Ein kritischer Blick auf das UFO-Phänomen

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DenkMal

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Vorallem seit dem berühmten Entführungsfall von Betty und Barney Hill im Jahr 1961, haben Forscher immer wieder bemerkt, dass den Zeugen von UFO-Begegnungen wichtige Einzelheiten der Sichtung fehlen. Die Erinnerungslücke kann einige Stunden bis mehrere Tage betragen. Aus nachvollziehbaren Gründen erschien daher immer schon Hypnose als Mittel der Wahl, um herauszufinden, was während der fehlenden Zeit eigentlich passiert war.

Aber wie verlässlich ist diese überhaupt?

In meinem Beitrag zum PK-Man erwähnte ich bereits Dr. Andrija Phuarich, einen CIA-Fallbeobachter, der Uri Geller hypnotisiert hatte. Geller behauptete hinterher, er hätte nicht nur Informationen über eine außerirdische Zivilisation erhalten, sondern einen Plan aufgedeckt, in dessen Rahmen Puharich, Geller und viele andere eine Art Mission auf der Erde zu erfüllen hätten. Später distanzierte sich Geller wieder von seinen Aussagen und befand die tiefe Hypnonse für falsch.

Doch wie steht es mit durchgeführten Rückführungen von hunderten Personen? Leo Sprinkle, ein Psychologe aus Wyoming und Budd Hopkins, ein Künstler aus New York, wären zwei solcher eifrigen Forscher, die anhand ihrer Daten und unabhängig voneinander zu etwas unterschiedlichen Schlussfolgerungen kamen. Sprinkle´s Patienten nannten Aliens, die hilfsbereit und wohlwollend waren. Die Aliens, von denen Hopkins erfuhr, waren hingegen sadistisch und bösartig. Sie führten ungeheuerliche Operationen an ihren Opfern durch, stachen Nadeln in die Körper oder pflanzten Überwachungsgeräte ein. Unterstützung bekamen die beiden später von anderen Forschern wie z.B. Dr. David Jacobs, einem Geschichtsprofessor.

Thomas Bullard, der die stetig wachsende Menge an hypnotischen Informationen auswertete, befand diese später für besonders konsistent und stimmig. Doch einige außergewöhnliche Fälle schienen nicht ins Muster zu passen. Weder die Erlebnisse, die Whitley Strieber in seinen Büchern beschrieb, noch die zahlreichen Fälle von Interaktionen mit Wesen, bei denen es weder um Reisen in den Weltraum oder um medizinische Untersuchungen ging, passten in das übliche Schema.

Ein weiteres Puzzelstein könnten Untersuchungen sein, die zur Verlässlichkeit hypnotischer Informationen durchgeführt wurden:

So gibt es beispielsweise eine publizierte Untersuchung über den forensischen Gebrauch der Hypnose (aus der Zeitschrift „Science“ vom 14. Oktober 1983), in der Personen eine Woche lang versuchen sollten 60 Bilder, die ihnen gezeigt wurden, im Gedächtnis zu behalten. Das Ergebnis war, dass der größte Teil des vergessenen Bildmaterials, welches während der Hypnose auftauchte, falsch war - insbesondere bei den Personen, die leicht auf die Hypnose ansprachen.

Dr. Joost Meerloo, Professor an der New York School of Psychiatry, erklärte anhand seiner klinischen Erfahrungen mit Hypnose und Telepathie, wie nachhaltig „unaufdringliche, unbewusste Kommunikation“ wirken kann. Er schreibt: „Die Erforschung der psychotherapeutischen Prozesse führte uns zu der Erkenntnis, dass es unbewusste, präverbale Kommunikation und einen unaufdringlichen, unterbewussten Austausch gibt. Beide arbeiten mit unendlich winzigen verbalen und gestischen Schlüsseln sowie mit außersensorischer Wahrnehmung.“

Was Dr. Meerloo als „mentale Induktion“ bezeichnet, ist ein Kommunikationsphänomen, das in der Hypnose noch verstärkt wird. Selbst wenn Forscher also vorsichtig sind und voreingenommene Fragen sowie offene Manipulation vermeiden, haben die starken persönlichen Überzeugungen, die die meisten bekannten Forscher in dem Bereich haben, einen verstärkenden Einfluss in der Hypnose. Der oben erwähnte Dr. Sprinkle erklärte z.B. 1988, dass er selbst als Kind von Außerirdischen entführt worden sei und in ihrem Auftrag eine „Mission“ zu erfüllen habe.

