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Kultur etabliert Konzepte von Herrschaft
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<blockquote data-quote="bärtigersuchender" data-source="post: 1012" data-attributes="member: 426"><p>Ich stimme zu, dass die meisten der Herrschaftgebäude genau das sind, als was sie oben beschrieben wurden.</p><p>Da wir hier ja in einem Forum über verlorene Geschichte sind, möchte ich noch meinen Senf dazu geben.</p><p></p><p>Ich denke, es gab mal eine Zeit, in der solch beeindruckende Gebäude, wie beispielsweise die gotischen Kathedralen, aus anderen Gründen und mit anderen Mitteln erbaut wurden. </p><p>Man stelle sich eine Stadt vor, bevor die katholische Kirche vom Vatikan aus ihre verdorbene Variante des Christentums etablierte: Unabhängig, stark; gebildete, gesunde und glückliche Bürger; ein Geldsystem mit Negativzins, welches die Wirtschaft zum Blühen bringt; ein gewählter Stadtrat, der sich den Bewohnern der Stadt ehrlich verpflichtet fühlt und ihr Bestes will; Bettler sind rar und Arme, Waisen und Witwen werden verpflegt und versorgt.</p><p></p><p>Diese Stadt beschließt nun, ihrer Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen und eine Kathedrale zu errichten. Sie soll offen für jeden sein, dort zu meditieren, zu beten und zu kontemplieren. Sie soll das Zentrum für Versammlungen und Feiern sein und Besucher der Stadt zum Staunen bringen. Sie ist ein Ausruck des starken, nicht-katholischen, urchristlichen Glaubens, der nicht von oben diktiert wurde, sondern aus dem Volk kam und darin so fest verwurzelt ist, dass es Jahrhunderte der Indoktrination und Kriege brauchen würde, ihn zu vernichten.</p><p></p><p>Für einen solchen Bau müsste man die Bauarbeiter nicht zwingen; sie würden gerne am größten Projekt ihrer Stadtgeschichte mithelfen. Sie wollen ihren Enkeln mit Stolz sagen können "Wusstest du, dass ich selbst noch geholfen habe, die Kathedrale zu bauen?". Und ihre Enkel sollen zu ihren Enkeln sagen können "Wusstest du, dass noch mein Großvater an der Kathedrale gebaut hat?"</p><p></p><p>So oder so ähnlich mag es damals in einer Stadt passiert sein....</p><p></p><hr /><p></p><p>Noch eine Buchempfehlung zum Thema des Artikels: "Die gefährlichste aller Religionen" von Larken Rose. Link zur englischen Originalversion: <a href="https://www.goodreads.com/book/show/10836816-the-most-dangerous-superstition" target="_blank">The Most Dangerous Superstition</a></p></blockquote><p></p>
[QUOTE="bärtigersuchender, post: 1012, member: 426"] Ich stimme zu, dass die meisten der Herrschaftgebäude genau das sind, als was sie oben beschrieben wurden. Da wir hier ja in einem Forum über verlorene Geschichte sind, möchte ich noch meinen Senf dazu geben. Ich denke, es gab mal eine Zeit, in der solch beeindruckende Gebäude, wie beispielsweise die gotischen Kathedralen, aus anderen Gründen und mit anderen Mitteln erbaut wurden. Man stelle sich eine Stadt vor, bevor die katholische Kirche vom Vatikan aus ihre verdorbene Variante des Christentums etablierte: Unabhängig, stark; gebildete, gesunde und glückliche Bürger; ein Geldsystem mit Negativzins, welches die Wirtschaft zum Blühen bringt; ein gewählter Stadtrat, der sich den Bewohnern der Stadt ehrlich verpflichtet fühlt und ihr Bestes will; Bettler sind rar und Arme, Waisen und Witwen werden verpflegt und versorgt. Diese Stadt beschließt nun, ihrer Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen und eine Kathedrale zu errichten. Sie soll offen für jeden sein, dort zu meditieren, zu beten und zu kontemplieren. Sie soll das Zentrum für Versammlungen und Feiern sein und Besucher der Stadt zum Staunen bringen. Sie ist ein Ausruck des starken, nicht-katholischen, urchristlichen Glaubens, der nicht von oben diktiert wurde, sondern aus dem Volk kam und darin so fest verwurzelt ist, dass es Jahrhunderte der Indoktrination und Kriege brauchen würde, ihn zu vernichten. Für einen solchen Bau müsste man die Bauarbeiter nicht zwingen; sie würden gerne am größten Projekt ihrer Stadtgeschichte mithelfen. Sie wollen ihren Enkeln mit Stolz sagen können "Wusstest du, dass ich selbst noch geholfen habe, die Kathedrale zu bauen?". Und ihre Enkel sollen zu ihren Enkeln sagen können "Wusstest du, dass noch mein Großvater an der Kathedrale gebaut hat?" So oder so ähnlich mag es damals in einer Stadt passiert sein.... [HR][/HR] Noch eine Buchempfehlung zum Thema des Artikels: "Die gefährlichste aller Religionen" von Larken Rose. Link zur englischen Originalversion: [URL="https://www.goodreads.com/book/show/10836816-the-most-dangerous-superstition"]The Most Dangerous Superstition[/URL] [/QUOTE]
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