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DenkMal
Guest
Vorallem seit dem berühmten Entführungsfall von Betty und Barney Hill im Jahr 1961, haben Forscher immer wieder bemerkt, dass den Zeugen von UFO-Begegnungen wichtige Einzelheiten der Sichtung fehlen. Die Erinnerungslücke kann einige Stunden bis mehrere Tage betragen. Aus nachvollziehbaren Gründen erschien daher immer schon Hypnose als Mittel der Wahl, um herauszufinden, was während der fehlenden Zeit eigentlich passiert war.
Aber wie verlässlich ist diese überhaupt?
In meinem Beitrag zum PK-Man erwähnte ich bereits Dr. Andrija Phuarich, einen CIA-Fallbeobachter, der Uri Geller hypnotisiert hatte. Geller behauptete hinterher, er hätte nicht nur Informationen über eine außerirdische Zivilisation erhalten, sondern einen Plan aufgedeckt, in dessen Rahmen Puharich, Geller und viele andere eine Art Mission auf der Erde zu erfüllen hätten. Später distanzierte sich Geller wieder von seinen Aussagen und befand die tiefe Hypnonse für falsch.
Doch wie steht es mit durchgeführten Rückführungen von hunderten Personen? Leo Sprinkle, ein Psychologe aus Wyoming und Budd Hopkins, ein Künstler aus New York, wären zwei solcher eifrigen Forscher, die anhand ihrer Daten und unabhängig voneinander zu etwas unterschiedlichen Schlussfolgerungen kamen. Sprinkle´s Patienten nannten Aliens, die hilfsbereit und wohlwollend waren. Die Aliens, von denen Hopkins erfuhr, waren hingegen sadistisch und bösartig. Sie führten ungeheuerliche Operationen an ihren Opfern durch, stachen Nadeln in die Körper oder pflanzten Überwachungsgeräte ein. Unterstützung bekamen die beiden später von anderen Forschern wie z.B. Dr. David Jacobs, einem Geschichtsprofessor.
Thomas Bullard, der die stetig wachsende Menge an hypnotischen Informationen auswertete, befand diese später für besonders konsistent und stimmig. Doch einige außergewöhnliche Fälle schienen nicht ins Muster zu passen. Weder die Erlebnisse, die Whitley Strieber in seinen Büchern beschrieb, noch die zahlreichen Fälle von Interaktionen mit Wesen, bei denen es weder um Reisen in den Weltraum oder um medizinische Untersuchungen ging, passten in das übliche Schema.
Ein weiteres Puzzelstein könnten Untersuchungen sein, die zur Verlässlichkeit hypnotischer Informationen durchgeführt wurden:
So gibt es beispielsweise eine publizierte Untersuchung über den forensischen Gebrauch der Hypnose (aus der Zeitschrift „Science“ vom 14. Oktober 1983), in der Personen eine Woche lang versuchen sollten 60 Bilder, die ihnen gezeigt wurden, im Gedächtnis zu behalten. Das Ergebnis war, dass der größte Teil des vergessenen Bildmaterials, welches während der Hypnose auftauchte, falsch war - insbesondere bei den Personen, die leicht auf die Hypnose ansprachen.
Dr. Joost Meerloo, Professor an der New York School of Psychiatry, erklärte anhand seiner klinischen Erfahrungen mit Hypnose und Telepathie, wie nachhaltig „unaufdringliche, unbewusste Kommunikation“ wirken kann. Er schreibt: „Die Erforschung der psychotherapeutischen Prozesse führte uns zu der Erkenntnis, dass es unbewusste, präverbale Kommunikation und einen unaufdringlichen, unterbewussten Austausch gibt. Beide arbeiten mit unendlich winzigen verbalen und gestischen Schlüsseln sowie mit außersensorischer Wahrnehmung.“
Was Dr. Meerloo als „mentale Induktion“ bezeichnet, ist ein Kommunikationsphänomen, das in der Hypnose noch verstärkt wird. Selbst wenn Forscher also vorsichtig sind und voreingenommene Fragen sowie offene Manipulation vermeiden, haben die starken persönlichen Überzeugungen, die die meisten bekannten Forscher in dem Bereich haben, einen verstärkenden Einfluss in der Hypnose. Der oben erwähnte Dr. Sprinkle erklärte z.B. 1988, dass er selbst als Kind von Außerirdischen entführt worden sei und in ihrem Auftrag eine „Mission“ zu erfüllen habe.