Mögliche Schlussfolgerungen

Budd Hopkins meint z.B., dass die Ufonauten im Rahmen einer wissenschaftlichen Mission genetische Experimente und Kreuzungsversuche durchführen. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch Dr. David Jacobs. Doch selbst, wenn wir berücksichtigen, dass unser eigenes medizinisches Wissen für eine fortgeschrittenere Zivilisation eher primitiv anmuten mag, sind die grausamen Operationen, die laut der Berichte an Entführten vorgenommen werden, überflüssig und nicht aussagekräftig. Jeder Arzt kann heute Blut, Samen, Eier oder Gewebe von Patienten entnehmen, ohne dauerhafte Narben zu hinterlassen oder ein Trauma zu verursachen. Auch könnten sich die Außerirdischen ohne weiteres in unseren Blut- und Samenbanken bedienen oder sich die aufbewahrten Embryos aneignen. Auch die Mittel, mit der man permanent das Gedächtnis von Opfern löschen kann, stehen uns heute schon zur Verfügung.

Und wenn wir uns vorstellen, dass Menschen aus wissenschaftlichen Gründen Untersuchungen auf anderen Planeten vornehmen und den dort lebenden Organismen für bestimmte Zwecke Material entnehmen - wie viele Landungen, Begegnungen usw. wären dafür wirklich nötig?

„Um die Theorie, dass UFOs außerirdische Raumschiffe seien, zu stützen, behaupten die Entführungsforscher nun, allein in den Vereinigten Staaten, habe es neun Millionen Entführungen gegeben. Diese Zahl kann man auf zweihundert Millionen auf den ganzen Planeten hochrechnen. Solche Statistiken beweisen genau das Gegenteil dessen, was sie eigentlich beweisen sollen. Die Außerirdischen wären erbärmliche Wissenschaftler, wenn sie derart viele Eingriffe vornehmen müssten, um das Material zu sammeln, das eine geschickte Krankenschwester in wenigen Stunden zusammentragen könnte, ohne bei den Patienten ein Trauma auszulösen. Aus „Dimensionen“ von Jacques Vallee​

Tatsächlich ist es sogar schwer, eine Kultur auf der Erde zu finden, die in ihren Überlieferungen nicht von Wesen spricht, die durch die Lüfte fliegen oder Menschen entführen. Es gibt u.a. auch einen französischen Kalender aus dem fünfzehnten Jahrhundert, den "Kalendrier des Bergiers", in dem wir von Folterungen erfahren, die Dämonen an Menschen durchgeführt haben sollen. Beispielsweise von langen Nadeln, die in den Bauch der Opfer gestoßen wurden und unweigerlich an die hypnotischen Details der Entführungsgeschichte von Betty und Barney Hill erinnern.

Im Oktober 1976 sagte Dr. Hynek: „Ich kann mich mit der Idee, UFOs seien tatsächlich Raumschiffe von anderen Welten, immer weniger anfreunden (…) Zu viel spricht gegen diese Theorie. Mir scheint es lächerlich, dass eine überlegene Intelligenz Autos anhält, Bodenproben entnimmt und Leute erschreckt. Ich glaube, wir müssen eine Neubewertung der Beweise vornehmen.“ Doch kein Entführungsforscher scheint diese Worte je zitiert zu haben.
 
