Keltenschanzen - von Mythen und Fakten

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Keltenschanzen gehören zu den häufigsten Bauwerken Europas, allein in Bayern soll es 40.000 solcher Anlagen geben. Doch welchen Zweck haben sie ursprünglich mal erfüllt?

Hierzu einige Zitate aus "Mythos Keltenschanzen" (PDF im Anhang):

Wenn man etwas über die sogenannten „Viereck-“ oder „Keltenschanzen“ wissen will, herrscht zunächst einmal große Unsicherheit, denn - es gibt kein „Wissen“ über sie. Alles, was über sie bekannt ist, kann man heute zusammenfassen in dem Satz, dass es „einige“ gibt, und dass sie da sind. Dann hört das „Wissen“ auf und verliert sich in mehr oder weniger nebulösen Märchen und Annahmen. Viele Leute haben überhaupt noch niemals von diesen Anlagen gehört, obwohl es die mysteriösesten und häufigsten Bauwerke Europas sind, die zu unserem Lebensraum gehören. Dass sie überall vorhanden sind, ist trotzdem kaum jemandem bekannt. Wenn man sich für die Keltenschanzen-Thematik interessiert und versucht, aus Literatur weitere Informationen zu erhalten, wird man sehr schnell enttäuscht.
Sie sollen anscheinend von den Kelten zu „Kultzwecken“ benutzt worden sein - und wer soll sie eigentlich sonst angelegt haben? Es gibt ja schließlich Beschreibungen (wenn es auch recht fragwürdig ist, ob es sich hierbei nicht um mittelalterliche Fälschungen handelt), dass die Kelten auf solchen Geländen ihre (angeblich) blutrünstigen, kultischen Feste und Rituale gefeiert haben sollen. Das Prädikat „heidnisch“ reicht in der Regel schon aus, eine Thematik als „barbarisch“ und „überwunden“ abzutun. Selbst wissenschaftliche Werke hüllen sich mehr oder weniger in Schweigen oder bringen nur schwammige Deutungen. Mit ein paar belanglosen Sätzen übergeht man die eigene Unwissenheit. Hier verhält es sich ähnlich wie mit der gesamten keltischen Kultur. Das Wissen um das ehemalige Vorhandensein eines ausgeklügelten Nachrichtennetzes ließ sich noch fast völlig tilgen, indem die Signalstellen vernichtet oder einfach übernommen und zweckentfremdet wurden. Doch Keltenschanzen gibt es zu viele, um sie alle vernichten zu können. Allerdings wurde das Wissen um ihre Funktion sehr erfolgreich ausgemerzt.
In der Literatur heißen die Keltenschanzen „Drusnemeton“ (griech. Drus = Eiche; Nemeton = heiliger Hain). Ein Nemeton war anscheinend das typische keltische Heiligtum, eine „heilige“ Waldlichtung. Es war der Ort des heiligen Austauschs zwischen der Götter- und Menschenwelt. Der Begriff Nemeton hängt möglicherweise zusammen mit Temenos (= umwallter, heiliger Bezirk). Eine keltische Kultstätte war für das Volk tabu, denn sie war aus￾schließlich den Göttern vorbehalten. Das Wort „heilig“ darf man hier aber nicht im heutigen christlichen Sinne verstehen. Die keltischen heiligen Orte wurden später - wo sie sich nicht zerstören ließen - durch christliche Kirchen und Kapellen überbaut. Eine Keltenschanze und ein Nemeton bzw. Temenos haben gemeinsam, dass hier gewisse radiästhetische Phänomene zusammentreffen.