Mögliche Schlussfolgerungen
Budd Hopkins meint z.B., dass die Ufonauten im Rahmen einer wissenschaftlichen Mission genetische Experimente und Kreuzungsversuche durchführen. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch Dr. David Jacobs. Doch selbst, wenn wir berücksichtigen, dass unser eigenes medizinisches Wissen für eine fortgeschrittenere Zivilisation eher primitiv anmuten mag, sind die grausamen Operationen, die laut der Berichte an Entführten vorgenommen werden, überflüssig und nicht aussagekräftig. Jeder Arzt kann heute Blut, Samen, Eier oder Gewebe von Patienten entnehmen, ohne dauerhafte Narben zu hinterlassen oder ein Trauma zu verursachen. Auch könnten sich die Außerirdischen ohne weiteres in unseren Blut- und Samenbanken bedienen oder sich die aufbewahrten Embryos aneignen. Auch die Mittel, mit der man permanent das Gedächtnis von Opfern löschen kann, stehen uns heute schon zur Verfügung.
Und wenn wir uns vorstellen, dass Menschen aus wissenschaftlichen Gründen Untersuchungen auf anderen Planeten vornehmen und den dort lebenden Organismen für bestimmte Zwecke Material entnehmen - wie viele Landungen, Begegnungen usw. wären dafür wirklich nötig?
Tatsächlich ist es sogar schwer, eine Kultur auf der Erde zu finden, die in ihren Überlieferungen nicht von Wesen spricht, die durch die Lüfte fliegen oder Menschen entführen. Es gibt u.a. auch einen französischen Kalender aus dem fünfzehnten Jahrhundert, den "Kalendrier des Bergiers", in dem wir von Folterungen erfahren, die Dämonen an Menschen durchgeführt haben sollen. Beispielsweise von langen Nadeln, die in den Bauch der Opfer gestoßen wurden und unweigerlich an die hypnotischen Details der Entführungsgeschichte von Betty und Barney Hill erinnern.
Im Oktober 1976 sagte Dr. Hynek: „Ich kann mich mit der Idee, UFOs seien tatsächlich Raumschiffe von anderen Welten, immer weniger anfreunden (…) Zu viel spricht gegen diese Theorie. Mir scheint es lächerlich, dass eine überlegene Intelligenz Autos anhält, Bodenproben entnimmt und Leute erschreckt. Ich glaube, wir müssen eine Neubewertung der Beweise vornehmen.“ Doch kein Entführungsforscher scheint diese Worte je zitiert zu haben.
Aber wie verlässlich ist diese überhaupt?
In meinem Beitrag zum PK-Man erwähnte ich bereits Dr. Andrija Phuarich, einen CIA-Fallbeobachter, der Uri Geller hypnotisiert hatte. Geller behauptete hinterher, er hätte nicht nur Informationen über eine außerirdische Zivilisation erhalten, sondern einen Plan aufgedeckt, in dessen Rahmen Puharich, Geller und viele andere eine Art Mission auf der Erde zu erfüllen hätten. Später distanzierte sich Geller wieder von seinen Aussagen und befand die tiefe Hypnonse für falsch.
Doch wie steht es mit durchgeführten Rückführungen von hunderten Personen? Leo Sprinkle, ein Psychologe aus Wyoming und Budd Hopkins, ein Künstler aus New York, wären zwei solcher eifrigen Forscher, die anhand ihrer Daten und unabhängig voneinander zu etwas unterschiedlichen Schlussfolgerungen kamen. Sprinkle´s Patienten nannten Aliens, die hilfsbereit und wohlwollend waren. Die Aliens, von denen Hopkins erfuhr, waren hingegen sadistisch und bösartig. Sie führten ungeheuerliche Operationen an ihren Opfern durch, stachen Nadeln in die Körper oder pflanzten Überwachungsgeräte ein. Unterstützung bekamen die beiden später von anderen Forschern wie z.B. Dr. David Jacobs, einem Geschichtsprofessor.
Thomas Bullard, der die stetig wachsende Menge an hypnotischen Informationen auswertete, befand diese später für besonders konsistent und stimmig. Doch einige außergewöhnliche Fälle schienen nicht ins Muster zu passen. Weder die Erlebnisse, die Whitley Strieber in seinen Büchern beschrieb, noch die zahlreichen Fälle von Interaktionen mit Wesen, bei denen es weder um Reisen in den Weltraum oder um medizinische Untersuchungen ging, passten in das übliche Schema.
Ein weiteres Puzzelstein könnten Untersuchungen sein, die zur Verlässlichkeit hypnotischer Informationen durchgeführt wurden:
So gibt es beispielsweise eine publizierte Untersuchung über den forensischen Gebrauch der Hypnose (aus der Zeitschrift „Science“ vom 14. Oktober 1983), in der Personen eine Woche lang versuchen sollten 60 Bilder, die ihnen gezeigt wurden, im Gedächtnis zu behalten. Das Ergebnis war, dass der größte Teil des vergessenen Bildmaterials, welches während der Hypnose auftauchte, falsch war - insbesondere bei den Personen, die leicht auf die Hypnose ansprachen.
