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<blockquote data-quote="Petra" data-source="post: 1434" data-attributes="member: 103"><p>Der sogenannte aufgeklärte Mensch ist das genaue Gegenteil. Mir der sogenannten Aufklärung wurde der Wissenschaftler erfunden, der alles im Außen sucht und alles was er findet, seinem "Programm" unterordnet. Er schlussfolgert in steten Zirkelschlüssen und nennt diese Arbeitshypothese (= Unterstellung einer findbaren Antwort auf dem Versuchsaufbau) dann hochtrabend "xyz-Theorie". Das nennt sich dann westlich-materialistisch und modern, als Gegenstück zu den sogenannten "primitiven Kulturen".</p><p>Wer es schafft, sich aus diesem Dogma zu befreien und sich als Mensch innerlich erfragt, wird wie Hegel, vernünftig erkennen müssen, das alles in uns angelegt ist. Mit dem Zweifel (NICHT mit kindlichem Glauben!) kommt die Ver-Zweiflung, mit ihr die Auseinandersetzung und als Quintessenz die Antwort: In unserem Wesenskern IST Gott. Wir sind nicht getrennt, können es gar nicht sein, es scheint nur so! Bis ich mich auf den Weg mache und mich auf die Antwort fokussiere, werde ich nichts finden können. Der Satz (Jesus?) " Suchet, so werdet Ihr finden! Klopfet, so wird Euch aufgetan!" ist für mich stimmig, er erzeugt in mir Resonnanz! Und ganz wichtig: Die Suche nach dem Ursprung ist der Sinn des Lebens, aber wenn ich mich vor lauter Arbeitsalltag, Haushalt, anschließend Unter-Haltung (=unten halten) mit Tele-Vision auf dem Sofa niemals nach dem Sinn des Ganzen frage, werde ich auch nicht "aus Versehen" darüber stolpern!</p><p>Hegel nicht einfach lesen, sondern versuchen seine Gedanken nach-zu-denken ist die Aufgabe.</p><p>Er unterscheidet die Aktionen und die Handelnden. </p><p>Er erkennt, ein Wesen zu sein, das denkt.</p><p>Er erkennt, das er nicht "nicht denken" KANN, das Denken also einer Quelle unabhängig von seinem "wollen" entspringt.</p><p>Er erkennt, das er aus diesem unendlichen Strom der Gedanken sich auf einzelne konzentrieren und sie näher bedenken kann.</p><p>Er erkennt, das die Quelle scheinbar paradox sowohl nur in seinem Inneren als geistiges zu fassen, und gleichzeitig unendlich ist und damit weit über das ICH hinausgeht. </p><p>Er erkennt, ICH ist Materie (=Körper) + Geist. </p><p>Geist ist unendlich, unbegreifbar, ewig, nicht messbar, zeitlos, jenseits irdischer Grenzen.</p><p>Geist ist also nur in seiner WIRKUNG erfahrbar.</p><p>Geist also Denken IST , daher schlicht nicht zu leugnen.</p><p>Die Frage, ob es Gott (=Geist) gibt, ist also absurd, denn sonst könnte die Frage NICHT gedacht werden. Fragen setzt Geist voraus!</p><p>Der Grund ist Geist, darauf folgt die Wirkung in / als Materie!</p><p>Ich als Wesen BIN , und dann (2. Schritt!!!) VERKÖRPERE ich mich. </p><p>ICH bin nicht ein Körper, sondern ich habe einen Körper (= Taxi), der sich so ausformt, wie mein Bild von mir es visualisiert!</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Petra, post: 1434, member: 103"] Der sogenannte aufgeklärte Mensch ist das genaue Gegenteil. Mir der sogenannten Aufklärung wurde der Wissenschaftler erfunden, der alles im Außen sucht und alles was er findet, seinem "Programm" unterordnet. Er schlussfolgert in steten Zirkelschlüssen und nennt diese Arbeitshypothese (= Unterstellung einer findbaren Antwort auf dem Versuchsaufbau) dann hochtrabend "xyz-Theorie". Das nennt sich dann westlich-materialistisch und modern, als Gegenstück zu den sogenannten "primitiven Kulturen". Wer es schafft, sich aus diesem Dogma zu befreien und sich als Mensch innerlich erfragt, wird wie Hegel, vernünftig erkennen müssen, das alles in uns angelegt ist. Mit dem Zweifel (NICHT mit kindlichem Glauben!) kommt die Ver-Zweiflung, mit ihr die Auseinandersetzung und als Quintessenz die Antwort: In unserem Wesenskern IST Gott. Wir sind nicht getrennt, können es gar nicht sein, es scheint nur so! Bis ich mich auf den Weg mache und mich auf die Antwort fokussiere, werde ich nichts finden können. Der Satz (Jesus?) " Suchet, so werdet Ihr finden! Klopfet, so wird Euch aufgetan!" ist für mich stimmig, er erzeugt in mir Resonnanz! Und ganz wichtig: Die Suche nach dem Ursprung ist der Sinn des Lebens, aber wenn ich mich vor lauter Arbeitsalltag, Haushalt, anschließend Unter-Haltung (=unten halten) mit Tele-Vision auf dem Sofa niemals nach dem Sinn des Ganzen frage, werde ich auch nicht "aus Versehen" darüber stolpern! Hegel nicht einfach lesen, sondern versuchen seine Gedanken nach-zu-denken ist die Aufgabe. Er unterscheidet die Aktionen und die Handelnden. Er erkennt, ein Wesen zu sein, das denkt. Er erkennt, das er nicht "nicht denken" KANN, das Denken also einer Quelle unabhängig von seinem "wollen" entspringt. Er erkennt, das er aus diesem unendlichen Strom der Gedanken sich auf einzelne konzentrieren und sie näher bedenken kann. Er erkennt, das die Quelle scheinbar paradox sowohl nur in seinem Inneren als geistiges zu fassen, und gleichzeitig unendlich ist und damit weit über das ICH hinausgeht. Er erkennt, ICH ist Materie (=Körper) + Geist. Geist ist unendlich, unbegreifbar, ewig, nicht messbar, zeitlos, jenseits irdischer Grenzen. Geist ist also nur in seiner WIRKUNG erfahrbar. Geist also Denken IST , daher schlicht nicht zu leugnen. Die Frage, ob es Gott (=Geist) gibt, ist also absurd, denn sonst könnte die Frage NICHT gedacht werden. Fragen setzt Geist voraus! Der Grund ist Geist, darauf folgt die Wirkung in / als Materie! Ich als Wesen BIN , und dann (2. Schritt!!!) VERKÖRPERE ich mich. ICH bin nicht ein Körper, sondern ich habe einen Körper (= Taxi), der sich so ausformt, wie mein Bild von mir es visualisiert! [/QUOTE]
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