Leid und Vertreibung der Deutschen im 2. Weltkrieg

traumzeit

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Der Tod eines Landes

Der amerikanische Diplomat und Historiker George F. Kennan beschreibt in seinen Memoiren den Zustand Ostpreußens nach 1945:

"Die Katastrophe, die über dieses Gebiet mit dem Einzug der sowjetischen Truppen hereinbrach, hat in der modernen europäischen Geschichte keine Parallele. Es gab weite Landstriche, in denen, wie aus den Unterlagen ersichtlich, nach dem ersten Durchzug der Sowjets von der einheimischen Bevölkerung kaum noch ein Mensch - Mann, Frau oder Kind - am Leben war, und es ist einfach nicht glaubhaft, dass sie allesamt in den Westen entkommen wären. Die Wirtschaft der Gegend war total zerstört. Ich selbst flog kurz nach der Potsdamer Konferenz 1945 mit einer amerikanischen Maschine in ganz geringer Höhe über die gesamte Provinz, und es bot sich mir ein Anblick eines vollständig in Trümmern liegenden und verlassenen Gebiets: vom einen Ende bis zum anderen kaum ein Zeichen von Leben... Die Russen hatten aus dem Land die einheimische Bevölkerung in einer Manier hinausgefegt, die seit den Tagen der asiatischen Horden nicht mehr dagewesen ist."​

Anscheinend wurden die Verbrechen jedoch nicht von Russischen Soldaten begangen.

Die Sowjet-Regierung schickten eine zweite Welle von Soldaten ins Feld, um die Dörfer und Städte zu überrennen, nachdem die erste Welle bereits alle Soldaten entwaffnet und die Verteidigungslinien aufgerieben hatte. Die erste Welle bestand aus russischen Soldaten, die sich an die Genfer Konvention hielten und die Zivilbevölkerung verschonte.

Die Deutschen fürchteten vor allem diese zweite Welle. Sie bestand nicht aus typischen Russen, sondern aus Mongolen aus dem Osten Russlands, die meisten von ihnen verurteilte Verbrecher.

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In der Hellstorm-Doku sagt eine Zeitzeugin aus, dass die erste Welle von Soldaten, russische Soldaten, sogar freundlich gegenüber den Zivilisten waren, sie suchten nur nach Waffen, aber ließen die Zivilisten in Ruhe. Aber die zweite Welle war brutal, ohne jedes Zeichen von dem, was wir als menschlich ansehen, die Einheiten der zweiten Welle folterten, vergewaltigten, töteten.

Der sowjetische Überfall löste die größte Phase der Massenselbstmorde in Deutschland aus:

Am 1. Mai 1945 töteten sich hunderte Menschen in der Stadt Demmin in der Provinz Pommern (heute in Mecklenburg-Vorpommern), Deutschland. Die Selbstmorde ereigneten sich während einer Massenpanik, die durch Gräueltaten von Soldaten der sowjetischen Roten Armee ausgelöst wurde, die die Stadt am Vortag geplündert hatten. Obwohl die Schätzungen über die Zahl der Todesopfer variieren, gilt es als der größte Massenselbstmord, der jemals in Deutschland verzeichnet wurde. Der Selbstmord war Teil einer Massenselbstmordwelle unter der Bevölkerung von Nazi-Deutschland. - Massenselbstmord in Demmin

Etwa 5 % der eingeschlossenen Bevölkerung von Demmin begingen Selbstmord.

Nachdem die ersten Berichte über die russische Brutalität aufgetaucht waren, versuchte fast jeder, der im Osten lebte, nach Mitteldeutschland zu fliehen, aber vielen ging es nicht schnell genug. Die Deutschen wussten, dass sie sterben würden, wenn sie blieben. Und diejenigen, die blieben, starben tatsächlich, insgesamt ein paar Millionen.

Genau dasselbe passierte in Wien, wo ein reguläres Infanteriekorps zuerst in Wien einmarschierte und sich korrekt verhielt - innerhalb von drei Tagen wurden sie zurückgerufen, und ein Korps von Mongolen erhielt den Befehl - "Macht, was ihr wollt" Sie taten es, sehr zur Schande der Russen.

Man erzählt von einer schrecklichen Geschichte von einer Kompanie Mongolen, die in eine Entbindungsstation eindrangen, jede Frau in Sichtweite vergewaltigten und dann die werdenden Mütter mit einem Bajonett aufspießten...

Als die britische Armee schließlich in den vereinbarten Sektor einmarschieren durfte und ihr Hauptquartier im Schloss Schönbrunn aufschlug, dauerte es eine ganze Weile, bis sie für Ordnung gesorgt hatten.

Es brauchte ein ganzes Bataillon von Pionieren (750 insgesamt), um im Sektor aufzuräumen und wieder grundlegende Hygiene zu schaffen.

Quellen:

 
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