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Es hilft euch nicht wenn ihr das was ich euch aus der Heiligen Schrift zitiere aufgrund eures Unverstandes wieder löscht
Es hilft niemandem, wenn du ewiglange Texte zu schreibst in Themen, die damit nichts konkret am Hut haben. Du kannst dafür ja ein neues Thema eröffnen. Ich kann dir den gelöschten Text dafür auch zur Verfügung stellen.
Als einziges Fazit kann ich daraus schließen, dass es um 1700-1750 einen sehr hohen Einschnitt der globalen Population gegeben haben muss, so dass anschließend alle Generationen um 1800 keinerlei Erkenntnis über die Begleitumstände des Todes aufzuweisen hatten. Sehr verheerend muss das "Ereignis" gewesen sein, es bestand keine Möglichkeit mehr aus den Erfahrungen der Vergangenheit zu schöpfen, weil alle Erkenntnisse im Umgang mit Leichen, bzw dem Beerdigen von Leichen, erst mit dem 19 Jahrhundert erschlossen wurden. Damit ist jede Religion, die verstorbene Menschen unter der Erde in Särgen begräbt, nicht älter als 2- aller höchstens 300 Jahre. So plötzlich wie die alte Generation verstorben ist, ohne ihr Andenken zu hinterlassen, so plötzlich war die neue Generation wieder erschienen, als die Menschen zum ersten mal (wieder) die Erfahrung mit toten Menschen machten und sie wussten nicht was sie da tun. Aus ihrer Fehleinschätzung heraus ist eine Moderne- Philosophie über den Tod entstanden, ebenso neue religiöse Praktiken der Bestattung.
Das Thema ist sehr interessant, ja. Die Friedhöfe und historischen Bevölkerungszahlen deuten auf ca 1700, evtl. etwas später, hin. Danach begannen die Bevölkerungszahlen sich langsam wieder zu erholen.
Der Friedhof Ohlsdorf wurde erst 1877 eingeweiht - und ist er größte Parkfriedhof der Welt.
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts beerdigte man die Toten in Hamburg in der Regel auf Begräbnisplätzen und in Gruften bei den Kirchspielen. Aus Platz- und Hygienegründen wurden 1812 innerstädtische Beisetzungen generell verboten, zum Ersatz waren vor den Toren der Stadt ausgedehnte Friedhöfe angelegt worden. So ab 1789 der St.-Jacobi-Kirchhof vor dem Steintor, bei der heutigen Kirchenallee, und ab 1793 die Dammtorfriedhöfe auf dem Gelände vor dem Dammtor, bei dem heutigen Messegelände und Planten un Blomen bis hin zur Sternschanze.[9] Aufgrund des enormen Bevölkerungswachstums und der geplanten Erweiterungen der Stadt erwiesen sich diese Anlagen schon kurze Zeit später als zu eng, so dass der Hamburger Senat ab 1854 Überlegungen zur weiteren Verlagerung und zur Schaffung eines neuen Großfriedhofs anstellte.
Dieser Zeitraum deckt sich mit dem "Der Große Gestank" von London, der auf 1858 datiert wird. In dieser Zeit brach die öffentliche Infrastruktur in den Städten großflächig zusammen - Beerdigungen, Abwasser, etc. - bzw. es entstanden die uns beute bekannten modernen Institutionen zum Steuern großer Teile der Bevölkerung (Krankenhäuser, Polizei, Verwaltung, Psychiatrien, Schulen, Kindergärten, etc.)
Selbst die nicht mehr geöffneten Friedhöfe sind meist nicht älter als 1700-1800: Liste der Friedhöfe in Hamburg
Die Entstehungszeitpunkte der Friedhöfe deuten also auf ein Ereignis um 1700-1800 herum hin.
Allerdings bezweifle ich, dass es sich bei diesem Ereignis um den ursprünglichen Reset handelt. Möglich ist es natürlich, aber es gibt einige historische Ereginisse, die für mich nicht in den Zeitraum ab 1800 hereinpassen, inkl. die Pest, die Veränderungen der Erdkarte, die Entstehung der modernen Gezeiten und der Ozeane, etc. Auch die Fälschung der Bibel, die Erschaffung der modernen Chronologie, der Aufbau des Vatikan, und der Kolonialismus erscheint mir in so einem kurzem Zeitraum nicht möglich.
Joseph Justus Scaliger, der Vater der modernen Chronologie, lebte offiziell um 1600.
Es spricht nichts gegen zwei große Ereignisse - einmal ca 1000-1400, und dann 1700-1800.
Die Frage ist - was muss passieren, dass Friedhöfe überquellen und den Menschen auffällt, dass man Abwassersysteme benötigt, um eine Stadtbevölkerung zu erhalten?