Wir haben durch langwierige Recherchen herausgefunden, dass große Teile des europäischen Kontinents - wenn nicht sogar der gesamte - komplett und lückenlos mit „Keltenschanzen“ (bzw. Viereck-, Römer-, Schweden-, Teufelsschanzen usw.) überzogen sind. Es gibt sie nicht nur in Süddeutschland, wie es manchmal noch behauptet wird. Diese Aussage kann mit Sicherheit getroffen werden. Auch in Norddeutschland, Frankreich und in anderen europäischen Staaten wurden Keltenschanzen gefunden. In Italien liegt beispielsweise der Petersplatz im Vatikan auf einer Keltenschanze. In Ägypten weisen die Pyramiden von Gizeh zumindest ähnliche Keltenschanzen-Phänomene auf. Keltenschanzen sind somit die mit Abstand meistgebauten Anlagen der Welt. Es gibt in Deutschland fast keinen Landstrich, auf dem keine Keltenschanze angelegt wurde, auch wenn sie offiziell oberhalb der Mainlinie angeblich nicht vorhanden sein sollen. Hierzu gibt es jedoch neben den Forschungen des EFODON e. V. auch Untersuchungen anderer Forscher - hier ist etwa Joachim Jünemann zu nennen - die im norddeutschen Raum reichlich Keltenschanzen gefunden und untersucht haben.
Auch bei einer sakralen Deutung der Schanzen machen sich inzwischen Zweifel breit, da bisher innerhalb der Anlagen keinerlei Funde mit Weihecharakter, d. h. von sakraler Bedeutung, gemacht werden konnten. Den Schanzen eine sakrale Funktion zu unterstellen, erscheint auch unsinnig angesichts dessen, dass die bayerische Archäologie mithilfe der Luftbildarchäologie nachweisen konnte, dass bereits allein auf dem Gebiet von Bayern noch 40.000 (in Worten: Vierzigtausend!) dieser Anlagen existieren. Schanzen liegen nicht selten so dicht nebeneinander, dass sie denselben Wall benutzen. Wozu soll es gut gewesen sein, in solch dichtem Abstand großflächig sakrale Anlagen zu erbauen?
Ich nehme an, dass die Kelten einige dieser Anlagen zwar benutzten, dass sie diese jedoch schon fertig angelegt vorfanden, als sie das Land besiedelten. Dabei scheinen sie durchaus noch gewusst zu haben, wie eine solche Anlage im Detail angelegt werden muss, um die gewünschten Funktionen zu erfüllen, denn es scheint, dass in keltischen Zeiten zumindest die eine oder andere Schanze korrigiert oder neu angelegt wurde.
(...) erst nach der Installation der Schanzen konnte das vorher unwirtliche Land besiedelt werden, und nicht umgekehrt. Die Errichtung großer Mengen von Schanzen bewirkt eine weiträumige Wetterharmonisierung, wie dargelegt werden kann.
Kommt ein Wirbelsturm über den Ozean nach Europa, so löst er sich an der Küste auf. Hat sich schon jemand Gedanken darüber gemacht, warum das so ist? Die Wetterverschlechterungen der letzten Jahre kann man mit einiger Wahrscheinlichkeit darauf zurückführen, dass der Keltenschanzen-Bestand drastisch verringert wurde (Straßenbau, Hausbau u. a. m.) und dass viele noch vorhandenen Schanzen ihre Funktion ganz oder teilweise eingebüßt haben, weil die unterirdischen Wasserverhältnisse gestört wurden (auch hier: durch Straßen- und Hausbau, Grundwasser-Entnahme usw.). Man kann es so vergleichen: Schanzen funktionieren ähnlich wie Autobatterien: Ist keine Flüssigkeit mehr drin, funktionieren sie nicht mehr.
Die Schanzen wurden keinesfalls „wahllos“ in die Landschaft gebaut, wo sich gerade ein Platz anbot. Die geologischen und die geomantischen Umstände sind ausgesprochen wichtig für ein einwandfreies Funktionieren der Schanzen. Wo die geomantischen Gegebenheiten nicht optimal stimmten, aber eine Harmonisierung der bestehenden Verhältnisse nötig war, dort hatten die Erbauer mit gewissen Manipulationen nachgeholfen und Korrekturen vorgenommen.