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DenkMal

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Denn, auch wenn versucht wurde, diesen klassischsten aller UFO-Entführungsfälle (Anm.: Die “UFO-Entführung” von Betty und Barney Hill) als die Mutter der UFO-Abductions darzustellen, in denen die klassischen „etwa 1,50 Meter kleinen grauen Aliens“ Menschen entführen, so muss gesagt werden, dass diese Beschreibung zumindest für diesen Fall nicht zutreffend ist.
Barney sprach von Männern mit schräg stehenden Augen und von Nazis, Uniformen und der U.S-Navy, und Betty von zwei Männern mit „normaler Größe“ und anderen, die 1,20 Meter groß waren. Mit der Einschätzung der Hautfarbe hatte sie Schwierigkeiten, und keine Rede ist von den klischeehaften „kleinen Grauen“, weder bei Betty noch bei Barney.

https://blog-roland-m-horn.de/2019/05/23/die-ufo-entfuehrung-von-betty-und-barney-hill/
 
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DenkMal

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Einer der brisantesten Artikel, den ich bisher zum Thema gelesen habe und der 2017 auf Exopolitik.org veröffentlicht wurde, aber dort nicht mehr aufzufinden ist:

Der Untergang der amerikanischen UFO-Forschung

Angebliche Whistleblower aus geheimen staatlichen Weltraumprogrammen beherrschen zunehmend die UFO-Debatte – was steckt dahinter?
von Robert Fleischer

Die Welt der Geheimdienste zeichnet sich vor allem durch ihre Geheimnisse aus, und so muss jede Spekulation über eine Verwicklung solcher Agenturen in öffentliche Debatten immer als Verschwörungstheorie gelten – zumindest solange, bis Dokumente oder Zeugenaussagen von Insidern in die Öffentlichkeit geraten, die solche Theorien belegen.

In den letzten Jahren scheint das Feld der UFO-Forschung von den Aussagen diverser „Insider“ regelrecht überflutet zu werden.

Andrew Basiago

Als einer der ersten trat der Rechtsanwalt Andrew D. Basiago mit der Behauptung auf, er hätte bereits als Kind an einem ultrageheimen DARPA-Programm teilgenommen, bei dem Anfang der 1970er Jahre mit Zeitreisen und Teleportation experimentiert worden wäre. (1) In den 1980er Jahren sei er dann als Botschafter der Erde zu einer Zivilisation auf dem Mars entsandt worden. Auch bekannte Persönlichkeiten wie der US-Astronaut Buzz Aldrin und sogar US-Präsidenten wie Richard Nixon und Barack Obama seien auf den Mars teleportiert worden. (2) Zudem sei er eine Million Jahre in die Vergangenheit gereist, hätte einer Rede von Abraham Lincoln gelauscht und einmal sogar das Jahr 2045 besucht. (3) Zuvor hatte Basiago bereits versucht, die Existenz von Leben auf dem Mars an Hand von Fotos des Mars-Rovers Spirit nachzuweisen. (4)

William Tompkins

William Tompkins trat erstmals im Dezember 2015 mit Erscheinen seines Buches „Selected by Extraterrestrials“auf den Plan. Als ehemaliger Mitarbeiter bei Douglas Aircraft habe Tompkins ab 1943 an einem Spionageprogramm der US-Marine teilgenommen und Briefings über angebliche Antigravitationsflugzeuge der Nazis erstellt. Diese Nazi-UFOs seien ähnlich konstruiert wie geborgene Untertassen, weshalb eine Zusammenarbeit zwischen den Nazis und einer außerirdischen Spezies naheliege. Zudem hätten die Nazis gegen Ende des Krieges erhebliche Kriegsmittel in entlegene Gebiete der Antarktis gebracht, und zwar mit Hilfe einer außerirdischen Spezies namens „Drakonianer“. (5) Mithilfe von menschlich erscheinenden Aliens, den sogenannten „Nordischen“, seien Ingenieure von Douglas Aircraft in der Lage gewesen, kilometerlange Raumschiffe und Raumkreuzer zu designen. Das Ziel habe darin bestanden, die US-Marine als künftigen Alliierten bei möglichen Konfrontationen mit den „Drakonianern“ aufzubauen. Die „Drakonianer“ hingegen hätten gemeinsam mit ihren Nazi-Verbündeten alles daran gesetzt, diese Projekte von Douglas Aircraft zu sabotieren. (6)

