Fragwürdige Datierung des Unterganges von Pompeji

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Unsere Geschichtswissenschaft lehrt uns, dass der Baumeister Domenico Fontana beim Bau eines Kanals einige Gebäude und Inschriften des antiken Pompeji entdeckte. Das soll in den Jahren 1594-1600 passiert sein, während die Stadt angeblich 79 AD verschüttet worden ist.

Das Problem ist aber, dass sich der Kanal unterhalb der Stadt befindet, mehrere Lüftungsschächte aufweist, die nicht über die Wände hinaus aufragen und sich die Grabungsarbeiten überhaupt den ganzen Weg durch die Stadt wunderbar in die Umgebung einfügen - weder Gebäude noch Straßen wurden dabei beschädigt. Es sieht also ganz danach aus, als ob Domenico Fontana seine Arbeit keinesfalls in einer von Schutt und Asche begrabenen Stadt durchgeführt hatte.

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Eine Tafel aus dem Jahr 1634 in Torre del Greco beschreibt die Städte Pompeji und Herculanum
neben Retina und Portici als Opfer der Eruption von 1631.


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Links: Drei Grazien. Fresko in Pompeji, Rechts: Drei Grazien. Gemälde von Raffael, 1504

Es sieht wie ein Plagiat aus! Entweder hat Raffael das Fresko in Pompeji ausgegraben und abgemalt, oder er war im Besitz einer Zeitmaschine!

Quelle: Nicht der letzte Tag von Pompeji


Ein realistischer Blick auf die bei einem Ausbruch des Vesuvs verschüttete Stadt Pompeji läßt eine vollkommen andere Geschichte erahnen als sie von der gegenwärtigen Geschichtsschreibung behauptet wird. Pompeji kann als hervorragender Einstieg in die Chronologiekritik dienen und eine Re-Datierung ihres Untergangs eröffnet gewaltige neue historische Perspektiven. Viaveto
 

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Menschliche Versteinerungen in Pompeji
Wenn etwas versteinert, hören wir normalerweise von irgendwelchen Millionen Jahre alten Dinosauriern oder ähnlichem Zeug. Doch in Pompeji schien durch einen Vulkanausbruch alles ganz ganz schnell zu gehen:

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Je nach Aufnahmetechnik sind neben Skeletten sogar die Weichteile der Opfer zu erkennen:

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Wir lesen:
Doch nun haben Forscher um Stefanie Giudice vom Archäologischen Nationalmuseum in Neapel 86 Steinmumien mithilfe von Computertomografie (CT) untersucht. Das Ergebnis kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen (siehe Bildstrecke).
Die Aufnahmen zeigen, dass unter der steinernen Hülle nicht nur Skelette und Zähne, sondern teilweise auch versteinerte Haut und Muskeln der vom Ascheregen Verschütteten erhalten geblieben sind. Bei einem etwa dreijährigen Kind hat sogar die Kleidung, die es zur Zeit des Vulkanausbruchs getragen hat, überdauert. Die letzten Geheimnisse der Pompeji-Opfer

Schon aus dem 19. Jahrhundert lesen wir von folgenden Berichten:

petrified-pompeii-1.jpeg

Heute waren wir im Museum, um die verschiedenen Dinge zu betrachten, die in Pompeji ausgegraben wurden; sie sind nach ihrer jeweiligen Zugehörigkeit geordnet; alle Küchenutensilien; alles, was zur Toilette einer Dame gehört, sogar Rouge und ein Paar Kämme; Schlösser und Schlüssel, die zu Türen gehören; zwei Brote, Eier, Wein, alles versteinert; aus: 1817 A Short Journal

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Ein versteinerter Körper wurde bei den Ausgrabungen von Pompeji exhumiert und befindet sich im berühmten Museum von Neapel, das eine seltene Sammlung von interessanten Objekten und Kunstgegenständen enthält, die aus der Lava, Asche und Erde entnommen wurden, in der Pompeji und Herculaneum vor achtzehn Jahrhunderten begraben wurden. 1875 Historic Graveyards

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Als die Ruinen von Pompeji entdeckt wurden, fand man sie versteinert auf ihrem Posten, weil sie, unbeeindruckt von dem Vulkan, den Tod der Flucht vorzogen. 1885 Theological Literature

Plötzliche Versteinerungen scheinen wohl keine Seltenheit gewesen zu sein:

tart_petrified.jpg
In dieser Abbildung von 1562 (Rvssiae, Moscoviae et Tartariae descriptio) steht geschrieben: "Dieser Fels, der die Formen von Menschen, Rindern, Kamelen und anderen Tieren und Dingen hat, war einst eine Gruppe von Hirten und ihren Herden, die plötzlich in einer erstaunlichen Metamorphose versteinerten, ohne ihr vorheriges Aussehen zu verändern. Dieses Wunder fand vor 300 Jahren statt."

Es wird Zeit unser Geschichtsbild noch einmal drastisch zu überdenken.
 

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Ein Werk von Jesuit Giovanni Battista Mascolo (1583-1656) lange vor der Wiederentdeckung Pompe...jpg

Wie konnte der Jesuit Giovanni Battista Mascolo, der von 1583-1656 lebte, in einem seiner Werke den Untergang von Pompeii und Herculaneum festhalten, obwohl die offizielle Entdeckung noch weit in der Zukunft lag?
Auf Wikipedia steht:
Als Zeitgenosse beschrieb er in seinem Werk De incendio Vesuvii XVII Kal. Jan. 1631 aus dem Jahr 1633 den Ausbruch des Vesuvs vom 16. Dezember 1631.
und weiter heißt es:

(...) gilt er im 21. Jahrhundert vor allem Chronologiekritikern als Kronzeuge. Sie knüpfen heute weitreichende Spekulationen an seine Beschreibung des Vesuvausbruchs von 1631, da sie dem Werk entnehmen möchten, dass das antike Pompeji erst in diesem Jahr untergegangen sei
Dass wir das "seinem Werk entnehmen möchten", ist wirklich gut. Die Abbildung oben lässt wirklich keinerlei Interpretationsspielraum.
 
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