Bedingt durch ihre Konstruktion arbeitet eine funktionsfähige Keltenschanze technisch gesehen anscheinend ähnlich wie ein großer Kondensator. Über dem Schanzengelände bildet sich eine Art ionisiertes Feld, das unter anderem eine Wetterbeeinflussung zur Folge hat. So kann man beispielsweise über (heute noch) aktiven Keltenschanzen beobachten, dass bei bewölktem Himmel hier die Wolkendecke aufreißt. (...) Auch gegen stärkere Wetterfronten können Keltenschanzen - wie wir beobachtet haben - erfolgreich wirken. Ein weiteres Merkmal einer Schanze besteht darin, dass in ihr niemals ein Blitz einschlägt.
Keltenschanzen sind schichtweise aufgebaut. Das Erdreich auf der Fläche einer Schanze muss einige Meter tief komplett abgetragen und anschließend wieder aufgefüllt worden sein - nachdem die „technischen“ Voraussetzungen für ein Funktionieren der Schanze durch die Korrekturschächte, die Wasserschlaufe und die Vierermanipulationen geschaffen worden waren. Beim Wiederauffüllen des Erdreiches wurde das ehemals dort vorhanden gewesene Erdreich dazu benutzt, um die zusätzlich eingefüllten Erdschichten abzudecken. Vorher brachte man in die ausgehobene Schanzengrube verschiedene Erdschichten ein, u. a. aus Ton (Lehm), d. i. AlSiO4, Holzkohle (offiziell „Holzerde“ genannt), Glimmer u. a. m. Diese zusätzliche Einbringung ist auch heute noch oftmals optisch daran erkennbar, dass die Innenfläche einer Schanze im Regelfall etwa einen halben bis einen Meter höher liegt als das Außengelände. Bei Grabungen auf Schanzen kann man die Schichtungen heute noch sehen. Das Wissen um den Schichtaufbau der Schanzen kann inzwischen als gesichert angesehen werden, weil wir ihn in verschiedenen von uns untersuchten Schanzen nachweisen konnten.
Den hervorgerufenen Effekt kann jeder beobachten. Es kann bei vielen (aktiven, nicht bei gestörten oder zerstörten) Keltenschanzen mit bloßem Auge beobachtet werden, dass bei leichter Bewölkung genau über der Schanze die Wolkendecke aufreißt, meist recht scharf abgegrenzt. Oft wird hier dann von offizieller Seite von „Wetterscheiden“ geredet, wobei es wissenschaftlich nicht erklärbar ist, warum ausgerechnet an diesen Stellen eine Wetterbeeinflussung stattfinden soll.
Ich selbst nutze das Phänomen des Wolkenaufreißens gezielt, wenn ich im bayerischen Oberland irgendwo in der Gegend des Ammersees im Gelände unterwegs bin und mich orientieren will. Ich schaue nach oben und suche das Wolkenloch über dem „heiligen Berg“ Kloster Andechs. (Das funktioniert jedoch nur bei leichter Bewölkung, nicht bei wolkenlosem Himmel). Dazu muss man wissen, dass das Kloster Andechs auf einer sehr energiereichen Schanze steht.
Dass auf Keltenschanzen tatsächlich starke Kraftfelder wirken, konnten wir auch daran beobachten, dass durch einen Aufenthalt auf einer Keltenschanze ein Kompass dauerhaft umgepolt werden kann (dass die Nadel anschließend anstatt nach Norden nach Süden zeigt). Da dieses Phänomen erst im Nachhinein festgestellt wurde, ist es bisher nicht sicher, wie lange man sich dazu auf einer Schanze aufhalten muss, oder ob dazu gewisse Kraftlinien oder Kraftfelder überschritten werden müssen. Wie als bekannt vorausgesetzt werden darf, richtet sich ein Kompass nach den magnetischen Gitterlinien des irdischen Globalgitternetzes aus, und nicht etwa nach dem Nordpol (man stelle sich vor, welch ein großer Magnet am Nordpol positioniert sein müsste ...!).