Corey Goode

Der aufsteigende Stern im Olymp der neuen UFO-Götter ist hingegen Corey Goode. Bereits als Sechsjähriger sei er in ein „Military Special Access Program“ rekrutiert worden. Dort sei er zur Teilnahme an einem geheimen Weltraumprogramm namens „Solar Warden“ ausgebildet worden. (7) Er sei ein „intuitiver Empath“ und darum auserwählt worden, im Rahmen geheimer Weltraumprogramme mit nicht-irdischen Wesen zu kommunizieren. Von 1976 bis 1986 hätte Goode im „MILAB“-Programm gedient – einem angeblichen Geheimprogramm des US-Militärs, bei dem Menschen entführt werden, um sie für Black Projects zu indoktrinieren. Er stehe in direktem physischem Kontakt mit einer Spezies namens „Blaue Avianer“, die der „Allianz der Kugelwesen“ angehörten. Diese hätten ihn dazu bestimmt, in ihrem Sinne mit verschiedensten Föderationen von Außerirdischen zu kommunizieren und der Menschheit „wichtige Botschaften“ zu übermitteln. Die „Botschaft“ laute, dass die Menschen sich ihren Mitmenschen mehr zuwenden, mehr Nächstenliebe ausüben und so ihren „Bewusstseinslevel“ erhöhen sollten. Dabei könne eine „höherschwingende Ernährung“ helfen. (8) 2015 begann Corey Goode auf Gaia TV in einem Talkformat mit David Wilcock, seine zahlreichen Erfahrungen mit den Aliens öffentlich zu machen. „Cosmic Disclosure“ heißt die Reihe, die seither so viele verschiedene Geschichten fabriziert hat, dass es Mühe macht, den Überblick zu behalten. Inzwischen geht die „Cosmic Disclosure“ Show bereits in die siebte Staffel, ohne dass Goode je wegen Geheimnisverrat verhaftet worden wäre. (9)

Die Aufzählung dieser „Whistleblower“ ist bei weitem nicht vollständig – es existiert wohl ein Dutzend weiterer vermeintlicher Insider, die das Narrativ mit ähnlichen Informationen vervollständigen. Eine zentrale Rolle bei deren Verbreitung spielt ausgerechnet der ehemalige Politikwissenschaftler Dr. Michael Salla vom Exopolitics Institute auf Hawaii, der in persönlichem Kontakt mit allen Whistleblowers steht und die Fäden zusammenführt. Da diese ständig neue angeblich geheime Details bekannt geben, veröffentlicht Salla auf seiner Webseite exopolitics.org regelmäßig neue Enthüllungen. (10)

Liest man seine Artikel aufmerksam durch, so fällt auf, dass Salla immer wieder Aussagebestandteile des einen „Whistleblowers“ in Bezug setzt zu früher getätigten Aussagen eines anderen Insiders. In der Tat scheinen die diversen „Enthüllungen“ der „Whistleblower“ aufeinander aufzubauen. Die Detailhaftigkeit, in der das geschieht, ist derart verblüffend, dass man kaum umhinkommt, diese Aussagen als real zu betrachten. Eine weitere Quelle scheint dieses Narrativ unabhängig zu bestätigen: Es sind die berüchtigten Majestic 12 Dokumente, eine Reihe von Akten über angebliche geheime Projekte der US-Regierung mit Bezug zu Außerirdischen. Den vorläufig letzten Stapel „Majestic 12“ Dokumente veröffentlichte die Forscherin Heather Wade am 22. Juni 2017 in ihrer Radiotalkshow Midnight in the Desert“. (11)