Dr. Joost Meerloo, Professor an der New York School of Psychiatry, erklärte anhand seiner klinischen Erfahrungen mit Hypnose und Telepathie, wie nachhaltig „unaufdringliche, unbewusste Kommunikation“ wirken kann. Er schreibt: „Die Erforschung der psychotherapeutischen Prozesse führte uns zu der Erkenntnis, dass es unbewusste, präverbale Kommunikation und einen unaufdringlichen, unterbewussten Austausch gibt. Beide arbeiten mit unendlich winzigen verbalen und gestischen Schlüsseln sowie mit außersensorischer Wahrnehmung.“
Was Dr. Meerloo als „mentale Induktion“ bezeichnet, ist ein Kommunikationsphänomen, das in der Hypnose noch verstärkt wird. Selbst wenn Forscher also vorsichtig sind und voreingenommene Fragen sowie offene Manipulation vermeiden, haben die starken persönlichen Überzeugungen, die die meisten bekannten Forscher in dem Bereich haben, einen verstärkenden Einfluss in der Hypnose. Der oben erwähnte Dr. Sprinkle erklärte z.B. 1988, dass er selbst als Kind von Außerirdischen entführt worden sei und in ihrem Auftrag eine „Mission“ zu erfüllen habe.
Mögliche Schlussfolgerungen
Budd Hopkins meint z.B., dass die Ufonauten im Rahmen einer wissenschaftlichen Mission genetische Experimente und Kreuzungsversuche durchführen. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch Dr. David Jacobs. Doch selbst, wenn wir berücksichtigen, dass unser eigenes medizinisches Wissen für eine fortgeschrittenere Zivilisation eher primitiv anmuten mag, sind die grausamen Operationen, die laut der Berichte an Entführten vorgenommen werden, überflüssig und nicht aussagekräftig. Jeder Arzt kann heute Blut, Samen, Eier oder Gewebe von Patienten entnehmen, ohne dauerhafte Narben zu hinterlassen oder ein Trauma zu verursachen. Auch könnten sich die Außerirdischen ohne weiteres in unseren Blut- und Samenbanken bedienen oder sich die aufbewahrten Embryos aneignen. Auch die Mittel, mit der man permanent das Gedächtnis von Opfern löschen kann, stehen uns heute schon zur Verfügung.
Und wenn wir uns vorstellen, dass Menschen aus wissenschaftlichen Gründen Untersuchungen auf anderen Planeten vornehmen und den dort lebenden Organismen für bestimmte Zwecke Material entnehmen - wie viele Landungen, Begegnungen usw. wären dafür wirklich nötig?
„Um die Theorie, dass UFOs außerirdische Raumschiffe seien, zu stützen, behaupten die Entführungsforscher nun, allein in den Vereinigten Staaten, habe es neun Millionen Entführungen gegeben. Diese Zahl kann man auf zweihundert Millionen auf den ganzen Planeten hochrechnen. Solche Statistiken beweisen genau das Gegenteil dessen, was sie eigentlich beweisen sollen. Die Außerirdischen wären erbärmliche Wissenschaftler, wenn sie derart viele Eingriffe vornehmen müssten, um das Material zu sammeln, das eine geschickte Krankenschwester in wenigen Stunden zusammentragen könnte, ohne bei den Patienten ein Trauma auszulösen.“ Aus „Dimensionen“ von Jacques Vallee
Tatsächlich ist es sogar schwer, eine Kultur auf der Erde zu finden, die in ihren Überlieferungen nicht von Wesen spricht, die durch die Lüfte fliegen oder Menschen entführen. Es gibt u.a. auch einen französischen Kalender aus dem fünfzehnten Jahrhundert, den "Kalendrier des Bergiers", in dem wir von Folterungen erfahren, die Dämonen an Menschen durchgeführt haben sollen. Beispielsweise von langen Nadeln, die in den Bauch der Opfer gestoßen wurden und unweigerlich an die hypnotischen Details der Entführungsgeschichte von Betty und Barney Hill erinnern.
Im Oktober 1976 sagte Dr. Hynek: „Ich kann mich mit der Idee, UFOs seien tatsächlich Raumschiffe von anderen Welten, immer weniger anfreunden (…) Zu viel spricht gegen diese Theorie. Mir scheint es lächerlich, dass eine überlegene Intelligenz Autos anhält, Bodenproben entnimmt und Leute erschreckt. Ich glaube, wir müssen eine Neubewertung der Beweise vornehmen.“ Doch kein Entführungsforscher scheint diese Worte je zitiert zu haben.