In einem anderen PDF zu den Keltenschanzen gibt es u.a. genauere Details zum Aufbau der Schichten:

"Obwohl die Aushebungen augenscheinlich bereits vor einiger Zeit vorgenommen wurden - an der Verwitterung erkennbar -, sind die einzelnen Erdschichten (Stratigrafien) gut zu erkennen. Sehr gut erkennbar ist an allen Gruben, dass die obere Humusschicht nicht dicker als maximal zehn Zentimeter ist. Darunter liegt jeweils eine Kies-/Sandschicht, und dann kommen Ton- und so genannte "Holzerde"-schichten über weiteren Kies-/Sand- und eisenhaltigen Rostschichten. Bei der "Holzerde" handelt es sich um reine Holzkohle, die in der Natur in 1,50 bis zwei Metern Tiefe nicht vorkommt. Im Aushub vorhanden sind weiterhin Glimmersteine. Da es sich hier um vier Gruben an vier verschiedenen Stellen der Schanze handelt, ist dies also kein einzelner, zufälliger Effekt. Hier haben wir den eindeutigen Beleg dafür, dass die Innenfläche der Schanze zunächst einmal abgetragen wurde und anschließend, systematisch und Schicht für Schicht, wieder eingebracht wurde, um die keltenschanzentypischen Effekte zu erzeugen: ein ionisierendes Kraftfeld über der Schanze aufzubauen, das einige hundert Meter in die Atmosphäre reicht. Beim Wiederauffüllen der abgetragenen Erdschichten wurden diese nur bedingt wiederverwendet. Es mussten die Ton- und Holzkohleschichten zusätzlich eingebracht werden. Durch dieses zusätzliche Material erklärt sich auch der optisch sichtbare Höhenunterschied zwischen Innen- und Außenfläche einer Keltenschanze (Innenfläche durchschnittlich ein Meter höher)."

Mehr Informationen im Online-Archiv von Efodon unter "Keltenschanzen".

Die Anmerkung im letzten Zitat ließ mich aufhorchen. Hatte ich doch schon an anderer Stelle von Glimmer im Zusammenhang mit alten Anlagen/Bauwerken gelesen:

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Nicht zufällig erinnert die seismische Abbildung an eine moderne Leiterplatte eines elektronischen Gerätes. Denn wenn man die Materialien anschaut, aus denen diese „montiert“ sind, dann sind die Analogien zu den modernen Technologien einfach nicht zu übersehen.
Die mexikanischen Pyramiden sind auf einem mehrlagigen Kissen aus Stein, Sand und … Glimmer aufgebaut. Wobei Glimmer (ein natürliches Dielektrikum, das in der Produktion von elektronischen Bauelementen verwendet wird) in Mexico nicht vorkommt. Die nächstgelegene Region, wo es Vorkommen dieses Minerals gibt, befindet sich 900 Kilometer südlich von der Südamerika nahegelegensten mexikanischen Pyramide.

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Und das zeigt doch auf, daß die Erbauer dieser „Geräte“ bewußt und zielgerichtet dieses Mineral auf dem benachbarten Kontinent abgebaut haben und die Mittel zu deren Transport über große Entfernungen hatten. (alternativ könnten sehr nahe gelegene Berge mit Glimmervorkommen im Golf von Mexico „versunken“ sein, wenn die Pyramiden alt genug sind – d.Ü.)
Aber das wichtigste besteht doch darin, daß der Unterbau der Pyramiden aus Schichten von kristallinen Gesteinen und Glimmer besteht, analog zum Aufbau moderner Kondensatoren.

Quelle: http://www.tart-aria.info/de/megalithen-sprechen-teil-5/
 

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