Das „geheime Weltraumprogramm“ läuft der UFO-Forschung den Rang ab

Längst ist die Verschwörungstheorie vom geheimen Weltraumprogramm, von Zeitreiseprojekten, von der Zusammenarbeit mit Aliens und geheimen Kolonien auf dem Mars zum beherrschenden Narrativ der amerikanischen UFO-Szene geworden. Die genannten „Whistleblower“ erfreuen sich großer Beliebtheit; ihre Akzeptanz spiegelt sich nicht nur in der schier unglaublichen Anzahl von Artikeln, Videointerviews auf YouTube und Seitenaufrufen bei Facebook wider, sondern auch in der Tatsache, dass sie alle gemeinsam vom 20.-23. Juli auf der Jahrestagung einer einstmals vertrauenswürdigen UFO-Forschungsorganisation auftreten werden. So lautet der Titel der diesjährigen MUFON-Konferenz: „The Case for a Secret Space Program“. (12)

Zu den geladenen Referenten zählen neben Basiago, Tompkins und Goode quasi sämtliche „Whistleblower“, die in den vergangenen Jahren zum Narrativ der geheimen US-Weltraumprogramme beigetragen haben. Doch einer der Sprecher dürfte dort für einen Eklat sorgen.

Der respektierte Historiker Richard Dolan wird ebenfalls beim MUFON-Symposium auftreten. Schon Jahre, bevor Goode und Co. die Bühne betraten, sprach er sich für die mögliche Existenz eines geheimen Weltraumprogramms aus, unter anderem in einem Workshop für Exopolitik Dänemark, in dem er die Indizien für seine Theorie ausführlich darlegte - zu sehen in voller Länge für Abonnenten von ExoMagazin.tv. (13) Damit könnte er unfreiwillig den Grundstein für das immer weiter ausufernde Narrativ gelegt haben, das inzwischen die UFO-Szene beherrscht. Doch während Dolan vorsichtige Schlussfolgerungen auf der Grundlage dokumentierter Quellen zieht, zeichnen sich sämtliche Aussagen der „Whistleblower“ durch ihre Quellenlosigkeit aus. Behauptungen werden nicht dadurch als glaubhaft wahrgenommen, dass ihre Quelle bestätigt werden kann, sondern dadurch, dass sie mit anderen beleglosen Behauptungen übereinstimmen. „Corroboration“ – also: Bekräftigung – nennt das Dr. Michael Salla. Dabei ist die Übereinstimmung von Zeugenaussagen auch im Journalismus ein anerkanntes Mittel, um sich der Wahrheit zu nähern. Doch es gibt einen wichtigen Unterschied: Bei der Beurteilung von übereinstimmenden Zeugenaussagen ist es unerlässlich, dass diese unabhängig voneinander getroffen werden. Dies wird gemeinhin dann angenommen, wenn die Zeugen sich untereinander sowie die Aussagen des anderen nicht kennen. Zudem wird eine Aussage dann als glaubhaft eingestuft, wenn es Dokumente aus vertrauenswürdiger Quelle gibt, die sie stützen.

Nichts davon ist bei den „Whistleblowern“ Basiago, Tompkins und Goode der Fall. Zwar gibt es hin und wieder glaubhafte Dokumente, doch diese beziehen sich auf Nebensächliches und bestätigen in keiner Weise die viel weiter reichenden Behauptungen über Zeitreisen, Alien-Kontakte etc. Und jene Dokumente, in denen ausdrücklich von geheimen Alien-Kontakten mit der Regierung die Rede ist, sind die viel zitierten Majestic 12 Dokumente, deren Herkunft äußerst zweifelhaft ist. Über den Fall der „Majestic 12“ Unterlagen habe ich an anderer Stelle ausführlich berichtet. (13) Zudem können scheinbar übereinstimmende Aussagen der „Whistleblower“ nicht als Untermauerung angesehen werden, da diese teilweise bereits seit Jahren im Internet publiziert sind.