Die Bevölkerungsexplosion ist ein Aspekt. Aber wir wissen auch, dass in der Zeit eine Landflucht einsetzte, und die Menschen in die Städte strömten, um dort Arbeit zu finden. D.h. es ist möglich, dass der Hauptgrund für die Veränderungen in den Städten einfach nur die Landflucht war, in Verbindung mit einer nun leicht exponentiell verlaufenden Bevölkerungsentwicklung. Eine Exponentialfunktion verläuft längere Zeit unbemerkt, bevor sie nach oben schießt. Die Städte hatten nun das Problem, dass sie sich um große Mengen an Toten kümmern mussten, was vorher verteilt war auf die Dörfer, und kein so großes Ausmaß hatte, da die Bevölkerung einfach sehr klein war.
Eine zweite Möglichkeit ist der Verlust von Hochtechnologie bzw. Wissen. Angeblich benutzten die Menschen vorher nur Nachttöpfe, und dann kamen die Toiletten mit Wasserspülung auf, die dann jeder haben wollte, sodass die Flüsse von enormen Abwassermengen kontaminiert wurden. Es ist wohl kaum glaubwürdig, dass eine Kultur, die diese glorreichen Gebäude errichten konnte, jahrhundertelang nur Nachttöpfe benutzt. Das kann nur eine Übergangsphase gewesen sein, als die Gebäude schon standen. In so einer Übergangsphase kümmert man sich nur ums Überleben, nicht um den Aufbau von Kultur.
Schaut man sich die alten Städte an, so sind diese sehr klein. Selbst die heute größten deutschen Städte haben einen sehr kleinen historischen Stadtkern - z.b. Hamburg, wo der Verlauf der Stadtmauer sichtbar ist:
Da es auch außerhalb dieses Stadtkerns in Hamburg eine enorme Anzahl an Gebäuden im Stil der alten Welt gab, kann ich mir folgendes vorstellen:
Irgendwann zwischen 1000 und 1400 wird eine weltweit vereinte und hoch-entwickelte Zivilisation zerstört (vielleicht auch erst 1500, da ist alles sehr vage, es geht mehr um die Reihenfolge der Ereignisse) und die heutigen Nationen und Sprachen entstehen, also die biblische Sprachverwirrung. Dann zwischen ca 1200 und 1750 erholt sich diese Kultur zu einem gewissen Grad. Aus dieser Zeit müssen die meisten der "Gründerzeit"-Häuser stammen.
In dieser Zeit fällt die Aufspaltung der Menschheit in zwei Gruppen. Die "Guten" und die "Bösen", auch wenn das etwas plakativ ist. Die einen wollten kooperieren, die anderen kontrollieren. Und Letztere gewann nach und nach mehr Macht, je tiefer die Menschheit fiel.
Im Gegensatz zu vorher gibt es nun eine ausgeprägte Konkurrenz zwischen den Nationen, die alle die Geschichte für sich beanspruchen und sich als das größte Volk betrachten.
Der Kolonialismus spült gewisse westeuropäische Mächte nach oben, da sich in Westeuropa vermutlich einfach am meisten Wissen und Technologie gehalten konnten, da Westeuropa vom Kataklysmus am wenigsten getroffen war: Asien, Amerika, Afrika werden kolonialisiert, denn diese Kontinente lagen gewissermaßen in Trümmern. Es findet jedoch weitgehend friedlicher Handel statt.
Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder der ursprüngliche Reset fand doch relativ spät statt - z.b. 1400 herum. Und die Infrastrukturprobleme brauchten ungefähr 400 Jahre, um sich zu manifestieren. Das halte ich jedoch nicht für wahrscheinlich.
Ich denke eher, dass zwischen 1700 und 1800 herum ein 2. Kataklysmus stattfand (Jahr ohne Sommer?). Dieser Kataklysmus hat aus welchem Grund auch immer technologisches Wissen begraben, sodass es dann in Folge zur den Abwasserprobleme, usw. kam.
Der Kolonialismus hatte zwei Phase: Die Handelsphase, der klassische Kolonialismus, so offiziell zwischen 1500 und 1800. Dann ab 1800 der Imperialismus, der wesentlich gewalttätiger war.
Meine Vermutung ist nun, dass der Kolonialismus anders war, als uns erzählt wird. Ich denke, dass es sich eher um einen friedlichen, kooperativen Handel gehandelt hat, der natürlich schon etwas einseitig war, da der Westen viel dominanter aus dem Untergang der alten Welt hervorgegangen ist. Ich schätze, dass die Kulturen in Indien, Amerika, Asien teilweise viel friedliebender waren, als der Westen, sodass sie sich leicht haben ausbeuten lassen. Sie waren viel stärker verwurzelt in der alten Welt, waren aber nicht daran interessiert, Technologien zu entwickeln. Sie lebten einfach so gut es ging weiter, und besannten sich auf ihre Wurzeln.
Mit dem Kataklysmus um 1800 herum wurde dieser friedliche Handel zu echtem kriegerischem Imperialismus. Wie man sieht, begannen die Westmächte erst ab 1800 mit der Zerstörung und Einverleibung der "Kolonien". D.h. es muss irgendwas passiert sein, dass die "Kolonien" weiter schwächte, sodass für die Westmächte eine Übernahme attraktiv erschien.
Entweder ein Kataklysmus, oder Erfindungen und Entwicklungen, die eine technolische und kriegerische Überlegenheit erzeugten. Vermutlich beides.