik, die die Originalgebäude in der Mitte des Lochs aufweisen:

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Das Tunnelsystem und die Aushöhlungen der Lalibela-Kirchen wurde eindeutig von einer primitiven Gruppe von Menschen geschaffen, die nicht in der Lage gewesen wäre, die imposanten Lalibela-Kirchen zu bauen. Diese Kirchen weisen klassische Gestaltungsprinzipien der antiken Architektur auf.

Wer auch immer die Kirchen erbaut hat, würde ebenfalls nicht gleichzeitig auf ein ausgeklügeltes Drainagesystem verzichten, aber wie die UNESCO schreibt, gibt es kein funktionierendes Drainage-System:

Eine weitere Herausforderung ist das Entwässerungsproblem in einem Gebiet mit tiefen Ausgrabungen, in dem das Wasser hereinströmt und stagniert. Das traditionelle Abflusssystem wird oft verstopft und sollte gereinigt und verbessert werden

Das Drainagesystem auf dem Dach der Kirche selbst lässt das Wasser direkt in den Hohlraum fließen. Sehr unangenehm für die Menschen, die sich im Hohlraum aufhalten.

6. Ökonomie und menschliche Natur:

Es macht keinen Sinn, etwas aus dem Fels zu meißeln, wenn man die Technologie und das Wissen besitzt, ein normales Gebäude aus Stein, Lehm, Holz und Zement zu bauen. Es wäre extrem dumm, ein Haus aus reinem Fels zu meißeln. Eine reine Verschwendung von Zeit und Ressourcen.

7. Holzleisten


Die Teile der Kirchen, die Holzleisten ähneln, sehen aus, als wären sie tatsächlich Holzleisten gewesen:

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8. Erdbeben-Gefahr

Ein einteiliges, aus Stein gehauenes Gebäude kann keiner schweren äußeren Kraft standhalten, es ist ein architektonischer und struktureller Albtraum. Hohe Anfälligkeit des Gebäudes, nach Erdbeben und anderen Katastrophen auseinanderzufallen, da die Erschütterungen direkt vom Boden auf das Gebäude weitergeleitet werden. Nicht nur das, es ist im Grunde nicht zu reparieren (außer wenn moderne Archäologen Hunderttausende von Dollar finanziert bekommen, was in Afrika eine wahnsinnige Summe für Reparaturen ist).

Laut der UNESCO sind die größten Probleme für die Erhaltung:
  • Einfluss von Regenwasser und Feuchtigkeit;
  • Einwirkung von Erdbeben;
Die Ableitung des Regenwassers ist nach wie vor problematisch und muss während der Regenzeit überwacht und ggf. modifiziert werden.

b) Von der zuletzt errichteten Schutzhütte über dem Biet Aba Libanos wurde von früheren Missionen abgeraten, da auf dem Hügel, auf dem die Kirche steht, die Gefahr von Erdrutschen besteht, die möglicherweise die Kirche beschädigen könnten. Außerdem hat diese Kirche bereits große Risse aufgrund von Erdrutschen, die im Laufe der Zeit aufgetreten sind.

Würde eine Zivilisation, die in der Lage ist, ein architektonisch kohärentes und stabiles Gebäude einfach aus einem einzigen Stück sehr zerbrechlichen Vulkangesteins zu erschaffen, etwas bauen, das beim kleinsten Erdbeben zusammenfällt und schon nach ein paar Regenfällen beschädigt wird? Nein.

Würde die Struktur ganze 700 Jahre überstehen? Nein.

Würde eine Zivilisation mit Wissen über Ästhetik und architektonische Prinzipien wissen, dass ein solches Gebäude dem Untergang geweiht ist? Ja.

Fazit

Es gibt Bauwerke aus echtem Stein und römischem Zement, die seit 500 Jahren oder mehr stehen, ohne jegliche Anzeichen von Alterung, zum Beispiel europäische Kirchen.

Dieser äthiopische "Fels" um die Kirche herum zerfällt stattdessen, denn er ist nichts anderes als versteinerte Erde.

Der einzige Grund, warum diese so genannten Kirchen noch stehen, ist, dass die Moleküle aus den ursprünglichen Materialien sie noch verbinden, d.h. der Prozess der Versteinerung hat einige der strukturellen Verbindungen intakt gelassen, oder weil es ursprünglich vor allem echter Stein/Zement war und immer noch ist, und nicht der versteinerte Schlamm, der sie umgibt. Die Stein-Zement-Kombination ist versteinert und hat die Farbe des Schlamms angenommen, mit dem sie während einer Schlammflut bedeckt war. Der umgebende Stein war ursprünglich Schlamm.

Der Grund dafür, dass von außen keine einzelnen, individuellen Steine zu sehen sind, ist, dass man wahrscheinlich Zement und Gips verwendet hat, um die Steine zu bedecken, genau wie auf diesen Bildern von alten Strukturen im Mittleren Osten:

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Die Lalibela-Kirche des Heiligen Georg, auf die ich mich in diesem Beitrag konzentriert habe, war ursprünglich keine Kirche (und auch die anderen Felsengebäude in Lalibela war keine Kirchen im traditionellen Sinne), sie war einfach ein Haus, das hauptsächlich entweder aus Stein oder aus Zement und Gips gebaut war, wahrscheinlich mit einigen Holzteilen. Aus irgendeinem Grund wurde es mit Erde/Schlamm überflutet, Menschen gruben es später aus, aber in der Zwischenzeit war es aus irgendeinem unbekannten Grund komplett versteinert. Dann sind die Überlebenden dieser Flutkatastrophe von ihrer eigenen Geschichte abgetrennt worden, und haben einen irrationalen Mythos um diese Gebäude gebaut. Dann kam irgendwann die UNESCO auf den Plan und steckte eine Menge Geld in die Aufrechterhaltung des Mythos, den die Einheimischen um die Strukturen geschaffen haben. Keiner der Beteiligten ist wirklich daran interessiert, die Wahrheit über die so genannten Felsenbauten herauszufinden.

Diese Strukturen wurden wahrscheinlich erst in den letzten 300 Jahren der Luft und den Gezeiten ausgesetzt, wie die Schäden der letzten 100 Jahre zeigen.

Die Architektur zeigt, dass es sich um ganz normale Gebäude aus Stein, Holz, Lehm, Zement usw. handelte.

Die Gebäude wurde von einer Zivilisation erbaut, welche teil jener weltweiten Kultur war, die durch den doppelköpfigen Adler repräsentiert wurde. Noch vor weniger als 400 Jahren war diese Kultur lebendig.

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Dann passierte ein Katastrophen-Ereignis größeren Ausmaßes, evtl. die in der Bibel verschlüsselte Sintflut. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum die Städte und Flüsse auf dieser alten Karte von Äthiopien aus dem Jahr 1655 heute spurlos verschwunden sind:

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Diese Häuser, die heute als UNESCO-geschützte religiöse Strukturen, die Lalibela-Monolithen, verherrlicht werden, sind wahrscheinlich während des Katastrophen-Ereignisses versteinert geworden. Diese Katastrophenereignis löschte fast das gesamte alte Afrika aus und schuf an seiner Stelle endlose Wüsten.
 
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