„Wir müssen die UFO-Forschung verteidigen“

Zurück zu Richard Dolan: Dieser hat sich kürzlich in einem Interview mit Bill Ryan über seine bevorstehende Teilnahme an der MUFON-Konferenz geäußert und heftige Kritik an den „Whistleblowern“ geübt. (14) Nichts von alldem sei glaubhaft, sagt Dolan. Er habe an zahlreichen Vorträgen von Corey Goode teilgenommen und genau hingehört: „Nichts von dem, was er sagt, lässt sich durch Recherchen erhärten oder entkräften.“ Die angebliche Botschaft der Aliens, die Goode verbreitet, sei quasi „maßgeschneidert“ für die „Bewusstseins-New-Age-Liebe-und-Licht-Community“. Den Behauptungen Goodes begegnet Dolan mit größtem Misstrauen. Die Podiumsdiskussion mit Dolan, dem Botschafter der blauen Avianer, dem Zeitreisenden und dem Alien-Kollaborateur wird sicherlich ein Highlight auf der diesjährigen MUFON-Konferenz.



Mit seiner Kritik an MUFON steht Richard Dolan nicht allein. Auch der angesehene UFO-Forscher Kevin Randle kritisiert in einem Blogbeitrag die Themensetzung der MUFON-Konferenz und die Auswahl der Referenten. In einem Interview stellte er MUFON-Direktor Jan Harzan zur Rede. Seine Rechtfertigung lautete, dass er den „Mitgliedern von MUFON die Gelegenheit geben wolle, die vorgetragenen Informationen selbst zu hören und dann für sich zu entscheiden, was sie glauben möchten“. Doch wenn dies das Kriterium für die Auswahl von Rednern auf einer Tagung ist, wendet Kevin Randle ein, „warum lädt man dann nicht auch Michael Horn ein, der glaubt, dass der Schweizer Billy Meier in Kontakt mit Space Aliens stehe? Sollten er nicht ebenfalls Gelegenheit erhalten, sein Märchen zu präsentieren, damit die MUFON-Mitglieder entscheiden können, ob sie ihm glauben?“ (15)

Kein Licht am Ende des Tunnels

Es gibt für mich mehrere Indizien dafür, dass das Narrativ des geheimen Weltraumprogramms eine orchestrierte Desinformationskampagne der Geheimdienste darstellt. Erstens: Durchweg alle „Whistleblower“ dieser Community tragen keinerlei Beweise für ihre Behauptungen vor. Zweitens: Viele Aussagen bauen auf bekannten Memen aus vorangegangenen Veröffentlichungen auf, deren Quellen zweifelhaft sind. Drittens: Die große Detailhaftigkeit und Verflechtung der Aussagen untereinander lässt einen Zufall sehr unwahrscheinlich wirken. Viertens: Viele „Whistleblower“ kommen selbst aus dem Geheimdienstbereich, was scheinbar niemanden misstrauisch werden lässt. Fünftens: Insbesondere Corey Goode kommt mit immer neuen Einzelheiten aus den verschiedensten Bereichen hervor, die so breitgefächert sind, dass dieser Mann wahrscheinlich mehrere Hundert Jahre lang an jeder einzelnen Schaltstelle des US-Geheimapparates mitgewirkt haben müsste, um all diese Dinge selbst bezeugen zu können. Sechstens: Die immer neuen Veröffentlichungen treiben immer bizarrere Blüten und folgen demnach der bekannten Strategie der "expandierenden Desinformation", die ich u.a. in meinem Vortrag "UFO-Vertuschung und Desinformation" dargestellt habe. (16) Die letzte – Pardon – Sau, die durchs Dorf getrieben wird, ist die Aussage eines früheren CIA-Mitarbeiters namens Robert Steele über eine angebliche „Sklavenkolonie auf dem Mars“, die von auf der Erde entführten Kindern bewohnt würde. Alex Jones, der mit seinem Portal Infowars.com berühmt wurde, war sich nicht zu schade, diese Story einer breiten Mainstream-Öffentlichkeit zu präsentieren. (17)

Damit – Siebtens – muss man konstatieren, dass die ganze Aktion einen durchschlagenden Erfolg hat, wenn es Geheimdienstkreisen darum geht, die UFO-Debatte vom eigentlichen Phänomen der unidentifizierten Flugobjekte wegzulenken, dem das Militär seit langem machtlos dabei zusehen muss, wie es treibt was es will. Wer weiß, wozu diese Desinformationskampagne dient. Soll vielleicht von einem tatsächlich existierenden geheimen Weltraumprogramm abgelenkt werden? Dass es Ambitionen der Amerikaner gibt, den Weltraum zu beherrschen, zeigt sich nicht zuletzt durch die kürzlich vom Militärausschuss des US-Unterhauses beschlossene Gründung eines „US Space Corps“ – einer eigenen militärischen Weltraumtruppe. Es wäre neben Armee, Kriegsmarine, Marineinfanterie, Luftwaffe und Küstenwache die sechste separate Streitmacht der USA. (18)

Die öffentliche Meinung zu steuern ist das "Täglich Brot" der Geheimdienste. Über deren Einfluss auf die UFO-Debatte habe ich vor einiger Zeit in meinem Vortrag A Fake New World berichtet. (19) Aber natürlich, wie eingangs erwähnt, muss jede Spekulation über eine Verwicklung solcher Agenturen immer als Verschwörungstheorie gelten – zumindest solange, bis Dokumente oder Zeugenaussagen von Insidern in die Öffentlichkeit geraten, die solche Theorien belegen. Bis dahin werden wir dabei zusehen müssen, wie die legitime amerikanische UFO-Forschung sich immer weiter selbst demontiert, bis sie in den unüberschaubaren Wogen abstruser Behauptungen und Theorien untergegangen ist.



 

Petra

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Ganz sicher haben wir es hier einmal mehr mit dem altbekannten Desinformationsbrei zu tun: Man nehme 1 Körnchen Wahrheit und kippe großzügig 99 Liter Mist darüber....Damit schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe!
Den UFO-Sichtungen wird weiträumig Platz eingeräumt, bei gleichzeitiger Zündung von Nebelkerzen der falschen Spuren!
So kommen die logischen Fragen ja gar nicht mehr auf!
Sieht man die neuesten Enthüllungen (gespiegelt: Verhüllungen) durch meine Brille, haben wir im Umkehrschluss damit gleich die ganze "WELTRAUMFAHRT" in Unterwäsche erwischt!
Wenn ihr verfolgt, dass diese "Wistleblower" entweder aus dem Lager der Geheimdienste oder ehemalige Teilnehmer verschiedenster "WELTRAUMMISSIONEN" sind, ist ihr Auftrag ganz klar:
Von der Tatsache des echten Weltbildes eines Erdkreises unter einem Firmament, an dem Sonne, Mond und Sterne
ziehen, mit einem Mittelpunkt (Nordpol) und einem äußeren Eiswall (Antarktis), eine Schöpfung Gottes unter ihrer/seiner schützenden Obhut!
Dann stellt sich die Frage, ob alle diese vielen Wissenschaftler, Astronauten, Mitarbeiter alle bestochen oder erpresst sind...
Meine Idee: Teile und herrsche! Wenn- ähnlich wie in der Schulmedizin- die rechte Hand nicht weiss was die linke tut, reichen ein paar "Wissende" an den Schaltstellen, um das Massenphänomen "WELTRAUMFAHRT" zu nähren!
Wußtet ihr, dass der NASA eine Filmproduktionsfirma gehört? Damit lassen sich prima "BEWEISE" für so ziemlich ALLES herstellen, von Bildern von Ausserirdischen bis zu Filmen von Fahrten der "Raumsonden" über Mond oder Mars.....
 

traumzeit

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Ganz sicher haben wir es hier einmal mehr mit dem altbekannten Desinformationsbrei zu tun: Man nehme 1 Körnchen Wahrheit und kippe großzügig 99 Liter Mist darüber....Damit schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe!
Den UFO-Sichtungen wird weiträumig Platz eingeräumt, bei gleichzeitiger Zündung von Nebelkerzen der falschen Spuren!
So kommen die logischen Fragen ja gar nicht mehr auf!
Sieht man die neuesten Enthüllungen (gespiegelt: Verhüllungen) durch meine Brille, haben wir im Umkehrschluss damit gleich die ganze "WELTRAUMFAHRT" in Unterwäsche erwischt!
Wenn ihr verfolgt, dass diese "Wistleblower" entweder aus dem Lager der Geheimdienste oder ehemalige Teilnehmer verschiedenster "WELTRAUMMISSIONEN" sind, ist ihr Auftrag ganz klar:
Von der Tatsache des echten Weltbildes eines Erdkreises unter einem Firmament, an dem Sonne, Mond und Sterne
ziehen, mit einem Mittelpunkt (Nordpol) und einem äußeren Eiswall (Antarktis), eine Schöpfung Gottes unter ihrer/seiner schützenden Obhut!
Dann stellt sich die Frage, ob alle diese vielen Wissenschaftler, Astronauten, Mitarbeiter alle bestochen oder erpresst sind...
Meine Idee: Teile und herrsche! Wenn- ähnlich wie in der Schulmedizin- die rechte Hand nicht weiss was die linke tut, reichen ein paar "Wissende" an den Schaltstellen, um das Massenphänomen "WELTRAUMFAHRT" zu nähren!
Wußtet ihr, dass der NASA eine Filmproduktionsfirma gehört? Damit lassen sich prima "BEWEISE" für so ziemlich ALLES herstellen, von Bildern von Ausserirdischen bis zu Filmen von Fahrten der "Raumsonden" über Mond oder Mars.....

Ich stimme dir zu. Mit Ausnahme der flachen Erde. Ich gehe stattdessen davon aus, dass wir im Innern einer Hohlkugel leben - einer konkaven Innenwelt.

http://www.rolf-keppler.de/innenweltbild.html
 

G.Kaiser

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UFO bedeutet nicht zwangsläufig außerirdisch.

Was die Geschichten anbelangt spiegeln sie den technischen Verstand der Gesellschaft, so waren sie zunächst Seleniten und ganz weiß, später kamen sie vom Mars und waren grün, zwischendurch bekamen sie Antennen auf dem Kopf. Dann kamen die „Raumfahrer“ aus der Venus und waren Blond und Großgewachsen um von den Grauen, seit E.T. (wieder Spielberg), abgelöst zu werden.

Grüne und graue Außerirdische hupfen nackt in die Galaxis rum, Esoteriker erkennen auch schon mal einen „Lichtwesen“. Marien-, Heiligen- und Engelerscheinungen ausgenommen. In einen Multikulturellen Gesellschaftstraum müssen die „Besucher“ zwangsläufig auch „Multi“ sein; so haben wir jetzt Drachen, Echsen usw. usf.

Während in den USA die Außerirdische Tiere sezieren, Menschen entführen und Mischwesen kreieren, sind sie in Russland hilfebedürftig. In Südamerika haben die Begegnungen häufig eine sexuelle Konnotation und in Europa sind es meistens Lichter in Wälder, Seen oder Berge.

Als jugendlicher habe ich die Hefte regelrecht verschlungen. Nichts neues, nur der Wortschatz wurde erweitert (und die Entfernung).
 

G.Kaiser

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Ich stimme dir zu. Mit Ausnahme der flachen Erde. Ich gehe stattdessen davon aus, dass wir im Innern einer Hohlkugel leben - einer konkaven Innenwelt.
Ich habe auch sehr lange gebraucht um die Flache Erde zu akzeptieren. Erst dann wird dir bewusst was Huxley´s "Brave New World" und Orwell´s "1984" in Romanform sagen wollten.
 
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